Der USA Bären-Thread


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Neuester Beitrag: 03.02.25 16:52
Eröffnet am:20.02.07 18:46von: Anti Lemmin.Anzahl Beiträge:157.409
Neuester Beitrag:03.02.25 16:52von: KatzenpiratLeser gesamt:24.302.164
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680 Postings, 6985 Tage magnusfe...

 
  
    #13526
13.01.08 01:29
dax 16.000 bis 2010

long and strong ...
short ist mord ...

denkt ihr die bullen geben so leicht auf, es ist die letzte turbohausse vor dem finalen megacrash 2010

 

2517 Postings, 6379 Tage AlterSchwede_rel20.wawidu

 
  
    #13527
13.01.08 01:36
Du scherzkeks, es ist doch egal, ob ich wie in deinem Chart mit dem pro-Kopf-Einkommen korreliere oder aber mit dem Gesamten national income wie in meinem Chart.
Das sollte ja aufs gleiche hinauslaufen.  

8485 Postings, 6705 Tage StöffenSo, noch etwas Comedy zur Nacht

 
  
    #13528
5
13.01.08 01:54
Warum fördert die letzte verbliebene, unumstritten herrschende kommunistische Partei auf diesem Planeten im eigenen Land den Kapitalismus?
Volker Pispers sucht Erklärungen und scheut hier keinen Vergleich mit Rainer Calmund und den Wildecker Herzbuben.
Gelungene Comedy aus der Anstalt!

 

937 Postings, 6882 Tage CaptainAmericaCitibank

 
  
    #13529
4
13.01.08 02:46
Leute, wuerde mal gerne eine Einschaetzung von Euch hoeren, was einem als deutschem Citibank-Kunden im schlimmsten Fall (Citigroup geht pleite) passieren koennte. Ich habe mein Depot bei denen und nicht sehr viel Cash, sondern fast nur Aktien, die halt in dem Depot dort lagern und mit denen ich ab und zu handle. Aktien sind ja Sondervermoegen, so dass die Citibank selbst im Pleitefall keinen Zugriff darauf hat. Das Cash ist im Ernstfall weg, denn dem Sicherungsfonds, wo die auch Mitglied sind, traue ich nicht so recht.  Das waere noch zu verschmerzen. Aber koennte es u.U. passieren, dass die aus akutem Geldmangel das Onlinebanking und -trading schliessen muessten? Das waere natuerlich nicht so schoen. Ich halte das nicht fuer sehr wahrscheinlich, weil wahrscheinlich vorher die dt. Citibank an jemand anderen verkauft wuerde (ausser wenn sich kein williger Kaeufer findet). Eure Meinung?

Wie sieht's mit Citibank USA aus? Ich habe leichtsinnigerweise auch in USA mein Konto bei denen. Wegen mir muss sie nur noch ein halbes Jahr ueberleben, dann bin ich weg hier (wie Klinsmann -- wuerde mich nicht wundern, wenn das wirtschaftliche Chaos in Calif. und USA ihn jetzt doch zu seinem Umzug nach D bewogen haette). Waere es besser, mit dem checking account zu einer kleineren Bank (z.B. Bank of the West, die gehoert zu BNP Paribas) zu wechseln? Was meint Ihr?

Danke im voraus.
 

8485 Postings, 6705 Tage StöffenHmmh....

 
  
    #13530
4
13.01.08 03:20
credit card performance will noticeably deteriorate during the year.

January 12, 2008
Off The Charts
Some Debt Trends Are Good. This Isn't One of Them.
By FLOYD NORRIS
NY Times

AMERICAN credit card debt is growing at the fastest rate in years, a fact that may signal coming trouble for the banks that issue them.

The Federal Reserve reported this week that the amount of revolving consumer credit that is outstanding hit $937.5 billion in November, seasonally adjusted, up 7.4 percent from a year earlier.

The annual growth rate has now been over 7 percent for three months running, the first such stretch since 2001, when a recession was driving up borrowing by hard-pressed consumers.

The surge in credit card borrowing comes as credit card default rates are gradually rising, albeit from low levels, and may reflect the fact that it has become harder for consumers to borrow against the value of their homes, both because home values have fallen in many markets and because mortgage lending standards have tightened.

