Der USA Bären-Thread
Seite 544 von 6257 Neuester Beitrag: 03.02.25 16:52 | ||||
Eröffnet am: | 20.02.07 18:46 | von: Anti Lemmin. | Anzahl Beiträge: | 157.409 |
Neuester Beitrag: | 03.02.25 16:52 | von: Katzenpirat | Leser gesamt: | 24.302.881 |
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Immerhin wird hier in diesem Jahr die Kohle verdient... hehe (bislang)...
Geldpolitik: Fed kündigt weitere zusätzliche Liquiditätsspritzen an
Freitag 4. Januar 2008
New York Die Fed kündigt soeben weitere zusätzliche Liquiditätsspritzen an. Im Rahmen ihrer Term Auction Facility will sie am Montag 14.1. 30 Milliarden Dollar bereitstellen und am Montag 28.1 weitere 30 Milliarden Dollar, jeweils für 28 Tage begrenzt.
http://de.biz.yahoo.com/04012008/389/...ndigt-zusaetzliche-liqui.html
nur wenn du dich wirklich öffnen willst, kannst du evtl. die erleuchtung erlangen.
sträube dich nicht länger gegen das unvermeidliche und vergiss die niedrigen kgv,
denn dinge ändern sich und der weise mann schaut in die zukunft.
Natürlich ist das "normales" Regierungshandeln.
In einer "normalen" Rezession.
Kein Problem.
Rezessionen sind auch "normal", sie gehören zur Wirtschaft dazu, wie das Geld selber.
Vielleicht wird das kommende sogar in eine schwerere Rezession ausarten, aber aber gar in eine Depression.
Doch auch das ist normal.
Es kommt "normalerweise" alle paar Jahrzehnte mal vor.
zinssenkung ohne rezession -> doppelte megaturbohausse ahoi ...
Kurse steigen, wenn sie zu niedrig sind.
Momentan sind die Kurs zu niedrig, weil sie Katatrophenszenarien eingepreist haben und die Blase nach unten, die der Blase nach oben in 2000 folge noch nicht korrigiert haben.
Daher werden die Kurse steigen. Meine Prognose von 10.172 im DAX für das Jahresende kennt Ihr ja, der Dow Jones wird dagegen leicht underpeformen, der Nasdaq wird den DAX outperformen. Und da der Dollar aufwerten wird, ist eigentlich klar, was man kaufen sollte: US-Wachstumswerte - das sind im wesentlichen Technologietitel, die strukturell wachsen.
ohne Emotionen und VWL Pholosopie (kann man eh in die Tonne treten) sehe
ich den DJ bis kurz vor dem FED-Entscheid bei 12.000.
Ist doch ganz schon Kohle für nen Short wa.
Gute N8
Tommi
Jetzt gibt es auf Grund einer Gehalterhöhung mehr Geld so das kein neuer Kredit aufgenommen werden muss, doch weiterhin sind die Schulden bei 300.000 Euro. Eine echte Verbesserung ist das noch nicht. Wie schön wäre es für die Privatperson wenn keine Schulden gezahlt werden müsste, es wären ca. 50% mehr Geld zum Ausgeben vorhanden ( jetzt 70.000; ohne Schulden 100.000)
Wenn der Staat nicht mehr ca. 30% für Schulden aufbringen müsste, sondern nur noch z.b. 15% dann wäre soviel Geld vorhanden das Schule, Kindergarten, Kinderkrippe, Studium kosten los sein könnten und die Sozialversicherungsbeiträge auf 10% gesenkt werden könnten.
Frage: Wenn Deutschland keine neuen Schulden mehr machen würde, würden dann noch neue Bundesschatzbriefe emmitiert? Das müsste doch dann beendet sein ( evtuell nur noch für Umschuldungen)
Was machen Versicherungen die sich beim Staat verschulden müssen! weil sie den Großteil der eingezahlten Beiträge fest anlegen müssen ?
