Der USA Bären-Thread


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Neuester Beitrag: 03.02.25 16:52
Eröffnet am:20.02.07 18:46von: Anti Lemmin.Anzahl Beiträge:157.409
Neuester Beitrag:03.02.25 16:52von: KatzenpiratLeser gesamt:24.300.654
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80400 Postings, 7601 Tage Anti LemmingMajorero - Spanien-Krise

 
  
    #13426
8
12.01.08 07:46
Muy interesante, hombre.

Es wird spannend, wann die EZB wegen der Immo-Krise in Spanien die Zinsen senkt.

Für Leute, die den DAX geshortet haben, wäre eine krisenbedingte Zinssenkung der EZB nachteilig, weil der finanzlastige DAX dann Freudensprünge veranstaltet - zumal die Krise ja außerhalb Deutschlands lokalisiert ist und sich auf die Gewinne der DAX-Firmen kaum auswirkt.

Trichet hätte mit Spaniens Immo-Krise - wie jetzt Bernanke - einen schönen Vorwand, die Zinsen TROTZ zu hoher Inflation zu senken. De facto dürfte Trichet dabei weniger Sorgen vor einem Absturz des europäischen Finanzwesens haben. Ehe hat er den viel zu teuren Euro im Visier, der europäischen Exporteuren, allen voran Airbus, das Leben schwer macht. Zinssenkungen würden den Euro-Kurs zum Dollar und zum Yen endlich wieder in vernünftige Regionen runterbringen. Das ist für mich: EUR/USD unter 1,40 und EUR/JPY unter 150.

Leider gibt es in Deutschland keinen Cramer, der Trichet das Spekulanten-Leid vorweint. In USA ist Cramer damit offenbar durchgekommen. Zu scharf waren seine Spitzen gegen Bernanke, den er als "weltfremden Professor aus den 1930-ern" geißelte, der nicht bemerkt, dass die Bankenlandschaft um ihn herum lichterloh brennt.  

80400 Postings, 7601 Tage Anti LemmingP.S.

 
  
    #13427
4
12.01.08 07:53
Wenn die Fed tatsächlich auf 2 bis 3 % senkt, wie Bernanke andeutete, würde der Euro durch die Decke gehen (1,60), sofern die EZB nicht ebenfalls senkt. Wie die EZB die Zinssenkungen dann - trotz zu hoher Inflation - begründet, bleibt ihr überlassen: ob "aus Solidarität zu USA" (wie nach den 9/11-Attacken) oder "wegen der Spanien-Krise", liegt in ihrem Ermessen. De facto ginge es eh nur um den viel zu hohen Außenwert des Euro...  

9108 Postings, 6564 Tage metropolisAL

 
  
    #13428
3
12.01.08 08:39
Richtige Überlegungen, ich rechne aus den von dir genannten Gründen auch mit einer Senkung der EZB in 2008. Sie wird nicht darum herumkommen, allerdings erst wenn die Hütte richtig brennt. Solange in Spanien alles verleugnet wird und offiziell der Export brummt kann Trichet nichts machen. Mit Überraschungssenkungen von Seiten der EZB ist daher nicht zurechnen, eine Senkung wird durch die Blume rechtzeitig angekündigt werden. Zur Not ist die Inflation eben "überraschend gesunken" (Die FED-Fälscher lassen grüßen)  

9108 Postings, 6564 Tage metropolisJanuar-Indikator sagt kein schlechtes Jahr voraus

 
  
    #13429
4
12.01.08 09:20

Beginning of Year Indication

Some analysts at the onset of 2008 have noted that a bad first day leads to a bullish year, others have said that the first five days of trading are an indication of the year ahead.  The scatter plot below shows the percent change in the Dow Jones Industrial Average over the first five days of trading versus one year performance dating back to 1915.  As shown, the trend line is sloping up indicating some correlation, but the R squared value of that trend line is 0.04 and can hardly be deemed significant.

Firstfivedays

Looking also at the first day of trading versus the rest of the year, we find that there is no correlation whatsoever.  As shown below, the R squared value is zero.  (Note that the 80% gain from the chart above is not shown in the chart below, the change on 1/2/1915 was only more recently available.)

First_day_vs_rest_of_year

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4496 Postings, 6638 Tage SarahspatzWas haltet ihr von Dollar-Käufen jetzt?

 
  
    #13430
2
12.01.08 09:32
 

23513 Postings, 6798 Tage Malko07Trichet kann die Zinsen nicht

 
  
    #13431
12
12.01.08 10:35
senken. Das macht der Rat. Ein Mehrheit für Zinssenkungen ist momentan nicht absehbar. Der Anteil derjenigen die Zinserhöhungen fordert ist ansteigend. Für die ersten 6 Monate kann man deshalb mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Zinssenkungen ausschließen. Eine Spekulation über ein halbes Jahr hinaus wird zu unseriös.

