* * SUPER NEWS ZU SOLARWORLD * *
Bis dato hat die Branche keine Chance, deshalb setze ich auf fallende Kurse bei Solarunternehmen!
LG
Was die Energiespeicherung oder Verteilung angeht hab ich hier noch was…
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,670106,00.html
die verschiedenen threads UNSERER SW scheinen sich ja dem kursniveau anzupassen, bleibt nur zu hoffen dass dieser steigt......
nur wer gegen den strom schwimmt hat erfolg - WIR werden ihn haben.....
19.02.2010 (www.4investors.de) - Der Ausblick des US-Solarenergieunternehmens First Solar auf 2010 belastet am Freitag im frühen Handel die Kursentwicklung einiger deutscher Solarenergieaktien. Solarworld und Q-Cells befinden sich mit Abgaben von mehr als einem Prozent unter den größten Verlierern im TecDAX. Die komplette Nachricht zu den Zahlen von First Solar lesen Sie hier.
( mic )
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Moderation
Zeitpunkt: 19.02.10 18:25
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Kommentar: Bashversuch - 96 Moderierte Postings in den letzten 12 Monaten - ich denke da ist mal wieder eine Auszeit angesagt...
Zeitpunkt: 19.02.10 18:25
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Kommentar: Bashversuch - 96 Moderierte Postings in den letzten 12 Monaten - ich denke da ist mal wieder eine Auszeit angesagt...
Die sollten sich schleunigst in Südamerika positionieren.
Warte ab und du wirst sehen das es doch noch um einiges runter geht. Ihr schreibt die ganze Zeit ( bei 20, 15, 13 Euro u.s.w ) das SW spottbillig ist aber der Kurs geht immer weiter runter was sagst du dazu ?
(Canadian Solar kommt zwar aus Kanada - produziert aber ausschließlich in China!) ...
Und die bekommen dann ab dem Q1 2010 auch noch den deutlich gestiegenen US-Dollar (und damit gestiegenen Yuan) zu spüren! ...
Auf die Zahlen der chinesischen Produzenten zum Q1 2010 bin ich dann RICHTIG gespannt! ... Mal sehen wie der Markt reagiert, wenn auf einmal die "ach so starken Zahlen" nicht mehr von enormen, positiven Währungseffekten gestützt werden??? ... ;-)
Denn dann landen auch die chinesischen Produzenten schnell auf dem "Boden der Tatsachen" ... Denn bereinigt man deren letzten "starke Quartalsergebnisse" um positive Währungseffekte, dann sehen die auf einmal gar nicht mehr so "stark" aus! ... Das wird sicherlich noch interessant! ...
Ich glaube auch nicht das es die richtige (langfristig gesehen) Strategie ist größtenteils in China zu produzieren! ... Im Moment kann man da noch von niedrigen Kosten (Personal, Energie, etc.) profitieren ... ABER langfristig werden die Chinesen den Yuan aufwerten MÜSSEN ... und auch die Löhne werden in der Zukunft schnell steigen, sollte das Wachstum in China dieses Tempo aufrechterhalten! ... Dann sind diese ganzen "Kostenvorteile" schnell auf und davon ... und dann ist es gar nicht mehr so "günstig" in China zu produzieren! ...
Da finde ich die Positionierung von SolarWorld (Produktionsstätten rund um den Globus - Deutschland, USA und Südkorea) viel besser, da man schon jetzt jeden großen Solar-Markt "vor Ort" bedienen kann! ... langfristig halte ich das für die viel bessere Strategie, da man dadurch auch vor Wechselkursschwankungen geschützt ist! ...
salve
produzenten haben doch die abt.beschaffung/einkauf,deren mitarbeiter sind unter anderem damit beschaeftigt auch rohstoffe billig einzuholen,dies wird am Spotmarkt geordert oder durch vorrausschauende Vertraege(was auch mal in die hose geht,siehe conergy)getaetigt.