Möglicherweise sehe ich auch was falsch, bin ja kein Bänker
@alle: Danke fuer Eure Hinweise zur Citibank. Der FDIC ist mir schon auch bekannt, nur traue ich dem auch nicht ueber den Weg. Wenn die Citigroup tatsaechlich pleite geht, sehe ich davon keinen Cent wieder. Ich lasse es wohl trotzdem mal auf mich zukommen. Soviel Cash hab ich eh nicht bei denen.
Zittern an den Finanzmärkten: Die Citigroup muss dem Sender CNBC zufolge 24 Milliarden Dollar abschreiben und denkt über den Abbau von 20.000 Jobs nach. Auch die Bilanz von Merrill Lynch droht katastrophal auszufallen.
New York – Es wird eine Woche voller Schreckensnachrichten – davon gehen zumindest die Börsianer aus. Die größte Bank der Welt, die Citigroup Chart zeigen, wird dem Sender CNBC zufolge morgen bekannt geben, dass sie infolge der Finanzmarktkrise 24 Milliarden Dollar abschreiben muss. Außerdem stehe zur Debatte, 20.000 der rund 330.000 Jobs zu streichen. Experten gehen zudem davon aus, dass die Dividende gekürzt oder ganz gestrichen wird.
Citigroup-Tower in New York: Auf der Suche nach neuem Geld
Der "Financial Times" steht die Citigroup zudem kurz vor einer neuen Finanzspritze von bis zu 14 Milliarden Dollar (mehr...). Rund neun Milliarden davon kämen wohl von chinesischen Investoren. Ein Staatsfonds aus Kuwait solle eine Milliarde Dollar beisteuern, zwei bis vier Milliarden sollten durch die Ausgabe von Aktien erlöst werden. Die Bank hatte bereits im November eingewilligt, bis zu 4,9 Prozent eigener Aktien an Abu Dhabi für 7,5 Milliarden Dollar zu verkaufen. Damals mussten bereits Verluste von elf Milliarden Dollar infolge der internationalen Kreditkrise bekannt gegeben werden.
Die ebenfalls mit erheblichen Problemen kämpfende US-Investmentbank Merrill Lynch Chart zeigen will sich der Zeitung zufolge weitere vier Milliarden Dollar frisches Geld besorgen. Dabei werde die Kuwait Investment Authority wohl ein wesentlicher Investor sein, berichtete das Blatt unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise. Andere Investoren könnten aus Europa kommen. Merrill hatte sich bereits im Dezember bis zu 7,5 Milliarden Dollar gesichert. Dazu stiegen ein Staatsfonds aus Singapur und eine Fondsgesellschaft ein. Merrill Lynch wird am Donnerstag die Bilanz präsentieren. Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, dass die Investmentbank voraussichtlich 15 Milliarden Dollar abschreiben muss – das wäre doppelt so viel wie bisher befürchtet.
Die zu erwartenden Horrornachrichten zeigen: Offensichtlich ist die Kreditkrise noch lange nicht zu Ende. Einige Experten gehen davon aus, dass eine Erholung noch Monate auf sich warten lassen wird. Bereits im dritten Quartal hatten mehrere Kreditinstitute Milliardenbeträge abgeschrieben. Entscheidend ist nun, wie viele böse Überraschungen noch in den Büchern der Banken schlummern.
Auch die Schweizer UBS Chart zeigen wird der "SonntagZeitung" zufolge nochmals fünf bis acht Milliarden Dollar abschreiben müssen. US-Investoren und Hedgefonds drängten auf die Aufspaltung des Geldinstituts heißt es weiter. Vor allem Harris Associates wolle die Bank in die Bereiche Investmentbanking und Vermögensverwaltung aufteilen und so den Wert um 30 Prozent erhöhen, heißt es ohne Angabe von Quellen. Die Bank dementierte: "Das ist derzeit kein Thema."
Dem achtköpfigen Topmanagement der UBS AG um Marcel Rohner wird dem Blatt zufolge wegen des Debakels im US-Immobilienmarkt außerdem der Bonus gestrichen. Die Zuschläge des achtköpfigen UBS-Topmanagements bemessen sich zu 100 Prozent am Ergebnis des Konzerns, wie das Blatt in Erfahrung gebracht haben will. Da die UBS für das Vorjahr wegen der Milliarden-Abschreiber vermutlich kaum einen Gewinn ausweisen werde - womöglich macht sie sogar den ersten Verlust ihrer Geschichte-, gebe es nun eine Nullrunde.