Eine Immobilienblase (zu hohe Preise) ist etwas anderes als eine Hypothekenkrise. In den USA haben wir beides gemeinsam. In Spanien, Großbritannien und Irland haben wir primär eine Immobilienblase. Natürlich gibt es auch Schwierigkeiten mit Hypotheken, allerdings nicht sehr ausgeprägt. Am stärksten ist davon Großbritannien betroffen, allerdings nicht mit den USA vergleichbar und trotzdem hat deren Zentralbank jetzt nicht die Zinsen gesenkt, was einfach möglich gewesen wäre.

Das Platzen der Immobilienblasen in der EU wird in den betroffenen Ländern primär die Binnenwirtschaft mehr oder weniger stark abkühlen. In der Vergangenheit war übrigens Irland ein Verfechter stärkerer Zinserhöhungen (um die Bauwirtschaft abzukühlen), fand jedoch im Rat keine Mehrheit. Grund war u. a. die Preisstabilität bei uns. Auch heute wollen sie immer noch eine Erhöhung, trotz Immobilienkrise.

Unabhängig von den ziemlich sicher gebackenen Zinssenkungen in den USA nehme ich an, dass im Sommer (Juni/Juli) der Euro nur noch ca. 1,40 US-$ kosten wird. Die Leitzinsen in den USA werden dann wahrscheinlich bei 3,5% und in der Eurozone immer noch bei 4% liegen. Hintergrund dieser Annahme: Die nicht fundamental begründete Devisenspekulation pfeift inzwischen aus dem letzten Loch, es wird wegen schwacher Aktienmärkte zu einem weiteren Abbau des CCT kommen, die US-Exporte werden weiter ansteigen und die US-Importe abnehmen   (sinkender Ölpreis). Damit landen wir meiner Meinung nach im Bereich von 1,4$.    

23513 Postings, 6798 Tage Malko07 Sarahspatz,

 
  
    #13432
10
12.01.08 10:42
schon ein lang praktiziertes Hobby von mir ist die Beobachtung der internationalen Handelsströme und des Devisenmarktes. Ich bin dabei zum Schluss gekommen, Devisenspekulationen soweit als möglich aus dem Wege zu gehen. Es gibt kein Markt der unberechenbarer wäre. Natürlich nicht für Charttechner. Da ist es egal, ob sie ihr Geld mit Bohnen oder Devisen verbrennen.  

7360 Postings, 6468 Tage relaxedDas gibt mir als "Contrarian" zu denken,

 
  
    #13433
2
12.01.08 10:55
jetzt von so vielen Aktienbären und Dollarbullen zu lesen. ;-)  

80400 Postings, 7601 Tage Anti LemmingSarahspatz - Dollars jetzt kaufen?

 
  
    #13434
5
12.01.08 11:00
Ja, oberhalb von 1,48 kann man mMn Dollars kaufen. Falls die EZB nicht senkt oder deutlich langsamer als die Fed, wird EUR/USD vermutlich über 1,50 gehen. Dann beim Austoppen nachkaufen. D.h. erste Hälfte jetzt, zweite Hälfte später.

Ich bin schon länger Dollar-Bulle, hab bereits gekauft und meinen EK durch viele Trades auf zurzeit 1,4675 gebracht. Werde nächste Posi bei 1,4850 nachkaufen.

Ende 2008 könnte der Dollar - trotz Zinssenkung in USA - unter 1,40 stehen, evtl. sogar deutlich. Die Subprime-Krise und die Ungewissheiten, was in deren Gefolge mit den US-Banken passiert (Pleite-Welle?), hat den Dollar bereits im Vorfeld stark geschwächt. Wenn die US-Banken sich durch Bernankes letzte Woche angekündigten starken Zinssenkungen fangen, wovon ich ausgehe (den Rest besorgen Sovereign Wealth Funds), wird die Subprime-Krise nicht mehr als übergeordnete Sorge auf dem Dollar lasten. Die Zinssenkungen werden auch den Hypothekenmarkt stark entlasten; bereits jetzt kosten 30-j. Festzins-Hypotheken nur noch 5,87 % - der niedrigste Stand seit zwei Jahren.

Wenn sich abzeichnet, dass die Subprime-Krise bald ausgestanden ist, wird der Dollar mMn selbst dann steigen, wenn die Zinsschere zum Euro nachteilig ist. Denn was nützen 1,5 % mehr Zinsen pro Jahr auf den Euro, wenn der Dollar im gleichen Jahr um 20 % zum Euro zulegt?  