All jenes wird immer in US $ taxiert,dies fuehrt dazu das alle Hersteller mit ihren unterschiedlichen Waehrungen damit zu tun haben,besser abzuschneiden als die Konkkurenz.
selbst wenn der Renminbi staerker aufgewertet wird,die loehne ueberproportional zum BIP steigen wuerden,wuerde das sich nicht allzu stark auswirken,da der abstand zu den leitwaehrungen sowie den G10 Staaten und deren gehaehlter/sozialleistungen immer noch immens ist und bleiben wird...zumindestens die naechsten 10-15jahre!
man muss auch langsam akzeptieren,das China nicht mehr als Entwicklungsland gesehen werden will(oder tigerstaat)sondern,nach deren Vorstellungsbild als fuehrende Industrie Nation(dienstleister).
es gehoehrt zum Nationalstolz(bewustsein)dazu,das man auch in der Forschung&Entwicklung neuer Technologien mitreden will,koste es was es wolle(siehe eigenen Satelliten start ins all & kosmonauten)denn Valuta ist mehr als vorhanden,siehe Schatzanleihen und schlappe (minimum) 2000 Milliarden US bucks.
dazu das millionenheer von ingenieuren,technikern,es bekommen jedes jahr 10tausende stipendien nach Harvard,princton und elite unis in das UK.
und deutschland?was hat good old germany zu bieten,eine alternde bevoelkerung,alle wollen moeglichst schnell in Pension,unfaehige Politiker,die was koennen bevorzugen verstaendlicher weise die freie Wirtschaft,und die top ausgebildeten verpissen sich nach UK oder USA,da dort die Forschung nicht drangsaliert wird durch Ethiker und Oekofaschisten,(siehe zB. Biotechnologie)lohnt sich dafuer aber auch,besser status und hoehere gehaelter!
wir haben dafuer aber viele (millionen)hoch unqualifizierte menschen die sich auch versorgt wissen wollen,man holt sich lieber probleme ins land als diese zu bekaempfen(zB.jugendarbeitslosigkeit).
vor 10 jahren noch top player unter den Industrie-Nationen,demnaechst dank der ,,Eurozonen- solidaritaet,, nur noch billiges mittelmass(es lebe Bruessel!!)........ich hasse das wort ,,Solidaritaet,,klingt nach Scamming!!
na dann wollen wir mal schauen,ob Solarworld wieder nach oben kommt(kurstechnisch)..........
spätestend in 3 jahren wird sich die Solarpolitik wieder massiv ändern, weil wir dann den Guido und seine FDP Atomlobby nicht mehr länger ertragen müssen !!!
Dann haben wir schwar / grün, meine Meinung mit vernünftiger Solarpolitik gegen Atomlobby.
Selbst ich als konservativer Wähler bin mittlerweils zu den Grünen übergelaufen und ich kenne sehr viele ähnliche Beispiele.
Solar-Standpunkt:
Im Solarmagazin veröffentlichen wir Kommentare und Stellungnahmen zu Politik und Wirtschaft. Die namentlich gekennzeichneten Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
Gift für anspruchsvolle Solarprojekte: Offener Brief des Photovoltaik-Unternehmers und CDU-Mitglieds Bernd Bodmer an Bundesumweltminister Norbert Röttgen
Bernd Bodmer, Geschäftsführender Gesellschafter von relatio PV.
Bernd Bodmer, Geschäftsführender Gesellschafter von relatio PV, kritisiert die Pläne seines Parteifreunds Norbert Röttgen in Sachen Photovoltaik. Der Solarserver veröffentlicht den offenen Brief als "Solar-Standpunkt".
Sehr geehrter Parteigenosse Röttgen,
die Finanzkrise hat die deutsche Wirtschaft schwer gebeutelt. Unsummen an Steuergeldern wurden eingesetzt, um die Auswirkungen abzufedern. Noch immer machen zahlreiche Unternehmen von der Kurzarbeit Gebrauch. Auf der anderen Seite gibt es eine Branche, die boomt - die Solarbranche. Eine Branche, die wirtschaftliche Erfolge vorweisen kann und wie kaum eine andere dazu beiträgt, die Vorreiterrolle Deutschlands in Sachen Erneuerbare Energien zu stützen. Dieser Technologievorsprung ist von grundlegender Bedeutung für unsere Unabhängigkeit, damit wir in Zukunft nicht mehr auf die Energielieferungen anderer Staaten angewiesen sind.
