Der USA Bären-Thread
boerse-frankfurt statt frankfurt.com ....
http://boerse-frankfurt.com/pip/dispatch/de/...x_sentiment_070919.htm
...gebe ich trotzdem eine.......und Malko07, nicht ganz so hochnässig. Ich lebe schon seit etlichen Jahren von der Börse. Gewiss sind viele Dinge die Du oder auch AntiLemming schreiben, von der geistigen Seite her gesehen recht hochtrabend - nur Geld verdient Ihr beide nicht damit. Zwischen Theorie und Praxis klaffen da doch Welten. Im letzten Thread hat AntiLemming z.B. schon die "geniale" Idee gehabt, Dollar zu kaufen. Auch da habe ich Ihn gewarnt. Denn der Verfall des Dollars hat gerade erst begonnen. Wer da jetzt schon kauft, verleirt. Und das definitiv. Natürlich kann man jederzeit Schwankungen ausnutzen. Aber auf lange Sicht ist der Verfall nicht aufzuhalten.
Ich weiß, in Deutschland ist man entweder sofort ein "Nazi" oder ein "Antisemit" wenn jüdische Geldhäuser und deren Machenschaften auch nur beim Namen genannt werden. So blökt halt die Masse. Fakt ist, und das ist auch historisch bewiesen, das eben diese Leute keine "ehrenhafte" Tätigkeit ausüben durften im Mittelalter. Sie durften nur das ausüben, was Jesus schon in der Bibel aufs schärfste kritisiert hat. Nämlich den Handel in Geld. Und den hat man im Laufe der Jahrhunderte perfektioniert. Das ist auch nichts schlimmes. Nur wird eben kein realer Mehrwert erschaffen. Was aber auch nicht weiter schlimm ist, so lange man mit dem Geld die Macht hat.
Schlimm wird es erst bei einem Geldcrash, meistens ausgelöst durch einen Vertrauensverlust der Bevölkerung oder anderer Staaten in die betreffende Währung. Dann hat man nämlich nichts in der Hand. Und auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen:
Ohne den Dollar ist die USA ein NICHTS. Was hat man denn real zu bieten? Was brauchen wir von den USA? Ich kenne NICHTS. Müsste die USA Ware gegen Ware tauschen, wäre man über Nacht in der dritten Welt angelangt. Schaut Euch doch nur mal die Reste der ehemals stolzen Detroiter Automobilindustrie an. Das ist doch einfach nur erbärmlich! Weiterhein werden dort Schluckspechte in miesester Qualität jenseits des Weltstandards gefertigt. Und wenn das Öl weiter steigt, sind die Buden bald unverkäuflich. Selbst geschenkt ist der Mist noch zu teuer, da die weiten Strecken dort und die zahlreichen Werkstattaufenthalte "Joe Sixpack" dann den Rest geben...
Wertzuwachs
"If the euro remained durably at $1.45, that would mean we had to find one billion euros in additional savings under Power 8," Fabrice Bregier told BFM radio.
He added that Airbus, which currently buys 50 percent of its supplies in the dollar zone, would have to increase the proportion for new programmes such as the A350 plane.Bregier said he hoped the European Central Bank would put in place a policy that would allow the euro to come down again and noted French President Nicolas Sarkozy was already speaking up for exporting companies such as Airbus.
Europa dürfe laut Sarkozy nicht die einzige Region der Welt sein, in der nur auf die Inflation und nicht auf die Arbeitslosigkeit geblickt werde. Wenn der Euro um zehn Cent zulege, verliere Airbus eine Milliarde, so Sarkozy. Jetzt sei der Euro bei 1,40 Dollar. Deutschlands Inflationssorgen begründete der französische Präsident mit der deutschen Erfahrung der Hyperinflation zwischen den Weltkriegen....http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,507005,00.html
Ohne den Dollar ist die USA ein NICHTS. Was hat man denn real zu bieten? Was brauchen wir von den USA? Ich kenne NICHTS.
Dann mach mal dein Dell Notebook aus oder schraub den Intel oder AMD-Prozessor raus und bau einen Nicht-US-Prozessor ein. Bei der Verbindung ins Internet dürftest Du ohne CISCO-Switches auch ein Problem haben. Benutzt Du schon Linux oder doch noch Microsoft?
Das Öl in Deinem Keller wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Technologie von Honeywell gefördert. Wann bist Du das letzte mal mit der Boeing in Urlaub geflogen?