“We believe that credit card performance will noticeably deteriorate during the year,” Fitch Ratings said in a report this week, “given spillover from residential mortgages, weaker economic trends and higher levels of unemployment.”

One of the largest credit card issuers in the country, Capital One, warned that its profits would be lower than expected, in part because of rising credit card delinquencies.

Increases in outstanding credit card debt can indicate a strong economy, as confident consumers spend more, or it can indicate the opposite, as troubled consumers find it harder to pay their bills. The fact that the November increases in credit card debt came during what appears to have been a weak holiday shopping season could be an indication of the latter.

The figures in the accompanying charts are based on seasonally adjusted figures. Before such adjustments, credit card balances always build up in November and December as holiday purchases are made, and then fall in January and February. A smaller-than-normal increase in December, when the figures are reported next month, may be expected from the reports of poor sales from chain stores.

If the increase in outstanding debt is a normal one, that could indicate that payments slowed because consumers are having trouble making ends meet. The same would be true if the declines in January and February are smaller than usual.

A turnaround in trends for home equity loans could also be a sign of consumer worries. In the spring, as credit tightened, the amount of outstanding home equity loans fell and credit card debt rose. That could indicate that consumers turned to credit cards when new loans were no longer being approved.

But the amount of outstanding home equity loans bottomed out in April, and over the past six months is up 5 percent.

That increase may reflect the nature of home equity loans, which typically give consumers the right to borrow up to a certain amount of money. It seems likely that the latest increases reflect borrowing by consumers with pre-existing lines of credit that they are now tapping, rather than newly approved loans.

The holiday sales data indicated that consumers cut back in late 2007. But the consumer credit numbers would seem to indicate that they wound up further in debt anyway. Those are not good signs for the economy as 2008 begins.  

60 Postings, 6324 Tage oasis2Citibank

 
  
    #13531
1
13.01.08 09:19
Hello Captain America,
der staatliche einlagensicherungsfonds über 90 % der Einlagen, maximal 20.000 €, ist sicher. Die deutsche Citibank wird bestimmt nicht geschlossen, da der kundenstamm ja einen bedeutenden Wert darstellt, der gerne von anderen Instituten übernommen wird...
Dennoch kann es natürlich Probleme beim Onlinebanking geben. Ich vermute aber, daß die deutsche Citibank noch besser aufgestellt ist als der amerikanische Hauptschlamassel.
Onlinebroker gibt es ja etliche in Deutschland, die nicht so gefährdet sind wie Citibank.

Dass Du "wie Klinsi" wieder nach good ol' Germany kommst, ließ mich aber schon ein bisschen schmunzeln; dieser Herr verbrät in L.A. sein Vermögen, während er hier in München nur läppische ca. 8 Mio Euro jährlich bekommt(ist wohl netto...)
So krass ist die Umstellung auch wieder nicht, beim FC Hollywood steht er garantiert immer im Rampenlicht, bei Mißerfolg garantiert, umso mehr bei Erfolg! Nichtsdestotrotz:
auch Dir recht viel Erfolg für den Neustart in der Alten Welt. Vielleicht bei den Weltkonzernen, deren Export nach USA durch fallenden dollar zunehmend´schwieriger wird...  

Optionen

7360 Postings, 6469 Tage relaxed#13529 Die Citibank wird nicht pleite gehen,

 
  
    #13532
2
13.01.08 10:04
jedoch werden die Aktien der Altaktionäre durch neue "Kapitalspritzen" ständig verwässert werden. ;-)

 

23513 Postings, 6799 Tage Malko07 CaptainAmerica, das schlimmste

 
  
    #13533
3
13.01.08 10:21
Szenario, das bei der Citigroup wahrscheinlich spielen könnte wäre eine teilweise Zerlegung mit Verkauf von Einzelteilen (Ende des Allfinanzkonzerns). Ein Einzelteil könnte dabei das Privatkundengeschäft sein. Ob dieses Einzelteil verkauft oder als Rest übrig bleibt ist schwer abzuschätzen. Sollte der deutsche Privatkundenanteil  (Citibank) getrennt verkauft werden, müsste es sehr schlimm stehen - kurz vor Chapter 11.