Große Solarstrom-Projekte in Gefahr
Doch diese Schlüsselbranche scheint manchen ein Dorn im Auge zu sein. Krampfhaft wird versucht, die bisherigen Erfolge schlecht zu reden und das Erreichte zunichte zu machen. Wie das in der Praxis aussieht, will ich Ihnen gerne anhand des bisher größten Projektes unserer Unternehmensgeschichte aufzeigen:
Der Tauberlandpark, ein geplanter Solarpark bei Wertheim (Landkreis Tauberbischofsheim) könnte der größte Solarpark Europas werden und in den nächsten 25 Jahren im Schnitt rund 20.000 Haushalte dauerhaft mit umweltfreundlichem, CO2-neutralem Solarstrom versorgen. Erfreulicherweise handelt es sich beim Tauberlandpark um ein Projekt, das nicht gegen Widerstände in der Bevölkerung durchgesetzt werden musste. Nach den ersten Gesprächen im Mai 2009 wurden alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, wie z.B. die genehmigungsrechtlichen Verfahren inkl. Bebauungsplanänderung und die damit verbundene Anhörung der Träger öffentlicher Belange. Ergebnis: Es gab keine Stimmen, die das Projekt nicht befürwortet hätten, sondern lediglich ein paar konstruktive Vorschläge für die weitere Optimierung der Umweltverträglichkeit.
Alle Verantwortlichen in den Rathäusern, dem Landratsamt und sonstigen betroffenen Dienststellen haben sich ebenso wie meine Mitarbeiter und zahlreiche weitere Beteiligte mit vollem Engagement dafür eingesetzt, dass alles zügig vorwärts ging. Auch alle Beschlüsse der Gemeinde- und Ortschaftsräte fielen einstimmig für das Projekt. So konnten wir bereits am 7. Januar 2010 den ersten Spatenstich vornehmen.
Völlig unberechenbare Politik
Selbstverständlich lässt sich ein solches Vorhaben nur mit Investoren realisieren, die bereit sind, Kapital beizusteuern. Bevor sie dies tun wollen sie, verständlicherweise, klare Prognosen und Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Im Gegensatz zu den Windprognosen sind die Prognosen bei den Sonnenstunden relativ genau. Berechnen können wir auch technische Dinge wie Wirkungsgrade von Anlagenkomponenten und vieles mehr. Man kann sagen: Wir haben die technische Seite und auch die Auswirkungen der Natur im Griff.
Was für uns hingegen völlig unberechenbar ist, ist die Politik. Alle Berechnungen, die den Verhandlungen und den Verträgen mit Investoren zugrunde liegen, werden wohl in Kürze Makulatur sein. Damit ist das ganze Projekt ins Wanken geraten. Ein Solarpark braucht nun mal eine Entwicklungszeit von rund einem Jahr - zuzüglich Bauzeit. Wenn wir aber keine unternehmerische Planungssicherheit mehr haben, können wir keine Projekte dieser Art mehr realisieren.
Ist es nicht - gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - Aufgabe einer Regierung für Stabilität zu sorgen und den Unternehmen eine möglichst hohe Planungssicherheit zu geben? Während andere Branchen mit Milliardensubventionen gestützt werden, setzt die Regierung mit hektischem Aktionismus alles, was bisher in diese Branche investiert wurde, aufs Spiel. Durch die Reduzierung der Eispeisevergütung werden keine Steuergelder eingespart, sondern Steuereinnahmen verhindert.
Bekanntlich wurde das EEG eingeführt, um einer Zukunftstechnologie den Einstieg in den Markt zu ermöglichen. Selbstverständlich sind wir gegen Dauersubventionen, wie dies bei anderen Energieträgern teilweise der Fall ist (Kohle, Atom). Deshalb wehren wir uns auch nicht, wenn die Marktgegebenheiten permanent geprüft werden und die Einspeisevergütung angepasst wird. Was aber im Moment passiert, ist keine Anpassung, sondern ein Zickzack-Kurs, der jede unternehmerische Planung unmöglich macht.
Wir sind vor vier Jahren in die Photovoltaik eingestiegen und beschäftigen heute 50 Mitarbeiter. Unser Unternehmen hat noch nie eine Subvention erhalten. Darlehen und Kredite erhalten wir weder von Banken noch von Lieferanten. Wenn wir Ware einkaufen, müssen wir entweder hohe Anzahlungen leisten oder gar per Vorauskasse zahlen. Dieses Phänomen ist in der PV-Branche besonders ausgeprägt.