1287 Postings, 6857 Tage NavigatorCja genau. und neu berechnet

 
  
    #13435
3
12.01.08 11:02
rezession
http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_270998
+
inflation
http://www.handelsblatt.com/News/Boerse/...ch-fuer-die-inflation.html

ergibt ergibt was ? mmh

na egal, nie waren marode immobilien,
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/...wirtschaft/index.do
banken
http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/...x.do?from=simarchiv
und überschuldete unternehmen günstiger

berücksichtigt man noch den monatlichen finanzbedarf von ca. 100 mrd. aus dem "leistungsbilanz überschuss"
ist da sicher einiges durch CCT s rückzufinanzieren.

und erst die sagenhafte "realverzinsung"
http://finance.yahoo.com/q?s=%5ETNX
einfach unwiderstehlich.

oder halt auch nicht

http://www.n-tv.de/902657.html

so long
navigator  

23513 Postings, 6798 Tage Malko07relaxed, eine

 
  
    #13436
5
12.01.08 11:03
Europreis von 1,70 US-$ und gleichzeitig explodierende Aktienmärkte sind kaum vorstellbar. Nachhaltig steigende Aktienmärkte würden wohl eher bei ruhigen Devisenmärkten und sinkendem Ölpreis möglich werden.  

5570 Postings, 6753 Tage skunk.worksDollarkauf

 
  
    #13437
12.01.08 11:06
Greetings AL

kaufts Du $ in Devisen,
paritätspapieren,
TFs
Optionen ?

Einige Vorschläge

Thx & nice w-e

sw  

4496 Postings, 6638 Tage Sarahspatzthanks Malko + Anti

 
  
    #13438
12.01.08 11:08
 

9108 Postings, 6564 Tage metropolisDas doppelte Töppchen

 
  
    #13439
9
12.01.08 11:09
 
 

Der aktuelle Marktkommentar von Freitag, dem 11. Januar 2008

 
 

Das Doppelte Töppchen

 

Verehrte Leserinnen und Leser,

 

Der Dax zeigt sich momentan in charttechnisch einmaligen Konstellationen. Das muss man sich genauer ansehen. Aber bevor ich auf diesen Index, das „Waterloo der Bären“ in 2007, eingehe, müssen wir uns mal die Ereignisse der letzten 48 Stunden ansehen ... denn da findet sich allerhand, das uns eine Chance gibt zu erahnen, wie es in der kommenden Wochen weitergehen könnte. 

Seit Mittwoch haben wir an den Aktienmärkten ein erstaunliches Kursverhalten erlebt. Nachdem an Wall Street per Dienstagabend neue charttechnische Verkaufssignale entstanden waren, quittierten die Börsen in Asien dies mit steigenden Kursen. In Europa ging es nach unten, aber mit eher gebremstem Schaum. In den USA gingen die Verkäufe dann am Mittwoch zunächst weiter, bevor eine Rallye kurz vor Schluss aus einem klaren Minus ein klares Plus machte. Die Börsen in Asien quittierten dies mit fallenden Kursen.


Börse burlesk?


Alle bekloppt? Nein, was wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen wirkt, hat durchaus eine innere Logik, wenn man folgende Aspekte in die Überlegungen mit einbezieht:

Es wird momentan weitaus aktiver Short gegangen als in den Wochen zuvor. Das verstärkt zwar den Druck auf die Kurse, erhöht aber auch die Risiken einer plötzlichen Rallye. Denn wer einfach Positionen abbaut, ist aus dem Spiel. Wer aber Short geht, kommt nur an seinen Gewinn, wenn er die Shortposition glattstellt – und das heißt: Kaufen! Und:

Wenn die Großen Adressen Shortpositionen aufbauen, tun sie das in entsprechenden Größenordnungen. Wollen diese Akteure einen Teil der Gewinne sichern, würden sie durch die dazu nötigen Eindeckungskäufe die Kurse nach oben katapultieren und so dem Rest der Shortpositionen schaden. Daher bietet es sich an, Shorts dann glatt zu stellen, wenn gerade deutlicher Verkaufsdruck vorhanden oder zu erwarten ist, in den hinein man dann die Käufe vornehmen kann, ohne die Kurse insgesamt unerwünscht nach oben zu bringen.

Das selbe Phänomen, nur genau gespiegelt, haben wir im Herbst erlebt, als die Großen Adressen anfingen, ihre massiven Longpositionen abzubauen, in steigende Kurse verkauften und dem Haussedrang der Indizes so einen Deckel aufsetzten. Aber:

Anders als damals sehe ich momentan noch keinen Riegel nach unten (noch nicht), weil man andererseits sieht, wie konsequent kurzzeitig steigende Kurse immer wieder zu Verkäufen und zum Ausbau von Shortpositionen genutzt werden. Da reicht schon ein recht kleiner Anstieg, um die Verkäufer wieder in Scharen auf den Plan zu rufen. Das lässt nicht erwarten, dass die Abgaben schon in allernächster Zeit vorbei sein werden.