Der staatliche Einlagensicherungsfonds und der Einlagensicherungsfonds der Privatbanken könnten bei einer Pleite der Citi ihren Verpflichtungen unter großem Schweiß nachkommen (in Deutschland). Allerdings nur solange keine große deutsche Bank auch betroffen ist. Das Depot könnte man sicherlich schnell transferieren. Bis alle Einlagen (Bargeld, Festgeld, Spareinlagen) abgewickelt sind kann das allerdings Monate dauern.

Aus meiner Sicht sind Einlagen bei der deutschen Citibank sicherer als bei der Deutschen Bank. Bei Letzterer kämen die Einlagensicherungsfonds in große Schwierigkeiten.  

20752 Postings, 7767 Tage permanentEs gibt auch eine Welt außerhalb von Ariva

 
  
    #13534
3
13.01.08 10:36
Wenn ich mir die Postings der letzten Nacht durchlese so kann ich nur mit Verwunderung zur Kenntnis nehmen welcher Sozialromantik sich einige hingeben. Die USA sind sicher nicht der Teufel und China ist kein Engel. Unter einer globalen Dominanz der Chinesen wird es uns sicher schlechter gehen als mit einem konsumfressenden Monster in Form eines US Verbrauchers.
Die Spielregeln des Wettbewerb sind hart und jeder Mitspieler versucht die Regeln zu seinem Vorteil zu modifizieren. Sollte China zum Wächter der Regeln werden, so werden wir wohl moderne Arbeitssklaven im globalen Kommunismus die für die besten Kapitalisten der Welt arbeiten dürfen.

Zur Betreffzeile: Samstag Nacht vor dem Rechner zu sitzen.............???????????

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Permanent
 

80400 Postings, 7602 Tage Anti LemmingCaptainAmerica

 
  
    #13535
13.01.08 12:54
Der Einlagenschutz ist in USA im Prinzip besser ausgestattet als hier. Die FDIC...

http://www.fdic.gov/deposit/deposits/index.html

...garantiert im Pleitefall 100.000 Dollar pro Konto. Als Konto zählt z. B. schon ein separates CD (Festgeldkonto) bei derselben Bank. Zyniker würden daher die Mittel von Citibank Deutschland nach Citibank USA überweisen, weil dort der Schutz größer ist. "Im Prinzip" habe ich oben deshalb geschrieben, weil der FDIC - wie alle Einlagensicherungfonds - natürlich nur begrenzte Mittel hat, die im Fall einer Massenpleite keine wirkliche Sicherung bieten. Denn dann bekäme man vieleicht nach 12 Jahren Bearbeitungszeit "5 cents on the Dollar" zurück, was inflationsbereinigt einer nachträglichen Abbuchung gleichkommt ;-))  

80400 Postings, 7602 Tage Anti LemmingIst aber schon interessant

 
  
    #13536
2
13.01.08 12:58
wie sich die Diskussion hier im Thread von "return on capital" (Kapitalrendite) zu "return of capital" (Sicherheit der Rückzahlbarkeit des Kapitals) verlagert hat...  

80400 Postings, 7602 Tage Anti LemmingKalkuliertes "Glücksspiel" bei Bank of America?

 
  
    #13537
5
13.01.08 13:50
Die Countrywide(CFC)-Übernahme durch Bank of America (BoA) erschien wie mit heißer Nadel gestrickt. Tatsache aber ist, dass bereits seit vier Wochen 60 Analysten von BoA in der CFC-Zentrale die Lage sondierten - was dann Freitag zur Entscheidung führte, CFC für 4 Mrd. zu kaufen.

Ich möchte nicht ausschließen, dass in diesen 4 Wo. der Kurssturz bei CFC künstlich durch Shortseller (von BoA selbst bzw. in deren Auftrag?) ausgelöst wurde, um einen Übernahmepreis von 4 Mrd. zu rechtfertigen. Denn das wäre bei einem CFC-Kurs von z. B. 12 Dollar kaum möglich gewesen, ohne dass sich CFC-Altaktionäre betrogen gefühlt hätten. Folglich musste CFC erst noch auf 5 Dollar gedrückt werden, um die Übernahme als für die Aktionäre positive Wendung darstellen zu können.