Trotz eines extrem schleppenden ersten Halbjahres 2009, haben wir weder Kurzarbeit angemeldet noch Mitarbeiter entlassen. All das, was wir auf die Beine gestellt haben, war der Mut einiger weniger und ein extremes Engagement meiner Mitarbeiter.
Regierungskoalition schafft permanente Unsicherheit
Während die Gesamtwirtschaft mit Rückgängen von fünf Prozent zu kämpfen hat, mussten in den vergangenen Jahren Schwankungen weit im zweistelligen Bereich verkraftet werden. Die Branche hat gelernt, mit einer Veränderungsdynamik umzugehen, die andere Branchen nicht meistern. Die Herausforderungen des Marktes werden von den Unternehmen durchaus gemeistert. Was die Unternehmen nicht verkraften, sind die völlig unnötigen Verunsicherungen durch die Politik, die Rahmenbedingungen einfach nach Gutdünken kurzfristig verändert und damit jede Planung unmöglich macht. Seit die aktuelle Regierungskoalition ihre Arbeit aufgenommen hat, herrscht permanente Unsicherheit. Es scheint, als ob die aktuelle Regierungskoalition keine Gelegenheit auslässt, künstliche Schwankungen in der Solarbranche zu erzeugen. Ich werde gelegentlich sogar gefragt, ob es wohl die Absicht der Regierung sein könnte, mit der Behinderung der Photovoltaik die Existenzberechtigung für eine "Brückentechnologie" zu schaffen.
Neubau gestoppt, Einstellung von 30 weiteren Mitarbeitern nicht vorgenommen
Das aktuelle Vorgehen der Regierung würgt nahezu jedes genehmigte Projekt ab - nicht nur Solarparks selbst: Wir haben wegen der unsicheren Verhältnisse und den unklaren Perspektiven den geplanten Neubau unseres Betriebsgebäudes vorerst gestoppt. Am Standort Balingen haben wir die ursprünglich vorgesehene Einstellung von 30 weiteren Mitarbeitern nicht vorgenommen und am Standort Wertheim verhindert die aktuelle Diskussion die Beschäftigung von 100 bis 150 Montagehelfern für die nächsten zwölf Monate.
Was alleine Ihre Ankündigungen zur EEG-Änderung für unser 200-Millionen-Projekt "Tauberlandpark" bedeuten, ist im Moment noch nicht abzusehen. Seit im Oktober letzten Jahres die ersten Gerüchte um eine Änderung des EEG-Gesetzes auftauchten, erschwert eine unerträgliche Unsicherheit die Gespräche mit Investoren. Seit vergangener Woche ist nahezu vollständige Lähmung eingetreten.
Der Tauberlandpark hängt uns am Herzen. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um wenigstens den ersten Bauabschnitt zu vollenden. Was dann geschieht, wissen wir nicht. Vielleicht werden in der Zwischenzeit Beschlüsse gefasst, die uns in die Lage versetzen, mit Investoren zumindest über einen Zeitraum von zwölf Monaten zu planen. Dass seit Ihrer Ankündigung die Börsenkurse rasant gefallen sind, zeigt, dass die Tragweite Ihrer geplanten Änderung weit größer ist, als nur die Solarunternehmen, die am stärksten von den Kurseinbrüchen betroffen sind.
Keine Flächenversiegelung durch Solarparks; sondern ökologisch wertvolles Weideland
Wider besseres Wissen wird sogar von Seiten der Landesumweltministeriums in der Presse behauptet, dass ein Solarpark einer Flächenversiegelung gleich komme. Dabei wird die Fläche keineswegs versiegelt und die Modulüberbauung liegt unter 35 Prozent der Gesamtfläche. Zwischen den Modulreihen und darunter entsteht ökologisch wertvolles Weideland, das sogar in der Lage ist, größere Niederschlagsmengen zu speichern als während der bisherigen Nutzung. Das heißt, im Ergebnis ist dieser Park genau das, was viele von der Landwirtschaft fordern, nämlich eine extensivere Nutzung der Fläche. Im Gegensatz zur landwirtschaftlichen Nutzung erfordert der Park weder Düngemittel noch Pflanzenschutzmittel. Dies bedeutet zusätzlich zur umweltfreundlichen Stromerzeugung einen ökologischen Gewinn.