Bernankes letzte Karte


Dann kam der Donnerstag. Und der war für mich der bezeichnendste Tag der Woche. US-Notenbankchef Bernanke erklärte in einer Rede, dass die Notenbank bereit sei, jede erforderliche zusätzliche Maßnahme zu ergreifen, um die US-Wirtschaft zu unterstützen. Dies wurde völlig korrekt als verbales Versprechen einer Zinssenkung interpretiert – und wahrscheinlich einer um gleich 0,5 Prozent.

Die Kommentatoren stellten richtig fest, dass sich in dieser Deutlichkeit noch nie ein Notenbankpräsident festgelegt hat und ... dass dies auch andeuten kann, dass die Fed die Leitzinsen vor dem 30. Januar in der nächsten regulären Sitzung senken könnte. Und zwar jederzeit dann, wenn es die Wirtschaftslage erfordern würde (beziehungsweise die Aktienmärkte, denn es wird die US-Konjunktur nicht plötzlich schlagartig wiederbeleben, wenn die Zinsen zwei Wochen früher gesenkt werden – aber es soll helfen, die Aktienmärkte vor dem Absturz zu bewahren. Nicht ausgesprochen – aber allen klar).

Sprich: Das war eine verbale Zinssenkung. Nicht genau das, was ich in meinem vorherigen Kommentar vom Mittwochmorgen erwartete .. aber es kommt der Sache nahe. Zumal: Telefoniert haben die Ratsmitglieder also wirklich, denn Bernanke kann eine solche Aussage nicht treffen, ohne dass die anderen stimmberechtigten Mitglieder des F.O.M.C. vorher genickt hätten). Der Unterschied ist, dass Bernanke sich den Zeitpunkt offen hält. Aber:

Ich meine, dass er damit trotzdem seine letzte Karte ausgespielt hat. Es ist nun nahezu sicher, dass die Zinsen im Januar um ein halbes Prozent fallen. Ob nun kommende Woche oder am 30.1. – oder in zwei Senkungen um je 0,25% - ist eigentlich nicht entscheidend. Denn der Joker eines psychologischen Effekts in Form einer positiven Überraschung durch die Notenbank ist damit ausgespielt und damit aus dem Spiel. Und:

Er hat nicht gestochen. Nachdem die Kurse kurzzeitig senkrecht nach oben schossen, als Bernankes Redetext bekannt wurde, fielen sie nach Ende der Rede sofort dahin zurück, wo sie herkamen. Ich meine, dass damit von der Notenbank vorerst keine bullishen Impulse für den Aktienmarkt mehr ausgehen können. Und das war eigentlich der letzte bullishe Strohhalm, der seit November für steigende Kurse sorgen konnte.


Bank of America, Countrywide Financial und American Express


Dass die US-Börsen am Donnerstag dennoch im Plus schlossen, verdankten sie der Nachricht, dass die Bank of America den konkursgefährdeten großen Hypothekenfinanzierer Countrywide Financial übernehmen werde. Die positive Reaktion am Gesamtmarkt war eigentlich erstaunlich, denn aus zwei Einäugigen wird kein Adlerauge, nur, weil sie Hand in Hand gehen. Und mir blieb auch verschlossen, was dieser Deal für den Gesamtmarkt an positiven Impulsen bedeuten könnte. Aber:

Wenngleich Wall Street im Plus schloss, war der Großteil des Anstiegs schon 10 Minuten nach Handelsende über die Futures wieder dahin. Da veröffentlichte American Express eine Gewinnwarnung und schloss sich den Banken an, die in den letzten Tagen meldeten, Amerika sei bereits in einer Rezession (mein Reden). Dadurch ist der Versuch, z.B. den S&P 500 wieder über 1.420 zu hieven und so das Bild wieder charttechnisch aufzuhellen, zunächst gescheitert.


 

aa1




Fazit: Positive Nachrichten werden zwar als solche wahrgenommen, halten aber nicht vor. Das heißt, über Eindeckungen und wenige spekulative Käufe kommt der Aktienmarkt im Moment nach oben nicht hinaus, dann setzen sofort konsequente Verkäufe ein. Jeder Schub nach oben wird zu Abgaben genutzt. Wäre es anders herum, würde man den Kursen einen herausragend stabilen Aufwärtstrend unterstellen. Diesmal aber lässt sich nur feststellen: Die Abwärtstendenz ist absolut intakt. Zudem strömt immer noch neues Geld in die Anleihen und Gold – was den „natürlichen Nachschub“ für den Aktienmarkt limitiert. Und das führt mich zum Dax:


Die Riesenschere zwischen Dax und dem „Rest“


Der von mir bekanntermaßen zutiefst ungeliebte Dax hat sich in den vergangenen Monaten ein charttechnisches Bild zusammengewurstelt, das dermaßen originell und zugleich wichtig ist, dass ich diesen Index heute trotz aller Abneigung wegen der enthaltenen „sicheren Häfen“ (haben sie heute E.ON gesehen?) mal genau ansehen möchte. Zunächst fällt auf, dass der Dax seit Sommer 2007 ein Eigenleben geführt hat. Die klare Abwärtstendenz anderer deutscher Indizes ebenso wie der meisten anderen Weltbörsen gingen ihn nichts an. Das führte dazu, dass wir hier in 2007 ein stattliches Plus erzielten, das die Bullen sich unter das Kopfkissen geschoben haben und offenbar großenteils immer noch gut darauf schlafen.

Doch der Vergleichschart zeigt, wie sehr der Dax das wahre Bild verzerrt. Weder im MDax noch im SDax gab es nach dem Einbruch im Sommer auch nur den Ansatz, an die alten Hochs heranzukommen sondern einen eindeutigen und steilen Abwärtstrend. Der SDax verlor seit seinem Hoch im Juli über 28%! Aber:


aa2

 

Nun muss man sich ja die Frage stellen: Wenn sich diese Schere wieder schließt – fällt dann der Dax oder steigen MDax und SDax? Oder bleibt der Dax auf der Stelle und die Nebenwerte kommen irgendwann wieder ran? Schwer zu sagen. Aber die Verluste in den Nebenwerten sind zumindest jetzt schon dermaßen heftig, dass sie bei einzelnen Aktien einem Crash gleichkommen. Daher würde ich – auch, wenn die Rahmenbedingungen negativ bleiben – ausgerechnet jetzt ebenso wenig noch neu in MDax-Puts einsteigen wollen wie ich E.ON-Calls kaufen würde.

Kommt der Dax also nun runter? Dass ausgerechnet diese Frage so schwer zu beantworten ist liegt in dem begründet, was sich im Dax in den Monaten zuvor getan hat. Zuerst brachen die Finanzwerte weg. Dafür wurden Export- und Industriewerte wie besessen gekauft und alle Warnungen vor einer sich dort bald verschlechternden Gewinnsituation ignoriert. Dann realisierten die Anleger auf einmal, dass diese Warnungen ja zutrafen. Industriewerte fielen im Dax wie ein Stein, die Finanztitel blieben unten. So weit, so gut. Aber:

Der Dax fiel dennoch nicht nennenswert, weil man sich sofort auf „defensive“ Titel stürzte ohne zu bedenken, dass Versorger- oder Pharmaaktien im Steilflug irgendwann nicht mehr defensiv sind, sondern irrsinnig überteuert. Natürlich sind nun diese Aktien ebenfalls „reif“, aber:

Nachdem man vorher wie wahnsinnig Aktien wie Conti, MAN, Daimler, Thyssen etc. durch die Decke getrieben hat, wurden sie danach auch dermaßen brutal fallen gelassen, dass diese Verluste nun ebenfalls schon wieder närrisches Niveau erreicht haben. Geht das Spielchen im Dax weiter, könnte es also sein, dass zwar die „sicheren Häfen“ von gestern schon morgen zu Fallobst werden, dafür aber eine Rallye in den Export- und Industrieaktien einsetzt. Und kommt man dann auf die Idee, auch ein paar der ausgebombten Finanzwerte einzusammeln ... könnte der Dax durchaus steigen, statt zu fallen. Diese Konstellation im Hinterkopf nun zu einem der originellsten Kursverläufe der letzten Zeit:


Das doppelte Doppeltop ...


Der Dax leidet unter Doppeltoperitis. Ich habe noch nie irgendwo eine solche Massierung von Doppeltops gesehen wie hier. Gerade hat er mit dem Break unter 7.780 seiner Sammlung ein weiteres Exemplar hinzugefügt. Damit haben wir nun zwei Doppeltops hintereinander, die, wenn der Dax unter 7.450 fallen sollte (was auch das rechnerische Kursziel des gerade vollendeten Doppeltops ist, siehe grüne Linien), ein großes Doppeltop vollenden, dessen rechnerisches Kursziel bei ca. 6.800 läge (violette Linien). ODER:


 
aa3



... oder man bezieht noch das noch ein wenig undisziplinierte Top vom Juni/Juli mit ein, wertet dieses als linkes Top und setzt die Nackenlinie so auf das Sommer-tief bei 7.190 – dann errechnen sich natürlich tiefere Kursziele. ABER:


... und ein Joker in der Mitte


Es sind nicht nur die Überlegungen über das kommende Auf und Ab der einzelnen im Dax enthaltenen Segmente Finanzen, Export und „Defensiv“ sowie die Doppeltops, die momentan das Geschehen dominieren. Nein, um das Ganze noch lustiger zu machen, sitzt inmitten der Doppeltoperitis ein kleiner Joker, den wir am Freitag genau angelaufen und zunächst gehalten haben: der 200 Tage-Durchschnitt.