Größter Nutznießer des Deals ist übrigens CFC-Boss Mozilo, der 70 Millionen Abfindung erhalten soll und weiterhin die Business-Jets von CFC benutzen darf. Ein trefflicher Lohn für einen verantwortungslosen Machtmenschen, der seit Jahren schamlos seine CFC-Anteile, die ihm über Optionsrechte zuteil wurden, als Insiderverkäufe in den fallenden Kurs hinein geschmissen hat. Ihm wird jetzt von einigen Leuten empfohlen, einen Teil seiner Abfindung an eine gemeinnützige Organisation zu spenden, die ehrenamtlich Bankrott-Beratung von Hausbesitzern betreibt.



Behind Bank of America's Big Gamble
By VALERIE BAUERLEIN and JAMES R. HAGERTY
January 12, 2008

The endgame in Bank of America Corp.'s $4 billion takeover of Countrywide Financial Corp. began with a December phone call from Countrywide Chief Executive Angelo Mozilo to his Bank of America counterpart, Kenneth D. Lewis.

After more than six months of financial deterioration at Countrywide -- despite a $2 billion infusion of cash from Bank of America in August -- Mr. Mozilo said he was ready to throw in the towel, according to Mr. Lewis.

At the same time, having watched Countrywide dramatically retool its operations in a bid to survive, Bank of America executives began to believe Countrywide's big U.S. mortgage business might be worth having.

"The ability to get that kind of size and scale became more appealing as we saw the business model change to a model we could accept," Mr. Lewis said. "We considered the lawsuits, the negative publicity that Countrywide had. We weighed the short-term pain, versus what we think will be a very good deal for our shareholders."

Bank of America, based in Charlotte, N.C., deployed 60 analysts to Countrywide's headquarters in Calabasas, Calif. After four weeks analyzing Countrywide's legal and financial predicament, and modeling how its loan portfolio was likely to perform, Bank of America offered an all-stock deal valued at $4 billion for Countrywide -- a fraction of the company's $24 billion market value a year ago.

The deal is a landmark in the housing crisis, given Countrywide's prominence as the nation's largest mortgage lender, at least until recently. Bank of America's move is a gamble that the U.S. is nearing a housing bottom and crystallizes the divide on Wall Street over whether now is the time to buy housing-related assets on the cheap -- or flee from them to avoid further losses.

Terms of the deal call for Bank of America, the largest U.S. bank by market value, to give 0.1822 shares of Bank of America for each share of Countrywide. The deal could be renegotiated if Countrywide experiences a material change that adversely affects its business, but Mr. Lewis said he does not anticipate that happening. The deal is expected to close in the third quarter. Countrywide declined to discuss the deal.

Bank of America is buying a deeply troubled company, and it faces the risk that Countrywide's assets could continue deteriorating.

As of Sept. 30, Countrywide's savings bank held about $79.5 billion of loans as investments. Three-quarters of these loans were second-lien home-equity loans -- where Countrywide doesn't have first crack at the collateral in case of default -- or option adjustable-rate mortgages, which let borrowers make minimal initial payments and face sharply higher ones later. Overdue payments by Countrywide borrowers are surging as house prices drop and loans reset to higher payments.

Bank of America already has a full plate. It is still digesting its $3.3 billion acquisition of U.S. Trust and the $21 billion purchase last year of Chicago's LaSalle Bank. The same team that reviewed the Countrywide acquisition is also leading the restructuring of Bank of America's troubled corporate and investment bank, which has taken its own big hits in the credit-market turmoil. Mr. Lewis said the deals are "nicely sequenced" because each integration plan is at a different stage.

BofA made its initial investment in Countrywide in August, purchasing preferred shares convertible to a 16% stake in the company [siehe mein Posting von gestern aus "Fortune" -A.L.]. The deal also gave Bank of America a first right of refusal for buying all of Countrywide. Initially, Countrywide shares rallied, but they fell precipitously toward the end of the year as Wall Street firms began taking huge write-downs on mortgage-related investments.