Selbstverständlich sind auch wir der Ansicht, dass zuerst Dachflächen und Konversionsflächen genutzt werden sollten, bevor Ackerland umgenutzt wird. Darum bemühen wir uns seit über einem Jahr um Konversionsflächen zur solaren Nutzung. Jede Deponie würden wir zu einem solaren Projekt entwickeln, wenn es betriebswirtschaftlich auch nur einigermaßen darstellbar ist. Leider ist es uns nicht einmal in unserem eigenen Landkreis gelungen, Projekte auf Brachflächen wie Deponien mit Photovoltaik zu realisieren. Viele Landkreise haben zwar Flächen, wollen aber gar nicht, dass diese genutzt werden oder die Flächen stehen erst in ein paar Jahren zur Verfügung.
Wir können gerade im Deponiebereich gute Erfahrungen und ausgezeichnete Referenzprojekte vorweisen. Wir haben sogar bereits auf ehemaligen Militärgeländen und ungenutzten Flugplätzen Projekte realisiert. Die Verhandlung mit den jeweiligen Kommunen ist jedoch extrem schwer. Erst vor kurzem haben wir in den neuen Bundesländern für eine Mülldeponie eine Ablehnung erhalten obwohl wir bereits entsprechende Investoren vorweisen konnten.
Tauberlandpark kann problemlos vollständig zurückgebaut werden
Wir haben uns daher auch nach anderen Flächen umgesehen. Wegen der landwirtschaftlichen Überproduktion können Landwirte mit dem Anbau von Nahrungsmitteln nicht oder nur durch massive Subventionen einen auskömmlichen Ertrag erwirtschaften. Eigentümer landwirtschaftlicher Flächen suchen daher nach sinnvolleren Nutzungsmöglichkeiten. Beim Tauberlandpark wird die Fläche der landwirtschaftlichen Nutzung vorübergehend entzogen und steht nach Ablauf der vereinbarten Solarstrom-Nutzungsdauer wieder als Ackerland zur Verfügung. Die Umnutzung erspart dem Steuerzahler im Übrigen auch landwirtschaftliche Subventionen. Der Solarpark ist so konstruiert, dass er problemlos vollständig rückbaubar ist.
Gesetzesänderung bedroht die Existenz der Handwerker und der gesamten Branche
Nicht nur für den Tauberlandpark, sondern für die Handwerker der gesamten Branche ist die Art und Weise der Gesetzesänderung bitter und existenzbedrohend. Die aktuellen Verlautbarungen der Regierung führen dazu, dass nun im Winter unter unmenschlichen und gefährlichen Bedingungen auf vereisten deutschen Dächern mit Hochdruck Photovoltaik montiert wird. Sobald das Wetter dann besser wird und ein angenehmes Arbeiten möglich wäre, sind die Leute arbeitslos. Vor allem sind heute Module vor dem 31.03.2010 schon wieder nicht mehr zu bekommen. Ja selbst Stecker sind bereits ausverkauft.
Kosten der konventionellen Energieträger werden in der Photovoltaik-Diskussion ausgeblendet
Immer wieder muss die Photovoltaik als "Sündenbock" herhalten, zum Beispiel rechtfertigen Energieversorger ihre Strompreiserhöhungen mit den angeblichen Kosten der PV-Einspeisevergütung. Dabei machen die gesamten Kosten der EEG-Vergütungen nur einen Bruchteil des Strompreises aus, nämlich 1,1 Cent. Es wird auch oft vernachlässigt, dass Solarstrom zu Spitzenlastzeit entsteht und damit auch für die Energieversorger wesentlich wertvoller ist als Grundlaststrom. Auch werden viele Kosten der konventionellen Energieträger immer dann ausgeblendet, wenn erneuerbare Energien damit verglichen werden. Solarstrom verursacht im Gegensatz zu Kohle- oder Atomstrom, kaum externe Kosten, die letztlich vom Steuerzahler zu tragen sind. So hat alleine die Sanierung des Urantagebaugebietes Wismut 6,6 Milliarden Euro an Steuergeldern verschlungen. Die Endlagerung des Atommülls ist immer noch unklar - das heißt die Zwischenlager müssen irgendwann mal wieder ausgegraben werden.