Das momentane Bild an den anderen Weltbörsen lässt mich dazu tendieren, dass er kommende Woche brechen dürfte. Zumindest sehe ich die Chance momentan bei 2:1. Aber bedeutet das dann einen steilen Absturz, einen Kurseinbruch, mit dem der Dax die Verluste der anderen Börsen aufholt? Nein, auch, wenn das oft im Hinterkopf der Investoren sitzt. Denn die faktische Relevanz des 200 Tage-GD ist in den letzten Jahren geringer gewesen als sein Ruf. Schauen Sie sich dazu mal diesen langfristigen Chart an:


 
aa4



In den letzten sieben Jahren gab es mehrere „Zusammenstöße“ des Dax mit seinem 200 Tage-GD. Aber: Weder hatten erfolgreiche Tests (grüne Kreise) eine nachhaltige Wirkung auf die Kurse, noch hatte sein Bruch (rote Kreise) zur Folge, dass die Kurse dauerhaft die Richtung wechselten. Ich meine:

Wenn der Dax den 200 Tage-GD bei knapp 7.690 bricht, dürfte das durchaus eine fortgesetzte Abwärtsbewegung bis in die Zone 7.450/7.500 bedeuten. Dort aber werden die Karten neu gemischt. Es kann dann weiter Richtung 7.190/7.350 runter gehen, ebenso wäre dort aber zunächst mal eine Gegenbewegung in Richtung 7.800 denkbar. Vor allem wenn man die völlig überverkauften Nebenwerte-Indizes bedenkt, die spätestens dann mal wieder gegenlaufen sollten und dem Dax sicherlich Rückenwind geben würden. Aber:

Mit dieser charttechnischen Konstellation, die wirklich eine rekordverdächtige Ballung an Umkehrformationen mitbringt, würde ich zumindest eines ausschließen: Nämlich dass es ein kalkulierbares Risiko wäre, im Dax jetzt, am 200 Tage-GD, Long zu gehen, wie man es in Aufwärtstrends sonst gerne tut.


Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Herzliche Grüße


Ihr
Ronald Gehrt

 

 

 

358 Postings, 8513 Tage Rambus 9lol - jetzt drehen die Amis endgültig ab:

 
  
    #13440
3
12.01.08 11:36
11.01.2008 - 21:48
US-Geldpolitik: Wachsende Wahrscheinlichkeit für Zinssenkung um 0,75 Prozentpunkte      


 
New York (BoerseGo.de) - Die an den US-Finanzmärkten gehandelten Terminkontrakte signalisieren eine wachsende Wahrscheinlichkeit für eine kräftige Zinssenkung der Fed Ende Januar. Für eine Senkung um 0,75 Prozentpunkte liegt die Wahrscheinlichkeit  jetzt bei 36%. Der Rest (64%) geht von einer Senkung um einen halben Prozentpunkt aus.
 
(© BörseGo AG 2007 - http://www.boerse-go.de, Autor: Maier Gerhard, Redakteur)

 

754 Postings, 6256 Tage KuK HofmarschallUSD

 
  
    #13441
2
12.01.08 11:41
USD deutlich über 1,55 unwahrscheinlich.
Dass die US-Zinsen bis 2-3% runtergehen werden ist bereits bekannz und müsste damit auch schon eingepreist sein. Weiters wird die EZB alles über 1,55 dann irgendwann (Sarkorcy-Geblabbel hin oder her)kaum tolerieren.
Und außerdem war der Anstieg bis 1,49X spekulationsgetrieben - jetzt dürften fundamental begründete Niveaus zurückkehren. Die Ben-Rede hat dem EUR nix mehr gebracht - obwohl sie deutlich dovish war. Auch die US-Regierung wird kein Interesse daran haben, den USD völlig abschmieren zu lassen, ist zu unpopulär (Wahljahr) und ökönomisch äußerst riskant (wenn auch mit einigen Vorteilen behaftet). Letzter Punkt: Wenn alle den Dollar tot reden, wird er sicher nicht mehr viel fallen.
Ich persönlich glaub wir werden die 1,50 in diesem Zyklus gar nicht mehr sehen, wenn ich mich irre, sehe ich trotzdem bei 1,55 das Ende der Fahnenstange.  

4496 Postings, 6638 Tage SarahspatzÜbrigens,

 
  
    #13442
6
12.01.08 11:43
vor Bären braucht man doch keine Angst zu haben, oder?!  
Angehängte Grafik:
vancouver_island.jpg
vancouver_island.jpg

358 Postings, 8513 Tage Rambus 9Warum die Fed Fund Rate nicht gleich auf

 
  
    #13443
8
12.01.08 11:43
0% setzen oder mal auf -1% wär doch auch ganz TOLL!