Die Lebensmittel, die Du jeden Tag in Dich reinschiebst wurden auch zu einem hohen Prozentsatz mit Maschinen von John Deere hergestellt und so weiter und so weiter.
Sarkozy will scheinbar einen Zinssenkungswettbewerb. Es ist nicht weit bis 0%. Die Japaner sind fast da. Und wenn wir alle 0% haben, verfällt der $ trotzdem. Die Ursachen liegen nur zu einem sehr geringen Teil in der potentiellen Rendite von kurzfristigen Geldanlagen.
Wenn die US-amerikanische Handelsbilanz in Ordnung kommen soll, muss es eben weniger Importe in die USA uns mehr Exporte aus den USA geben. Das trifft logischerweise auch woanders Arbeitsplätze.
Private equity firms J.C. Flowers and Friedman Fleischer & Lowe, as well as banks JPMorgan Chase and Bank of America , are seeking a lower price in the deal. Rumors have persisted that the banks would even consider walking away from the deal and paying a $900 million break-up fee. The story has gotten enough traction that Sallie Mae released a statement Thursday to voice its position on the matter.
The Sallie Mae release reads, in part: “Our contract is with Bank of America and JPMorgan Chase, two of America's largest and strongest banks. We expect these banks to honor their commitments under that contract, not breach the contract.”
Shares of the lender were down 0.6%, or 30 cents, to $48.25 on the news.
http://www.forbes.com/
Also das mit John Deere halte ich für gewagt. Einer meiner besten Freunde ist Bauer. Und zwar ein recht Großer ( nicht nur von der Körperlänge... ). Den könnte ich ja mal bezüglich John Deere fragen. Aber so weit ich weiß, steht das bei Ihm nicht auf dem Hof rum. Ich sah da nur Fendt, New Holland und Deutz.
Außerdem geht es darum, wo das Produkt konkret hergestellt wird. Mit jeder Produktion, die nicht hier stattfindet, wird Know How transferiert. Und noch hält man z.B. die Produktion von AMD oder Intel Chips zumindest in der westlichen Welt (siehe Dresden). Bei vielen anderen Dingen tut man dies nicht. Und das ist gefährlich.
Sollte es wirklich mal zu Spannungen kommen bleibt es fraglich, ob es z.B. der USA gelingt, die Produktion z.B. aus China einfach wieder abzuziehen. Erstens hat man es dort mit Kommunisten zu tun - und Zweitens ist in jedem Betrieb ein chinesischer Partner, der Einem genau über die Schultern schaut ( siehe auch IAA die BMW Kopien, dort heisst der Partner in China übrigens Brilliance ). Und wenn man sich überlegt welche Qualität z.B. die ersten japanischen Autos hatten - und welche heute, dann weisst Du auch was uns in Zukunft erwartet. Zuerst haben die Japaner auch nur kopiert - jetzt ist man in vielen Bereichen Technologieführer.
Der Unterschied ist nur, mit Japanern kannst Du reden. Außerdem werden dort Arbeiter anständig bezahlt. Und es ist Rechtssicherheit in Verbindung mit einer Demokratie. Bei den Chinesen ist dies nicht der Fall. Oder nur bedingt bzw. so lange, wie es die "Partei" wünscht. Und das kann schnell zu Ende sein.
Mein Vater hat sich auch nach dem Krieg einen Betrieb mit über 200 Leuten in der DDR aufgebaut. Dann kam Honecker und hat Ihn enteignet. Einfach so. "Parteibeschluß" und fertig. Keine Möglichkeit zum Einspruch - ohne Gefahr für Leib und Leben. Und solche Leute regieren immer noch in China. Und wir liefern Know How, Maschinen und Anlagen dorthin. Aus kurzfristiger Profitgier. Später wundern sich dann alle, wenn es auch dort über Nacht einen "Parteibeschluß" gibt....