Leider muss ich als Unternehmer und CDU-Mitglied feststellen, dass die christlich-liberale Regierungskoalition es wie keine andere geschafft hat, innovative Unternehmen auszubremsen und eine ganze Branche zu lähmen. Ich gehe davon aus, dass Sie diese Situation nicht gezielt herbeiführen wollten und stehe Ihnen für konstruktive Gespräche gerne zur Verfügung.
Herzliche Grüße,
Ihr
Bernd Bodmer
Good luck an alle, die in Solarworld stecken
Moderation
Zeitpunkt: 23.02.10 10:12
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Kommentar: Regelverstoß - 1. Posting im Thread nach der Sperre und gleich wird wieder gebasht... Ich erkenne da doch eine gewisse Lernresistenz... Vielleicht bringt ja die Erhöhung der Sperrdauer was... Diesmal 2 Tage Pause.
Zeitpunkt: 23.02.10 10:12
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Kommentar: Regelverstoß - 1. Posting im Thread nach der Sperre und gleich wird wieder gebasht... Ich erkenne da doch eine gewisse Lernresistenz... Vielleicht bringt ja die Erhöhung der Sperrdauer was... Diesmal 2 Tage Pause.
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Neuer Förderungs-Schock schickt Solarworld, Conergy und Q-Cells auf Talfahrt
Alfred Maydorn
490_220.jpg
Die schwarz-gelbe Koalition hat sich geeinigt: Wie erwartet werden die Solarsubventionen ab Juli um 16 Prozent gekürzt. Überraschend wurde allerdings die Förderung für Anlagen auf Ackerflächen komplett gestrichen. Diese Nachricht lässt die Kurse von Solaraktien erneut einbrechen.
Die schlechten Nachrichten für die Solarbranche reißen nicht ab: Nachdem am frühen Dienstagmorgen Q-Cells katastrophale Zahlen vorgelegt hat, droht der Sonnenindustrie jetzt ein wichtiger Geschäftsbereich komplett wegzubrechen. Die Bundesregierung hat sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur darauf geeinigt, die Subventionierung für Dachanlagen und für Anlagen auf Freiflächen ab dem 1. Juli um 16 Prozent zu kürzen.
"Vielleicht war es auch nur eine Verwechslung mit Q-Cells und Solon ", mutmaßte der Solarworld-Chef
Diese Meinung teile ich zu 100%!!
Man kann nicht alle Solarunternehmen über einen Kamm scheren, denn SW ist und bleibt profitabel... wer ist schon Q-Cells!
Mal 20.000Stücke auf den Markt geworfen und ruck zuck stehen wir nen knappen € tiefer. Einige werden sich in den Hintern beißen, daher bei solche einer Aktie kein SL setzen!
Habe nachgekauft... Danke!!
Das Solarstrom-Magazin stellt in seiner aktuellen Ausgabe (Februar 2010) die Ergebnisse eines Langzeittests von Solarmodulen vor. Dazu hat das PHOTON-Labor 16 unterschiedliche Modultypen von europäischen, asiatischen und amerikanischen Herstellern während des gesamten Jahresverlaufs 2009 vermessen. Den höchsten Ertrag lieferten im Test die polykristallinen Module der deutschen Solarworld AG: Das Modell "Sunmodule Plus SW 210 poly". An zweiter Stelle liegen die Dünnschicht-Module des US-Unternehmens First Solar, Inc. Das Modell "FS-265" lieferte über das ganze Jahr betrachtet nur 0,4 Prozent weniger Strom als das erstplazierte Modul von Solarworld. Auf Platz drei folgen polykristalline Module vom Typ "PW 1650-175 W" des französischen Herstellers Photowatt International SA. Sie leisteten 4,2 Prozent weniger als der Spitzenreiter. Schlusslicht sind die Module des Typs "NT-R5E3E" der Sharp Corp. Sie lieferten zwölf Prozent weniger Strom als der Testsieger.