Ich denke bei dieser Politik enden wir eines Tages (wann auch immer)im weltweiten Finanzcrash.

Wie sagte Jerry gestern Abend in der Schlussglocke auf Bloomberg so schön:

Die USA versucht sich in der Planwirtschaft!

Dies kann meiner Meinung nach nicht gutgehen.
 

60 Postings, 6323 Tage oasis2Dollarama

 
  
    #13444
9
12.01.08 12:09
Im Gegensatz zu A.L., der den Dollar wieder bei 1,40 € sieht,-vor drei Monaten war schon bei dem Niveau von 1,41 € von einer Erholung gesprochen worden -
sehe ich den Dollar zum Jahresende auf 1,50 -1,55 €.
Begründung:
1) Die Fed läßt die Fundrate viel schneller sinken als die EZB(wenn übrhaupt).
2) Ein schwacher Dollar fördert Exporte und fördert das im-Land-bleiben der Dollars aus dem Konsum(weil importierte Waren, insbes. Autos, immer teurer werden)
3) Der Dollar repräsentiert die in USA HERGESTELLTE Gesamtgütermenge (und die ist quantitativ und qualitativ, bis auf wenige Ausnahmen(Pharma und IT) am abschmieren...
4) Ein sinkender Dollar senkt das Außenhandelsbilanzdefizit
5) und die Schulden im Ausland...

Selbstverständlich hat Malko recht, dass ein schwacher Dollar und eine boomende Börse nicht zusammenpassen; wo steht abér geschrieben, daß die Börse weiter boomt?
Nicht nur weil wir hier im Bärenthread sind: Ich lese mit staunendem Unglauben Prognosen von kaum fallenden oder sogar leicht steigenden Dows, S&P, Dax, Mdax-ständen zum Jahresende...
Das wären nach den jüngsten Verlusten alles steigende Indizes in USA oder höchstens absolut parallel. Meine Prognose: S&P 1250, Dow 11800; Subprime- und Kreditkartenkrise wird auch viele Notverkäufe von Aktien(=Altersvorsorge) auslösen; schon mal daran gedacht?  

Optionen

23513 Postings, 6798 Tage Malko07#13435: Ein Einäugiger

 
  
    #13445
12
12.01.08 12:22
kauft zur Rettung einen Blinden (BoA - Countrywide). Das löst natürlich keine Probleme sondern droht den Einäugigen in den Abgrund zu reißen. Als Retter kommt dann ein dahinsiechender Rollstuhlfahrer (Citi) daher und rettet durch Aufkauf. Das bricht die Achsen des Rollstuhl und deshalb wird das ganze Konglomerat verstaatlicht. Diese Staatsbank verleibt sich dann noch ML ein. Der Euro kostet dann 2 US-$, die Subprimekrise ist überwunden und alle sind glücklich. AL kann endlich massiv long gehen.

;o)  

9108 Postings, 6564 Tage metropolisoasis

 
  
    #13446
3
12.01.08 12:32
Ja, dies ist eigentlich ein Teddy-Thread.

Geht's rauf, fügt man sich in sein Schicksal, war ja eh klar. Geht's runter wähnt man eine Bärenfalle. Ich reibe mir auch täglich die Augen hier.

;-)  
Angehängte Grafik:
baer-705443.jpg
baer-705443.jpg

754 Postings, 6256 Tage KuK Hofmarschalloasis2

 
  
    #13447
4
12.01.08 12:34
ich glaub das niveau um 1,47/1,48 passt für EUR/USD.

ich glaube, der anstieg von 1,36 bis 1,49 war technisch und spekulativ bedingt.
jetzt kommt eine fundamentale rechtfertigung (us-krise) sozusagen "hinten nach", damit sind die verzerrungen davor glattgestellt. Würd fundamental ein Niveau um 1,55 gerechtfertigt sein, müsste der dollar JETZT verlieren - ist aber nichts o, obwohl die katze bereits aus dem sack ist. Tatsächlich geht nix mehr über 1,48X. Es fehlen die Nachk'ufe, long-Investoren scheinen ihre Positionen bereits bezogen zu haben. Waer ich ein Investor, der an weiteren USD/Verfall glaubt, wann sollte ich zuschlagen, wenn nicht jetzt. Es passierte jedoch in den letzten Tagen quasi nichts, und das gibt schon zu denken.

reale parität spielt davon abgesehn doch eine rolle, die oft vergessen wird.  