Wertzuwachs
...Ich denke, die durch die Zinssenkung ausgelöste Aktienhausse steht auf schwachen Füßen. In den vergangenen Jahren flossen starke Mittel aus Übernahme- und Fusionsaktivitäten sowie aus Aktienrückkäufen in die Märkte. Das dürfte sich nicht weiter wiederholen lassen, da sich die Refinanzierungsbedingungen an den Kapitalmärkten inzwischen kolossal verändert haben. Noch ist nicht offensichtlich, wie sich das bei den Banken zeigen wird.... .Grundsätzlich dürften die Banken künftig kaum noch Liquidität außerhalb der Bilanzen bereitstellen, die so genannte Disintermediation wird zurückgehen oder zu anderen Konditionen stattfinden. Die Geschäfte werden in die Bilanzen zurückkehren. Deswegen werden sich die Banken künftig sehr genau überlegen, welche Transaktionen sie mit Eigenkapital unterlegen werden und welche nicht. Auf diese Weise kommt es zu einer Verschärfung der Kreditbedingungen, obwohl beispielsweise die amerikanische Zentralbank den Leitzins senkt. So lange wir nicht zur Transparenz zurückkehren, werden sie anhalten.....Aufgrund der politischen Konstellation in den Vereinigten Staaten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich Saudi Arabien als führende Wirtschaftsmacht der Region in den kommenden Monaten von der Bindung an den Dollar verabschieden wird. Damit würde die Dollarnachfrage zurückgehen. Die Bindung der arabischen Währungen an einen Währungskorb, der den Dollar geringer gewichtet, je schwächer er wird, scheint die logische Konsequenz zu sein.
Der Dollar könnte auf diese Weise seinen Status als Weltreservewährung verlieren. Die Konsequenzen könnten sich sogar am Ölmarkt zeigen. Öl wird bisher in Dollar abgerechnet, obwohl die Region ansonsten vor allem mit Europa und Asien Handel treibt und weniger mit den Vereinigten Staaten. Russland überlegt schon länger, im Energiehandel vom Dollar abzugehen. Es könnte zu einer Umkehrung der Marktverhältnisse kommen.
...Das Währungspaar Euro-Dollar wird bis auf 1,48 oder gar 1,50 Dollar überschießen. Das wird dazu führen, dass die amerikanische Konjunkturschwäche exportiert wird, und zwar auch nach Europa. Die Europäische Zentralbank wird die Leitzinsen nicht erhöhen, sondern im kommenden Jahr sogar senken. Der Yen dagegen wird aufwerten.
weil der Immomarkt in Pennsylvania nicht so geboomt hat und deshalb auch nicht zusammenbricht; Foreclosures sind dort im Jahresvergleich nur um 9% gestiegen (s. Daten von Realtytrac). Im Bundesdurchschnitt waren es +110%.
Es gibt also Regionen, in denen die Wirtschaft noch läuft; also heißt es weiter den Philly Fed zu beobachten; wenn der absinkt, dann ist die Rezession nicht mehr zu stoppen.
Wir sind derzeit auf einem Niveau, das noch vor relativ kurzer Zeit für sich alleine schon gereicht hätte, die Kapitalmärkte abzukühlen, aufgrund von daraus resultierenden Konjunktur- und Inflationssorgen. Tatsächlich befinden wir uns aber trotz dieses Niveaus und trotz all der laufenden Krisen und Unwägbarkeiten in der Nähe der ATHs. Ist (und bleibt) der Optimismus der Anleger wirklich derart robust ? Gehen die Anleger gar von einer sich anbahnenden Nullzinspolitik aus ? (Japan ließe grüßen.)
Ich nehme an, dass für den Ölpreis zwei weitere Gesichtspunkte zunehmend interessant werden: Erstens steuern wir selbst bei einer sich anbahnenden Rezession in US-Amerika und Europa auf einen Versorgungsengpass zu. Zweitens scheint der Dollar seine Position als Leit- und Referenzwährung beim Öl faktisch bereits verloren zu haben.
Was leite ich daraus ab ? - USA: Nach wie vor sehr gefährlich. Europa: Wird gegebenenfalls kräftig in Mitleidenschaft gezogen. Öl: Auf solche Unternehmen setzen, die den kostbaren Saft noch eine Weile liefern oder IN NENNENSWERTEN MENGEN ersetzen können.
Wird durch die Fed real die Geldmenge vergrößert?
Im Prinzip wandert das vorhandene Geld nur aus dem Keller nach oben.
Die Menge bleibt hierbei völlig gleich.
Und ob das Geld in einem Banktresor als "Peanuts" liegt oder bei der Fed, bleibt wertmäßig egal.
Das Geld ansich wird dabei auch weder billiger oder teurer, nur fremdes Geld (Kredit)in der 4. Dimension (x Zeit) wird teurer.
Das eigene Geld bleibt neutral!
Da wir ständig von oberflächlichen Floskeln behämmert werden, schwindet unsere Beurteilung.
So gab es in Dld. nur 3x Inflation (= unkontrollierbare Geldentwertung) = 1923 - 1941-1948 - ca. 1990*.
Heute haben wir nur Anpassungen an den Markt, beeinflußt von Vermehrung der Produktion und Bevölkerung.