Zu den Unwägbarkeiten der Kreditkrise kommt an den Börsen noch die Sorge vor einer US-Rezession. Am Freitag hatten die US-Börsen deshalb deutlich nachgegeben: Der Dow Jones Chart zeigen schloss 1,9 Prozent tiefer bei 12.606 Punkten, der breiter gefasste S&P-500 gab 1,4 Prozent auf 1401 und der Technologie-Index Nasdaq Chart zeigen zwei Prozent auf 2439 Stellen ab. Im Wochenvergleich verloren der Dow-Jones 1,5, der S&P-500 0,7 und die Nasdaq 2,6 Prozent.
Besonders die Daten, die Aufschluss auf die Inflation geben, werden deshalb diese Woche das Augenmerk der Marktteilnehmer finden. So wird am Mittwoch der Index der Verbraucherpreise vorgelegt. Sollten die Zahlen gut ausfallen, dürfte dies die Erwartungen beflügeln, dass die US-Notenbank Fed bei der Sitzung Ende Januar den Leitzins um 50 und nicht nur um 25 Basispunkte senke, sagte John Praveen, Chefstratege bei Prudential International Investments Advisers.
Aufschluss über die Kauflaune der Amerikaner erwarten Börsianer aus den Zahlen zum Einzelhandel, die am Donnerstag vorgelegt werden. Es wird damit gerechnet, dass die Geschäfte der Händler im Dezember auf dem Niveau vom November waren, als sie um 1,2 Prozent zulegten. Die großen Ketten hatten zuletzt aber berichtet, dass das Geschäft in den Wochen vor Weihnachten enttäuschend schwach ausgefallen war. Auch die Zahlen zu den Baubeginnen im Dezember, die ebenfalls am Donnerstag vorgelegt werden, finden wohl das Interesse der Investoren. Einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters zufolge dürften bei 1,14 Millionen Häusern die Arbeiten begonnen haben, nach 1,19 Millionen im November.
Neben den Kreditinstituten legen weitere Schwergewichte ihre Bilanzen vor: Die Intel-Zahlen Chart zeigen werden am morgigen Dienstag erwartet, IBM Chart zeigen folgt am Donnerstag, General Electric Chart zeigen am Freitag. Von Reuters befragte Analysten gehen davon aus, dass die Gewinne bei den Unternehmen im S&P 500 Chart zeigen im vierten Quartal um 8,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind. "Wenn die Bilanzsaison richtig loslegt, werden die Leute sehen, dass die Dinge schlimmer sind als sie dachten", sagte Jeff Buetow von XTF Global Asset Management. Weil seiner Ansicht nach die Aktienkurse im nächsten halben Jahr nicht steigen werden, rät er Investoren, Anleihen zu kaufen.
DAX 7735 +,7%, eurusd 1,49, Gold 913$ Silber 16,6$. News? Vieleicht die:
Aktuelle News - 14.01.2008 10:13:49
Rezession? Seefracht-Raten brechen ein
Der Baltic Dry Index, der Referenzkostenindex für den Seetransport trockener Waren, fiel am Freitag um den stärksten Wert seit 1989, als sich Sorgen um die Konjunkturentwicklung in China und den USA breit machten. Der Index fiel auf 384 Punkte, oder 4,6% auf 7,949 Zähler. „Wir könnten in 12 Monaten auf diesen Zeitpunkt zurück blicken und ihn als Beginn einer Rezession bezeichnen“, sagt Tufton Oceanic Ltd. Analyst Andreas Vergottis in einem Telefoninterview gegenüber Bloomberg. Tufton ist mit Einlagen im Gesamtwert von 1,2 Milliarden Dollar der weltgrößte Hedgefonds zum Thema Seefracht.
Also alles wie gehabt - auch schön.
