Der USA Bären-Thread
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Eröffnet am: | 20.02.07 18:46 | von: Anti Lemmin. | Anzahl Beiträge: | 157.409 |
Neuester Beitrag: | 03.02.25 16:52 | von: Katzenpirat | Leser gesamt: | 24.303.522 |
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14. Januar 2008, Neue Zürcher Zeitung
Fed verliert Führerschaft
Fed verliert Führerschaftgvm. Die amerikanische Zentralbank, die Federal Reserve Bank (Fed), gab bisher den Takt vor für die Entwicklung der internationalen Geldpolitik. In der Regel folgten die anderen Notenbanken den Vorlagen des Fed. Als das Fed im Herbst 1998 und Anfang 2001 einen Zinssenkungs-Zyklus einleitete, senkten die meisten anderen Notenbanken einige Wochen später die Leitzinsen ebenfalls. Bei dem im September angebrochenen Zyklus ist das anders: Während sieben Wochen nach der ersten Lockerung in den USA erst vier Notenbanken nachzogen, haben acht die Zinsen sogar erhöht. Fortis geht davon aus, dass im neuen Umfeld der Entkoppelung der Geldpolitiken der Abwertungsdruck auf den Dollar weiter zunehmen wird.
http://immobilienblasen.blogspot.com/2008/01/...s-averaging-down.html
http://publications.mediapost.com/...howArticleHomePage&art_aid=74206
Credit Suisse, in switch, recommends U.S. stocks
Changing position for first time this decade; Fed quicker than ECB, it says
By Steve Goldstein, MarketWatch
Last update: 6:38 a.m. EST Jan. 14, 2008
LONDON (MarketWatch) -- Credit Suisse strategists, for the first time this decade, recommended that fund managers buy more U.S. stocks than a world index would suggest, saying that authorities state-side are likely to be quicker on the draw than their European counterparts in responding to the slowing economy. The strategists on Monday raised their rating on the U.S. to 5% overweight, from benchmark.
Strategists at HSBC made a similar call, raising their stance on the U.S. to overweight while cutting their views on Europe and emerging markets to neutral. The Credit Suisse analysts pointed out the U.S. Federal Reserve is one of the only central banks with a clear growth mandate.
"Thus, we believe that the Fed will continue to be more balanced in its assessment of inflation risks," the strategists said, adding that labor-cost inflation and corporate-sector pricing trends both suggest underlying inflationary pressures are well contained. From a current level of 4.25%, the strategists said the Ben Bernanke-led Fed may slice the fed funds rate to as low as 3% by the end of the first half of 2008.
"By virtue of the weakening dollar and the Fed's easing cycle, monetary conditions are now far looser in the U.S. than in Europe," they noted. As for the housing market downturn, it said the U.S. is up to two-thirds of the way through the downward adjustment.
The best lead indicators of the U.S. -- the new orders component of the Institute of Supply Management's manufacturing index, and the expectations component of the University of Michigan's consumer-confidence gauge -- probably won't get any weaker from here.
Negative on Europe
Where the strategists have turned negative is in Continental Europe: they cut the region's rating to 10% underweight from benchmark.
Unlike the Fed, the European Central Bank has an inflation-related mandate, and the hawkish comments made by ECB officials, including President Jean-Claude Trichet last week, suggest the ECB "could disappoint" by keeping rates too high for too long.
The lags between the Fed response and the ECB response to economic shocks have been growing, it notes.
While the European economy is in better shape than the U.S. at the moment, the top lead indicator in Europe -- the expectations component of the Ifo business climate for Germany poll -- may show a bigger drop from here than comparable U.S. gauges. Plus, European earnings momentum is now the weakest since 2001.
Of other regions, it kept Britain at benchmark, noting that domestic U.K. sectors are already pricing in something close to a hard landing; it kept its emerging-market overweight at 8%; and it moved its view on Japan to 10% underweight from 15% underweight.
Credit Suisse bases its positions on the MSCI World Index, which has a 45% U.S. weight, a 20.7% Europe weight, a 10.6% Asia ex-Japan weight, a 9.6% U.K. weight and an 8.6% Japan weight.
HSBC strategists made a similar call, even as they admitted there are "no catalysts" for the first quarter. They expect U.S. and European bank write-downs will grow to $150 billion from $100 billion.