It became difficult for Countrywide to remain independent. It was in danger of losing its investment-grade rating, making it harder to borrow money and collect deposits. Another risk was that the eroding value of its assets might force it to break covenants with bank lenders, potentially triggering demands for immediate repayment of its debts. And a barrage of negative headlines about its lending practices during the housing boom was damaging the company's reputation.

...

After Mr. Mozilo's call in early December, Bank of America sent dozens of bankers to California, where they holed up at the West Lake Village Four Seasons near Calabasas, according to people involved in the process. A key player during the negotiations between Countrywide and Bank of America was Edward Herlihy, a senior partner with the law firm Wachtell, Lipton, Rosen & Katz, who represented Countrywide.

Mr. Herlihy has advised Bank of America for almost two decades and knows Mr. Lewis well. Those relationships proved crucial in brokering the deal, a person familiar with the matter said.

On Dec. 28, Mr. Mozilo met at Countrywide's headquarters with Mr. Herlihy and other advisers, with Mr. Lewis participating by phone. The two sides agreed to pursue a deal, and on Jan. 4, Mr. Herlihy presented the plan to Countrywide's board along with investment bankers from Sandler O'Neill. They rushed to complete it this past week as speculators [Boa selbst?? -A.L.] drove Countrywide's price below $5 amid rumors of a bankruptcy filing, which the company denied.

Bank of America said it believes that paying $4 billion for a company with a book value triple that amount gives adequate cushion for potential damages, settlements and other litigation costs involving mortgages that went bad. "I have confidence in our due-diligence teams that we made the right assessment of the downside," Mr. Lewis said.

The Securities and Exchange Commission, which was already looking into sales of stock by Mr. Mozilo, has expanded its probe to examine Countrywide's accounting, people familiar with the matter say. One area under scrutiny is whether Countrywide set aside enough reserves to cover potential losses on the loans on its books. A Countrywide representative declined to comment specifically on the SEC move, but said the company cooperates with regulatory inquiries and believes it has fully complied with the rules.

Bank of America and Countrywide's relationship dates back 40 years, when Mr. Mozilo sought an early loan from the company. Bank of America has long been one of Countrywide's biggest lenders.

Historically, federal regulators have played an active role directing a struggling financial institution towards a takeover, particularly because of the liability to the federal deposit insurance fund. Countrywide operates a thrift whose deposits are insured by the Federal Deposit Insurance Corp.

The Office of Thrift Supervision, a division of the U.S. Treasury Department, began regulating Countrywide in March, after the company converted to a federal thrift from a national bank. The OTS set up a full-time presence at Countrywide's headquarters in August. However, people familiar with regulators' thinking said they didn't actively encourage the BofA deal.

"There was no encouragement in all this," Mr. Lewis said. "It doesn't mean they're not happy we did it, but there was no pressure at all and no prior discussions."

Mr. Lewis said he was impressed with Countrywide's liquidity, and called the bankruptcy talk "malicious rumors."

Bank of America sees mortgages as a key product for deepening relationships with customers. Countrywide's technology, employees and national reach were attractive to Mr. Lewis. He said Bank of America may follow a similar playbook to its 2005 acquisition of credit-card giant MBNA Corp., where the bank kept MBNA's operating platform, management team and even its brand for use in Europe.

BofA says it will be more selective about acquiring mortgages issued by other banks or arranged by independent brokers, traditionally a large part of Countrywide's business. "Obviously, they had made some mistakes," Mr. Lewis said. "But the people who operated the business on a day-to-day basis did not make those decisions and they are very, very good at what they do."

It's unclear what kind of payday Mr. Mozilo will gain from the sale. Much of his cash severance will likely depend on his bonus for 2007, which hasn't yet been determined. If he gets no bonus, Mr. Mozilo could receive a cash severance of about $36 million, estimates David Wise, a consultant for Hay Group, a management-consulting firm.

Mr. Mozilo's total pension benefits, which he would have received regardless of the sale, reach about $24 million, in addition to restricted stock units and shares that he already owns outright, which could total nearly $9 million, based on Countrywide's closing share price Friday, Mr. Wise estimates. All told, Mr. Mozilo's exit package could be close to $70 million, or higher if the board adds payments not detailed in his most recent employment contract.