Citigroup vor neuer Riesenabschreibung
Die US-Bank Citigroup ringt weiter mit den Folgen der Kreditkrise und muss einem Medienbericht zufolge 24 Mrd. $ abschreiben sowie 20.000 Mitarbeiter entlassen. Die Dividende wird wohl gekürzt - oder sogar ganz gestrichen. [Beileid an diejenigen, die Citi wegen der "hohen Dividende" gekauft haben...- A.L.]
Das berichtet der US-Sender CNBC am Sonntag. Die US-Bank hatte bereits im November 2007 Verluste von 11 Mrd. $ in Aussicht gestellt. Zudem wolle sich die Citigroup frisches Kapital besorgen. Die US-Bank werde entsprechende Pläne mit Bekanntgabe seiner Quartalszahlen am Dienstag vorstellen.
Etliche große US-Banken haben im Zuge der Krise am Hypotheken- und Immobilienmarkt Probleme und kämpfen mit Milliardenverlusten. Einem Bericht der "New York Times" zufolge könnte die Investmentbank Merrill Lynch mit 15 Mrd. $ knapp doppelt so viel auf sein Hypothekenportfolio abschreiben müssen, wie bislang befürchtet.
Börsianer gehen nervös in die Woche
Citigroup wird am Dienstag, JP Morgan Chase am Mittwoch und Merrill Lynch am Donnerstag ihre Zahlen für das vierte Quartal vorlegen. Schätzungen zufolge drohen Citigroup und Merrill Lynch zusammen rund 29 Mrd. $ zusätzliche Abschreibungen auf hypothekennahe Wertpapiere (CDOs).
Laut der Deutschen Bank hat die gesamte Branche bisher rund 100 Mrd. $ Abschreibungen in den Märkten für CDOs und zweitklassige Hypotheken (Subprime) bekannt gegeben. Der Analyst Michael Mayo schätzt jedoch, dass diese Abschreibungen "auf 130 Mrd. $ nach diesem Quartal" ansteigen könnten. Noch immer schlummern in den Bilanzen der Banken nach seinen Berechnungen CDO-Produkte im Wert von rund 148 Mrd. $. Banken wie Merrill Lynch und Citigroup waren hier besonders aggressiv tätig.
Quelle: www.Ftd.de
Sollten die Chinesen einen Rückziehen machen, behalten dann der bzw. die Scheichs als Geldgeber immer noch die Spendierhosen an? Offenbar setzt sich langsam die Erkenntnis durch, dass hier gutes Geld schlechtem hinterhergeworfen wird.
Das Timing beim "Desensiblisierungs-Spiel"...
http://www.ariva.de/Leichendaemmerung_t283343?pnr=3888806#jump3888806
...war wohl nicht optimal.
China's Government Could Hamper Citigroup's Plans to Raise Capital
By RICK CAREW
January 14, 2008 6:22 a.m.
HONG KONG -- Citigroup Inc.'s plans to raise capital by selling a stake of about $2 billion to China Development Bank could be in jeopardy because of opposition from China's government, according to a person familiar with the situation.
Citigroup has been seeking foreign investors, including China Development Bank, to invest in the U.S. lender to boost its balance sheet in the face of mounting write-offs, caused by Citigroup's massive exposure to subprime mortgage debt. Citigroup is hoping to announce a capital injection from investors when it reports fourth-quarter earnings Tuesday.
The Chinese government opposition appears to have surfaced over the weekend. It's not clear whether the deal has been scuttled altogether. The person familiar with the situation didn't give a reason for the opposition.
Yang Hua, director of China Development Bank's news department, said she was unaware of any plans for China Development Bank to invest in Citigroup or any government opposition to any such investment.
The possible failure of the plans to invest comes after a series of Chinese institutions have put money into struggling Wall Street firms. Most recently, China Investment Corp., the country's sovereign wealth fund, agreed to invest $5 billion in Morgan Stanley.
China Development Bank was set up in 1994 as one of the country's three policy banks. China Investment Corp. on Dec. 31 made an infusion of $20 billion into the bank, in a move to turn the bank into a commercial lender.
Last year, China Development Bank bought a stake in Britain's Barclays PLC.
Quelle: www.wsj.com
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