"But we think rates will fall, and a lot of bad news is priced in. We still see most indices eventually rallying to new highs later in 2008," the HSBC strategists said. The market is at its grimmest mood since 2003, HSBC said.
"The U.S. is least cyclical/most defensive large market; monetary conditions will loosen most; dollar is very competitive," they noted in shifting their stance to overweight from underweight.
Japan is now HSBC's least favored market [d.h. der Yen-Carry-Trade feiert Wiederauferstehung - A.L.], because it's the most cyclical, has least monetary room for cuts and new construction regulations won't help.
It cut Europe and emerging markets to neutral because of cyclical drawbacks.
Steve Goldstein is MarketWatch's London bureau chief.
Es wird mE auch in den ersten sechs Monaten keine Zinssenkung der EZB geben, nur wegen der Immobilienblase in Spanien. Die ist aber wohl keine Kreditblase, oder gibt es Schieflagen bei größeren Banken in Spanien ? Das immer größer-schneller-weiter wird eben auch in Spanien mal zu Ende gehen- wieviel des BIP der Eurozone fällt denn auf Spanien?
Meine Schätzung: 5 % ...
14.01.08 16:59
Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat heute das Rating "AAA" für langlaufende Staatsanleihen der USA bestätigt. Der Ratingausblick wurde weiter mit "stabil" angegeben. S&P verwies zur Begründung auf die hohen Einkommen in den USA [die andere Seite der Verschuldung... - A.L.] sowie auf die starke Diversifizierung und Flexibilität der dortigen Ökonomie [die "Diversifizierung" reicht bis zur SachsenLB und IKB ;-))]. Weiterhin wurde der "außerordentlich anpassungsfähige Arbeitsmarkt" sowie die "glaubwürdige und vorsichtige Geldpolitik" gelobt. USD/CHF hat sich am Montag knapp oberhalb der 1,0900 stabilisiert und wird um 16:00 Uhr UTC mit 1,0927 gehandelt. (vz/FXdirekt)
http://www.thestreet.com/s/...html??cm_ven=CBSM&cm_cat=FREE&cm_ite=NA
US-Geldinstitute in der Krise
Die Woche der Wahrheit
In dieser Größenordnung werden sich Abschreibungen bewegen, die Citigroup, J.P. Morgan, Merrill Lynch und Bank of America im vierten Quartal auf ihre Wertpapierbestände vornehmen. Es handelt sich um strukturierte Finanzprodukte, deren Preis direkt, indirekt oder sehr indirekt mit der Entwicklung am amerikanischen Immobilienmarkt zusammenhängt. Wie nie zuvor dürfte damit sichtbar werden, wie gravierend die Folgen der Hypothekenkrise für die Bankenwelt sind. Vor allem die Citigroup und Merrill Lynch benötigen dringend frisches Kapital und verhandeln daher mit arabischen und asiatischen Staatsfonds über Beteiligungen.
Zum Auftakt dieser Woche der Wahrheit meldete die kleinere US-Bank Sovereign Bancorp, sie erwarte im Zuge der Kreditmarktkrise Abschreibungen in Milliardenhöhe. Angesichts eines schwächeren Geschäfts mit Darlehen sei im abgelaufenen Quartal mit Einbußen in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar zu rechnen. Richtig brisant wird es an diesem Dienstag, wenn die Citigroup ihre Zahlen vorlegt. Bereits in den vergangenen Wochen hatten Spekulationen über hohe Abschreibungen und Massenentlassungen bei der einst weltweit größten Bank die Runde gemacht. Der Fernsehsender CNBC hält Wertberichtigungen von 24 Milliarden Dollar für möglich, liegt damit aber weit über den bisherigen Analystenschätzungen, die sich bei 17 bis 19 Milliarden Dollar einpendeln. Citi selbst hat bislang offiziell von elf Milliarden Dollar Abschreibungsbedarf gesprochen.
Damit droht der Bank im vierten Quartal ein Rekordverlust von vier Milliarden Dollar. Beobachter rechnen damit, dass der neue Citi-Chef Vikram Pandit reinen Tisch macht, um unbelastet in sein erstes Geschäftsjahr an der Spitze der Bank zu gehen. Aus dem gleichen Grund dürfte er zu Beginn seiner Amtszeit einen drastischen Personalabbau ankündigen: Bis zu zehn Prozent der 33.0000 Stellen stehen zur Disposition.