Langzeittest von Solarmodulen sollen deutlich ausgeweitet werden
Die Übersicht mit den Testergebnissen aller 16 Module enthält Angaben zu den verwendeten Zelltypen, zum Herkunftsland, zur Leistung und zum Jahr ihrer Installation. Außerdem erklärt PHOTON, woran angehende Betreiber von Solarstromanlagen gute Module erkennen können. In diesem Jahr will PHOTON den Langzeittest von Solarmodulen nicht nur fortsetzen, sondern sogar deutlich ausweiten: Zehn weitere Modultypen wurden bereits auf dem Testgelände installiert, weitere 16 sollen bis März hinzukommen. Die Ingenieure des PHOTON-Labors messen dabei die Leistung der Module in einem automatisierten Verfahren einmal pro Sekunde. Aus diesen Werten werden Solarstromerträge auf Monats- und Jahresbasis errechnet. Die jüngsten Messdaten veröffentlicht die Zeitschrift jeweils Monat für Monat. Das Magazin ist ebenso wie sein Schwesterblatt "PHOTON-Profi - Photovoltaik-Fachwissen für die Praxis" an ausgewählten Kiosken erhältlich. PHOTON - Das Solarstrom-Magazin erscheint im Verlag der PHOTON Europe GmbH, einem weltweit führenden Verlag für Photovoltaik-Publikationen. Das PHOTON-Labor gehört zur PHOTON Laboratory GmbH und ist eine Schwestergesellschaft des Verlages.
23.02.2010 Quelle: PHOTON Europe GmbH Solarserver.de © Heindl Server GmbH
TOP 10 SOLAR-NEWS die wichtigsten Solarnachrichten auf einen Blick
23.02.2010 (www.cleantech-aktien.de) - Die Solarworld-Aktie hat am Dienstag zeitweilig aufgrund von Gerüchten über schwächer als erwartete Geiwnne massiv an Boden verloren. Der Bonner Konzern ist diesen allerdings entgegen getreten. Derartiges sei „Quatsch“, sagt Solarworld-Vorstandschef Frank Asbeck gegenüber dpa-afx. Man werde „ausgesprochen gute“ Zahlen vorlegen, so Asbeck gegenüber Reuters. Der Konzern legt am Donnerstag Daten für das vergangene Jahr vor, das für die Solarenergie-Branche massive Schwierigkeiten gebracht hat.
Belastet hat zudem am Dienstag ein Entscheidung der Koalition aus CDU, CSU und FDP, dass die Förderung von Solarenergie-Anlagen auf Ackerflächen komplett gestrichen werden soll. Die Meldung schickte Kurse aus der ganzen Branche auf den Weg nach unten. Auch Aktien wie Conergy und Phoenix Solar haben im Handel am Dienstag deutlichere Verluste verzeichnet.
(Autor: mic)
- juwi: Acker- und Freiflächen als Standorte unbedingt erhalten
Wörrstadt (iwr-pressedienst) - Die juwi-Gruppe aus Wörrstadt
(Rheinland-Pfalz) fordert eine deutlich schwächere Absenkung der Solarstromvergütung für Photovoltaikanlagen auf Freiflächen sowie den Erhalt des Standortes Ackerfläche. "Die Bundesregierung will die Verbraucher schützen, macht aber genau das Gegenteil, indem sie den großen Billigmacher im Solarsegment zerstört", betont juwi-Vorstand Matthias Willenbacher, der auch Vorstand im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) ist.
Werden die Pläne der Bundesregierung umgesetzt, werden künftig kaum noch Freiflächenund überhaupt keine Ackerflächenprojekte mehr realisiert.
"Diese Flächen müssen als Standorte jedoch unbedingt erhalten bleiben, sind sie doch die günstige Form der Solarstromerzeugung. Die Vergütung ist bei kleinen Dachflächen um mehr als ein Drittel höher als bei Freiflächen", betont juwi-Vorstand Fred Jung.
"Wie kann eine Bundesregierung, die für Verlässlichkeit und Investitionssicherheit gerade für den Mittelstand stehen möchte, ein ganzes Segment von heute auf morgen einfach zerstören. Wenn die Pläne tatsächlich umgesetzt werden, brauchen Unternehmen und Kommunen zumindest ausreichende Übergangsfristen, um gestartete Projekte, in die schon viel Geld investiert worden ist, noch fertig stellen zu können", so Willenbacher.
Wörrstadt, den 23. Februar 2010
Veröffentlichung und Nachdruck honorarfrei; ein Belegexemplar an die juwi Holding AG wird freundlichst erbeten.
Achtung Redaktionen: Für Fragen steht Ihnen Herr Ralf Heidenreich, Pressesprecher juwi Holding AG, gerne zur Verfügung:
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55286 Wörrstadt
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