80400 Postings, 7601 Tage Anti LemmingSkunks - Dollar

 
  
    #13448
7
12.01.08 12:36
Ich kauf den Dollar in cash (bzw. Dollar-Konto) gegen Euro. Er ist für mich die Anleger- und Zockerwährung für alles, was ich in USA kaufe (z. B. Aktien, Optionen). Wer z. B. bei Consors ein Dollarkonto hat, kann in USA direkt ordern und gleich in Dollar bezahlen.

So günstig wie jetzt bekommt man den Dollar vermutlich so schnell nicht wieder. Wenn man US-Aktien in Frankfurt kauft, ist der Dollarkurs da immer gleich mit "drin". Kauft man die Dollars hingegen separat, kann man viel besser timen. Denn der Dollar ist in letzer Zeit meist billig, wenn US-Aktien hoch stehen. Antizyklisch gesehen scheint es mir daher klug, ERST die Dollars zu kaufen und später, wenn US-Aktien billiger geworden sind und der Dollar wieder teurer, die US-Aktien.

EUR/USD korreliert stark mit dem SP-500...  

20752 Postings, 7766 Tage permanentViele Tote bei Tankwagen-Explosion

 
  
    #13449
2
12.01.08 12:48
HANDELSBLATT, Samstag, 12. Januar 2008, 12:33 Uhr
Nigeria


Viele Tote bei Tankwagen-Explosion


Ein Tankwagen ist in Nigeria explodiert. Dabei sind möglicherweise mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Noch ist unklar, ob es ein Unfall war oder ein Überfall einer militanten Gruppe.


HB NAIROBI/PORT HARCOURT. Der britische Rundfunksender BBC berichtete, der Tankwagen sei auf einer Hauptverkehrsstraße nahe der Stadt Port Harcourt im ölreichen Niger-Delta explodiert. Einzelheiten zum Hergang des Unglücks und der genauen Opferzahl waren zunächst nicht bekannt.

Die Bewegung zur Befreiung des Nigerdeltas, eine der größten Rebellengruppen der Region, hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Anschläge begangen und erst am Freitag die Verantwortung für die Explosion eines Öltankers übernommen.


 

80400 Postings, 7601 Tage Anti LemmingMalko - der Negativ-Konsens

 
  
    #13450
4
12.01.08 12:55
spiegelt sich in Deinen Worten gut wieder. Klar ist "drüben" zurzeit die K.... am Dampfen, und es könnten auch noch Bankenpleiten kommen (wie 1991), allerdings nicht von Größen wie Bank of America oder Citigroup. Die werden sich retten, indem sie die Abschreibungen über lange Zeiträume strecken. Die Fed rettet die Banken durch Tiefzinsen, die in der "Wartezeit" bis zum Ende der Abschreibungen die Gewinne deutlich steigern [die Fremdkapitalquote liegt bei Banken meist über 90 %, daher bringt 1 % Zinssenkung, die die Banken nicht an Kunden "weiterreichen", über diesen Hebel zusätzliche Netto-Gewinne von 9 %]. Last not least gibt es als "Retter of last resort" die Sovereign Wealth Funds und gelangweilte Araber, die keine Lust mehr, von ihren Bergen an Petromilliarden immer nur langweilige US-Staatsanleihen zu kaufen.

Sobald sich abzeichnet, dass die Negativität übertrieben war und sich eine Wende zum Besseren abzeichnet - USA hat bislang JEDE Krise gemeistert, es wäre mMn ein schwerer Fehler, die Amis in dem Punkt zu unterschätzen - , wird der Dollar eine Wende hinlegen,  und zwar selbst dann, wenn die Dollarzinsen niedriger sind als die Eurozinsen sind. Denn niedrige Dollarzinsen garantierten das halbwegs unbeschadete Überleben des US-Finanzwesens. Würde Bernanke NICHT stark senken, könnte der Dollar sogar noch weiter fallen (trotz der dann kleineren Zinsschere zum Euro), weil die Banken dann straucheln und das Vertrauen in die USA untergraben würde.

Was die Countrywide-Übernahme durch BoA betrifft: BoA hätte sonst 2 Mrd. für Optionen, die Ihnen den Kauf von Countrywide-Aktien zu 18 Dollar "sicherten" (sind praktisch wertlos, da Countrywide vorgestern bei 5 Dollar notierten), in den Sand gesetzt. Durch den Kauf sind die Countrywide-Aktien immerhin von 5 auf 7 Dollar hochgeschnellt, was den Optionsdeal schon mal weniger dämlich aussehen lässt. Ich könnte mir vorstellen, dass insgeheim die Fed hinter diesem Aufkauf steht und BoA unter der Hand "Schadensfreiheit" garantiert hat. Denn eine Pleite von Countrywide - immerhin die größte US-Hypobank -,  die nach den jüngsten Asset-Downgrades kurz bevorstand, wäre für USA eine Katastrophe gewesen.  

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