According to his most recent employment agreement, Mr. Mozilo could also keep using the corporate aircraft for business purposes and have the company pay his country-club dues through 2011 while he serves as nonemployee chairman. The perks could change depending on whether he keeps a nonemployee role after the acquisition and other factors.

Reports of Mr. Mozilo's personal windfall sparked criticism from Democratic Sen. Charles Schumer of New York. "Mr. Mozilo could display some good will by donating any severance pay he stands to receive to the nonprofit housing counselors trying to prevent foreclosures," Mr. Schumer said in a statement.

A Countrywide spokesman said: "During the past four decades, the company Mr. Mozilo founded has created tremendous value for shareholders and has provided millions of families with an opportunity for home ownership."

Quelle: Wall Street Journal  
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30 Postings, 6339 Tage MarioMDBewertungen von Aktien mittels KGV

 
  
    #13538
6
13.01.08 14:02

Aufgrund der momentan schwierigen Marktlage an den Finanzmärkten wir jetzt von Analysten und anderen Börsenakteuren das KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) für den Bewertungsansatz von Aktien/Indizies verstärkt in den Vordergrund herangezogen. Ich bin bereits seit 16 Jahren aktiver Marktteilnehmer und habe so manche Börsen auf´s und ab´s miterlebt. Eines konnte ich gerade in den bearischen Zyklen feststellen : obwohl die Aktien ein geringes KGV aufwiesen, sind die Märkte weiter gefallen. Einige Akteure hier im Thread können sicherlich ein Lied davon singen. Als Beispiel nenne ich mal die Allianz: obwohl diese zeitweise ein KGV von 6 aufwies, war damals keiner bereit die Papiere im bearischen Zyklus zu kaufen. Ich will hiermit eigentlich nur zu bedenken geben, dass wenn wir jetzt mittel- oder langfristig in einem bearischen Zyklus geraten (keine kann es jetzt wissen), die KGV nicht mehr für den Kauf einer Aktie maßgebend sind. Im Übrigen bin ich nur ein Kurzfristanleger (max. drei Monate) und passe mich den Marktgegebenheiten an. Bin also mittel- und langfristig weder bullisch noch bearisch eingestellt.

 

7360 Postings, 6469 Tage relaxed#13537 Mozilos Insider-Verkäufe waren schon

 
  
    #13539
3
13.01.08 14:14
seit Monaten suspekt. Bei keinem anderen im weiteren "Mortgage"-Umfeld aktiven Unternehmen hat das Management so scham- und verantwortungslos Aktien des eigenen Unternehmens verkauft.  

12993 Postings, 6426 Tage wawiduKein Weg zurück

 
  
    #13540
10
13.01.08 14:15
Schaut man sich die Monatscharts der Leitindizes an, fällt auf, dass sich zumindest bei den NYSE-Indizes und beim Wilshire 5000 große Trendwenden abzeichnen. Außer bei den Nasdies haben die MACDs gedreht und ihre Trigger dynamisch geschnitten. Dies ist seit 1995 nur vier Mal passiert: 1998, 2000, 2003 und jetzt. 1998 war jedoch eine Sondersituation mit einem sehr heftigen Ein-Monatscrash. Auffällig ist die gegenüber 2000 deutlich stärkere MACD-Dynamik.

Ein Weiteres: Erstmals seit 2003 hat MA 3 MA 12 geschnitten.

Leider nix mit "Turbohausse", magnusfe!



 

Optionen

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7360 Postings, 6469 Tage relaxed#13538 Im letzte bärischen Zyklus hatte

 
  
    #13541
3
13.01.08 14:26
die Allianz große Abschreibungen und damit Buchwertverluste hinzunehmen. Die Abscheibungen sollten in diesem Zyklus, wenn überhaupt vorhanden, nicht vergleichbar sein. Deshalb kann Buchwert mit der entsprechenden "margin of safety" ein akzeptables Einstiegskriterium sein.  