Weitere Abschreibungen in Milliardenhöhe
Auch bei Merrill Lynch hatte mit John Thain vor kurzem ein neuer Chef das Ruder übernommen, nachdem Vorgänger Stan O’Neal hohe Verluste im Zuge der Hypothekenkrise einräumen musste. Merrill wird nach Schätzungen von Analysten ebenfalls weitere elf bis 15 Milliarden Dollar abschreiben. Unter dem Strich dürfte die Bank im Quartal mehr als drei Milliarden Dollar Verlust ausweisen. Die Preise von Wertpapieren, die mit zweitklassischen Immobilienkrediten oder anderen ausfallgefährdeten Forderungen unterlegt sind, waren im vierten Quartal weiter gesunken. Deshalb werden neue Korrekturen fällig. Die Banken haben allerdings Bewertungsspielräume, da der Handel mit diesen Wertpapieren zum Teil zusammengebrochen ist und keine Marktpreise existieren.
Je mehr die Banken abschreiben, desto höher ist auch ihr Bedarf an frischem Kapital. Die Finanzinstitute müssen Kredite und Wertpapiere mit Kapital unterlegen und streben ein bestimmtes Verhältnis des Kernkapitals zu diesen Risikoaktiva an (Kernkapitalquote). Die Kennzahl ist wichtig, um von den Ratingagenturen gute Noten zu erhalten, die wiederum Voraussetzung für viele Bankgeschäfte sind. Bei der Citigroup dürfte diese Quote angesichts der erwarteten Abschreibungen deutlich unter ihren Zielwert von 7,5 fallen. Die Banken brauchen auch deshalb mehr Kapital, weil sie milliardenschwere Wertpapierbestände in ihre Bilanzen geholt haben, die sie bislang außerhalb der Bücher in Zweckgesellschaften geparkt hatten.
Finanzspritze aus Abu Dhabi
Die Citigroup hatte sich deshalb bereits im Herbst mit Abu Dhabi auf eine Kapitalspritze von 7,5 Milliarden Dollar geeinigt. Jetzt verhandelt die Bank offenbar mit weiteren Staatsfonds über einen Einstieg. Etwa neun Milliarden Dollar sollen nach Informationen der Financial Times von chinesischen Investoren kommen, eine Milliarde Dollar von einem Staatsfonds aus Kuwait und weitere zwei bis vier Milliarden Dollar sollen durch die Ausgabe von Aktien an Investoren hereingeholt werden. Nach Angaben des Wall Street Journal gibt es jedoch innerhalb der chinesischen Regierung Widerstand dagegen, dass sich die China Development Bank mit zwei Milliarden Dollar an Citi beteiligt.
Auch bei Merrill Lynch reichen offenbar 5,6 Milliarden Dollar nicht aus, die die Bank von dem Staatsfonds Temasek aus Singapur erhalten hat. Weitere vier Milliarden Dollar sollen laut Financial Times jetzt von der Kuwait Investment Authority kommen. Frisches Geld will sich auch die Bank of America holen, wenngleich die Abschreibungen bei der neben Citi größten US-Bank deutlich geringer ausfallen dürften. Die Bank of America hatte jedoch vergangenen Freitag angekündigt, den angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Countrywide übernehmen zu wollen. Den Kauf will die Bank zum Teil über eine Kapitalerhöhung finanzieren. Die Wertpapierbestände von Countrywide könnten zudem bei der Bank of America in Zukunft weitere Abschreibungen nötig machen.
Quelle: www.sueddeutsche.de/finanzen/artikel/779/152393/
Ich habe viel Geld verbrannt mit:
-Motorola
-Intel
-CA Immobilien Anlagen
Alle drei Titel halte ich jedoch noch.
aber wenn dann noch -
glaubwürdige und vorsichtige Geldpolitik
erwähnt wird, dann klingeln beim goldbullen die alarmglocken.
wahrscheinlich wie bei jedem normal denkenden menschen ausser libuda.
2.Frisch gedrucktes wertloses Papiergeld flutet den Markt
3.Krisen werden schön geredet
4.Es kommt zur Währungsreform
5.Der Staat ist saniert
6.Der Bürger ist nahezu pleite
Momentan befinden wir uns bei Punkt 3
Trout