Wegen diesen falschen Verführungen werden wir auch stets von Veränderungen überrascht, die jedoch normal aus dem Markt entstehen.
Und nicht vergessen: Finanz-Fachleute brauchen dummes Volk, damit ihr Geschäft läuft. Es wird nun mal nirgends soviel gelogen und verborgen als bei den Finanzen. (Akman. gestern bei Illner!)
Doch, ob uns diese Erkenntnis nützt ?? - ? Kritiker
...besonders folgende Fragen / Antworten:
Ist die amerikanische Wirtschaft denn so angeschlagen?
Die amerikanische Wirtschaft wird weiterhin zur Schwäche neigen, das ist in meinen Augen so sicher wie das Amen in der Kirche. Der Häusermarkt befindet sich im freien Fall. Das wird negative Beschäftigungswirkungen haben. Der Verfall der Hauspreise wird dazu führen, dass die Immobilie als Basis für die Vergabe von Krediten immer weniger wert wird. Das wird negativ auf den Konsum durchschlagen. Immerhin konnten Verbraucher in den vergangenen Jahren den hohen Konsum noch aus steigenden Immobilienpreisen ableiten.
Sie scheinen gegenwärtig nicht sehr viel Vertrauen in die Bilanzen der Banken zu haben.
Ich traue solchen Argumenten nicht. Grundsätzlich dürften die Banken künftig kaum noch Liquidität außerhalb der Bilanzen bereitstellen, die so genannte Disintermediation wird zurückgehen oder zu anderen Konditionen stattfinden. Die Geschäfte werden in die Bilanzen zurückkehren. Deswegen werden sich die Banken künftig sehr genau überlegen, welche Transaktionen sie mit Eigenkapital unterlegen werden und welche nicht. Auf diese Weise kommt es zu einer Verschärfung der Kreditbedingungen, obwohl beispielsweise die amerikanische Zentralbank den Leitzins senkt. So lange wir nicht zur Transparenz zurückkehren, werden sie anhalten.
ist sehr interessant. Das Interview sollte sich Jeder genau durchlesen!
Wertzuwachs
"Die Freude über die Leitzinssenkung der US-Notenbank dürfte in den kommenden Wochen von zunehmenden Zweifeln hinsichtlich der Wachstums-und Gewinnperspektiven überschattet werden. Ein Andauern der Konsolidierungsphase ist daher wahrscheinlich. ... Vor diesem Hintergrund ist bei Aktien eine defensive Strategie anzuraten."
Im Übrigen hat Frau Dr. Traud die Prognosen für die Indizes angepasst:
DAX Q3 6.800 (gelöscht) Q4 7.200 (unv.) Q1 7.400 (unv.) Q2 7.600
DOW Q3 12.300(gelöscht) Q4 13.000(12.700) Q1 13.200(unv.) Q2 13.400
Das heisst in Q3 hat die HELABA um ca 900 Punkte danebengelegen. Und auch die Werte für die kommenden Quartale muss man - so meine ich - in der derzeitigen Lage mit einem dicken Fragezeichen versehen! Es kann so kommen - oder eben ganz anders. Nichts ist so schwierig wie eine Prognose für die nächsten 9 Monate!
DENN EINS IST GEWISS - DIE ZUKUNFT IST UNGEWISS!
hat? Falls ja, könnte dies den Aufschwung im Amiland gefährden und in eine Rezession
abdriften. Die FED wäre dann erneut gefragt, den Markt durch weitere Zinssenkungen zu stützen. Die Kurse könnten bei diesem Szenario erstmal unter Druck geraten und ein-
brechen.
ABER: Die EZB würde mit einer Senkung wie die FED die Inflation anheizen. Kurzfristig würde sie dem Dollar helfen, aber auch das kann sich als Strohfeuer entpuppen.
Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass die EZB die Stabilität des EUR aufs Spiel setzen wird, um den USD aus der Patsche zu helfen. Das geschieht erst wenn eine Schmerzgrenze überschritten ist. Und die ist sicher noch nicht erreicht. Denn die Konjunktur läuft ja prima, oder? Was machen da ein paar Zentelprozent Abschwächung wegen USD?
In der EZB ist eine starke Gruppe für Zinserhöhungen. Deshalb erachte ich eine Zinssenkung im Euroraum als sehr unwahrscheinlich.
Fingern den zu shorten,war ja zu erwarten,dass es am Verfallstag nach oben geht,
aber wir sind bitteschön grob 140 Points unter dem ATH...