80400 Postings, 7602 Tage Anti LemmingMario MD - vom Wert eines niedrigen KGV

 
  
    #13542
6
13.01.08 14:31
Die KGVs basieren entweder realistisch auf ehemaligen Gewinnen oder - hoffnungsvoll - auf von Analysten erwarteten zukünftigen Gewinnen ("forward-KGV"). Dabei gehen die Analysten meist so vor, dass sie alte Gewinntrends leicht erhöht in die Zukunft fortschreiben.

Niemand weiß jedoch, ob bei Konsumschwäche in USA die Umsätze - z. B. von Elektronik-Shops wie Circuit City oder Best buy - , dann noch den hochgestochenen Erwartungen entsprechen werden. Gerade Einzelhandelsunternehmen arbeiten oft mit einer hauchdünnen Umsatz-Marge (1 % oder "niedrig einstellig"), während andererseits riesige Kapitalsummen investiert sind. Bei vollen Lägern und "Kaufstreik" muss die Ware dann mit Sonderrabatten abgegeben werden (wie z. B. beim jetzigen Weihnachtsverkauf in USA), was die hauchdünne Marge stark belastet. Wir sehen dies bereits sehr deutlich an den Kursrückgängen im Retail-Index $RLX (unten).

Dies führt zu der paradoxen Situation, dass Aktien bei hohen Kursen ein niedriges KGV aufweisen (in der "Analysten-Hoffnung", die zukünftigen Gewinne fallen wie erhofft aus). Brechen die Gewinne dann aber - wider Erwarten - stark ein, fallen die Aktien dennoch stark. Da kann es vorkommen, dass sich der Kurs halbiert und sich gleichzeitig das KGV VERDOPPELT (nämlich wenn sich der Gewinn viertelt, die Kurse aber nicht im gleichen Tempo mitfallen, weil sich Aktionäre noch an die Hoffnung klammern). Das gilt insbesondere für stark zyklische Aktien und Finanzaktien.

Ein gutes Gegenbeispiel waren auch deutsche Bankaktien in der Krise seit 2000. Hatte etwa die Commerzbank anfangs noch - bei Kursen um 36 Euro - ein als "moderat" eingestuftes KGV von 22, so fiel die Aktie bis 2003 auf 5,40 Euro. Das KGV hingegen stieg auf über 500 und wurde teils sogar negativ, weil die Commerzbank rote Zahlen schrieb. Das riesig hohe KGV war 2003 übrig KEIN Gegenargument, die Commerzbank zu Tiefstkursen zu kaufen. Umgekehrt ist aber auch jetzt ein niedriges KGV kein Kaufargument.

FAZIT: Ein niedriges KGV ist keinesfalls Garant für steigende Kurse. Viele Áktien, die hier in den Threads wegen eines niedrigen KGVs empfohlen wurden ( = "Pseudo- Fundament-Analyse") und KGVs von 4 aufwiesen, haben anschließend bis zu 80 % verloren - z. B. Commerce Planet (Thread von Fundamental) oder Conergy (Thread von Aktienspezialist).

Details: http://www.ariva.de/...Ariva_Rezept_zum_Geldverlieren_t313746?page=-2
(Man achte insbesonder auf Posting # 2)



Hier der Retail-Index $RLX in USA:  
Angehängte Grafik:
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screen_00328.jpg

80400 Postings, 7602 Tage Anti LemmingBeispiel: CommercePlanet

 
  
    #13543
3
13.01.08 14:42
In einem Ariva-Thread vor einem Jahr empfohlen wegen eines KGV von nur 4.

Seitdem fiel die Aktie wie ein Stein.

Thread: http://www.ariva.de/CommercePlanet_KGV_unter_4_t279129  
Angehängte Grafik:
bigchart.png (verkleinert auf 93%) vergrößern
bigchart.png

7360 Postings, 6469 Tage relaxed#13542 Die Coba war bei 5,40 Euro ein

 
  
    #13544
2
13.01.08 14:47
"gutes Geschäft", weil sie keine "Kapitalspritze" brauchte, um wieder "auf die Beine" zu kommen. Manchmal ist es geschickter, Anleihen statt Aktien solcher Unternehmen zu kaufen, da man so dem "Verwässerungseffekt" entgeht. Ist jetzt bei CFC wohl auch so und vielleicht ähnlich bei Northern Rock.  

30 Postings, 6339 Tage MarioMDAL,

 
  
    #13545
3
13.01.08 14:49

ich habe im letzten Posting versucht die Thematik verständlich für jedermann darzulegen ohne Anspruch auf Fachwissen, welches dein Posting wiederspiegelt :-)....  Ich wollte einfach nur Börseninteressierte bzw. -neulinge auf diese Sichtweise aufmerksam machen, damit sie nicht die gleichen Fehler machen, wie ich es am Anfang meiner Börsenzeit tat.

 

 

 

9108 Postings, 6565 Tage metropolisMario/wawidu

 
  
    #13546
4
13.01.08 16:34
@Mario

Den Fehler auf den du hinweist machen nicht nur klassische Börsen-Greenhorns (ich übrigens 2000 auch), sondern auch alte Hasen. Als Beispiel seien nur Ken Fischer und Thomas Grüner genannt, die aufgrund der "niedrigen KGVs" ständig zum Kauf raten (fragt sich womit, denn wer ihrer Empfehlung folgte hat schon lange kein Cash mehr). Hier auf ARIVA ist insbesondere ein gewisser "libuda" dafür zuständig.

@wawidu:

Von Thomas Grüner wird mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten seit einiger Zeit der Vergleich zu 1998 gezogen. Dem ist natürlich nicht so: Wie du richtig zeigst hat sich eine riesige Top-Formation ausgebildet, die klar eher mit 2000 als 1998 übereinstimmt. Zudem ist die fundamentale Lage (=Tornado) nicht mit 1998 (=Sommergewitter) zu vergleichen.
 

847 Postings, 6418 Tage magicbrokermetro

 
  
    #13547
13.01.08 16:43
das freut mich aber, dass solangsam einige meinen Vergleich bestätigen ...

will ja nicht drauf rumreiten, aber ich habe in meinem Thread Dax Jahresausblick ja bereits mehrmals die Ähnlichkeit mit 2000 erwähnt und verfolge das regelmäßig. Ich habe es zwar anders hergeleitet, aber das Ergebnis ist das gleiche ;-)  

9108 Postings, 6565 Tage metropolismagic

 
  
    #13548
1
13.01.08 16:45
Ehre wem Ehre gebührt. Sorry!  

9108 Postings, 6565 Tage metropolisNachschub

 
  
    #13549
3
13.01.08 16:53
Ich weiß nicht ob magic oder wawidu das schon gepostet haben:

Aufgrund der zeitlichen Ausdehnung der Top-Formation ist mit einer zeitlich und/oder kursmäßig ausgedehnten Baisse zu rechnen, ähnlich 2001-2003. Auf keinen Fall jedoch mit einer kleinen Korrektur oder einem harmlosen Seitwärtstrend.

Von dieser Annahme können wir insbesondere dann ausgehen, wenn der Seitwärtstrend in der Weltleitbörse beendet ist, das ist aktuell unter SP 1360 der Fall.

Und das hängt natürlich von der fundamentalen Lage ab, die sich aber trotz Zinssenkungen stetig verschlimmert. ME wird auch die Wahl - abgesehen von kleinen Hoffnungsrallys - nichts daran ändern. Politische Börsen haben kurze Beine und alleine die Hoffnung dass eine neue Regierung die Karre aus dem Dreck ziehen kann wird 2008 noch nicht ausreichen das Ruder rumzureißen. Auch Steuergeschenke sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein bei einer privaten Verschuldung von 15.000 USD pro US-Bürger.  

12993 Postings, 6426 Tage wawiduSPX - Bärentanz

 
  
    #13550
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13.01.08 17:24
Die Preiskurve des SPX hat den "Todes-GD", MA 400, gebrochen und mit einem erfolglosen Rückpraller getestet. MA 50 steht unmittelbar vor dem Schnitt durch MA 300. Was nun folgen dürfte, haben die Preiskurven etlicher gewichtiger Sektorindizes (SPF, RLX, TRAN, DJUSRH) bereits vorgemacht. Schaut euch auch mal den Chart einer der größten Commercial Real Estate Firmen, GGP, an. Da ist die K.... gewaltig am Dampfen.  

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