KGV 3,6 - Lang&Schwarz ab heute handelbar
Seite 230 von 392 Neuester Beitrag: 04.01.25 11:01 | ||||
Eröffnet am: | 28.09.06 09:57 | von: PrivateEquity | Anzahl Beiträge: | 10.778 |
Neuester Beitrag: | 04.01.25 11:01 | von: VerlustExpe. | Leser gesamt: | 3.483.068 |
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Die menschliche Natur und menschliche Umstände, und sei es auch nur die Langeweile, werden aber immer wieder dazu führen, dass auch welche von den Kollegen hier, verkaufen, obwohl es für kühl rechnende Anleger keinen Sinn macht.
Es gibt halt solche Menschen.
Manche handeln sogar rational, indem sie einen so aussichtsreichen Wert verkaufen, zum Beispiel, wenn sie das Geld (aus einem Verkauf) für andere Dinge dringend benötigen.
Heute zum Beispiel sind bis jetzt 10950 Aktien verkauft worden, obwohl die Aktie sehr aussichtsreich ist.
Also ich verkaufe meine LuS-Aktien nicht solange ich solch spektakulär hohen Dividenden erwarten kann.
Kühlen Investoren würde ich das Gleiche empfehlen. Aber die brauchen meinen Rat nicht.
Auf der einen Seite, weil es nicht "die Kapitalerhöhung" gibt oder angekündigt wurde (Lediglich die Beschlussfassung über die Neuschaffung des genehmigten Kapitals lief zum August aus aus und soll nun auf der HV verlängert werden. Völlig normal und nichts besonderes. Siehe Posts dazu auf Seite 223 dieses Threads) und auf der anderen Seite, weil du als Aktionär somit einer AG eine Möglichkeit einer (eventuellen) Kapitalbeschaffung beraubst (anorganisches Wachstum, schlechte Zeiten...) und somit schwächst.
Auch andere haben mir auf diesem thread hier erklärt, dass das was ganz normales ist. Auch denen danke ich und vertraue ich. Ich habe auch verstanden dass es oft solche Optionen vorsorglich gibt.
Ihr habt wahrscheinlich recht und solltet Euch in einer Abstimmung auch dementsprechend positionieren.
Ich bin jedoch gebranntes Kind und mag so was überhaupt nicht. Ich hab in den neunziger Jahren mal so ein Fiasko erlebt, das mir 20% Wertverlust eingebracht hat. Speziell kleine, neue Unternehmen scheinen dafür anfällig, denn es werden Absprachen zwischen dem übernehmenden Unternehmen und dem Management des sich unterordnenden Unternehmens geschlossen, von denen die Öffentlichkeit und Finanzaufsicht nichts mitkriegt, den Alteigentümern des sich unterordnenden Unternehmens sehr großen Schaden zufügen kann.
Jetzt lass doch mal fünfe grade sein!
Ich bin vielleicht der Einzige der das nicht will. Es ist aber gut für eine AG zu erfahren, dass ihre Aktionäre nicht alles mit sich machen lassen. Mein Bruchteil von einen Prozent wird auf der HV morgen schon keine „Aktionärs-Revolte“ anzetteln.
Ich kenne momentan keine AG in Deutschland mit besseren Konditionen (Dividenden und Wachstumspotential) für seine Aktionäre als Lang und Schwarz.
Was soll es uns Aktionären für Vorteile bringen wenn sich so ein "behäbiges Börsen-Dickschiff" unsere süße kleine tanzene Lucy krallt?
Im übrigen lag diese Genehmigung zur Kapitalerhöhung bei L&S die letzten Jahre auch schon vor und L&S hat davon keinen Gebrauch gemacht und wenn du dich mit dem Thema mal objetiv beschäftigen würdest, würdest du festellen, dass eine Kapitalerhöhung nicht per se etwas Schlechtes ist.
Entweder vertraut man einem Unternehmen und investiert in selbiges oder halt eben nicht.
https://www.ls-d.de/investor-relations/die-aktionaerstruktur: größerer einzelaktionär der L&S könnte das bankhaus MM Warburg (M.M. Warburg & CO (AG & Co.) KGaA) sein; von dieser privatbank weiß man nur, dass sie seit anfang 2015 "nicht mehr > 25%" an L&S hält: https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/...ss-abs-aktg/?newsID=844873
MM Warburg könnte z.B. noch mit 10% an L&S beteiligt sein; der früher bei MM Warburg für sales und trading zuständige generalbevollmächtigte Thomas Schult (64) ist immer noch aufsichtsratsmitglied der L&S
1) Ist ein Aktienrückkaufprogramm denkbar bzw. in den nächsten Jahren zu erwarten. Spart schließlich KApitalertragsteuer !!
2) Wie lange soll die Ausschüttungsquote bei 50% bleiben ? Irgendwann dürfte ja genügend Kapital da sein, um das Geschäft zu organisieren. Wenn 2 - 3 JAhre jährlich 15 Mio in die Gewinnrücklagen wandern dürften bald wieder höhere Ausschüttungen möglich sein.
Eventuell könnte man in 3-4 Jahren auch einen Aktienrückkauf statt der Erhöhung der Ausschüttungsquote machen !!
Aber Vorsicht vor dem Sparschweinchenschlachteffekt...
... sind insiderinformationen (Art. 7 MMVO/MAR), die gem. Art. 17 MMVO/MAR der öffentlichkeit und nicht anlässlich einer hauptversammlung (fehlende sogenannte bereichsöffentlichkeit) bekannt zu geben sind
siehe: https://www.lw.com/admin/Upload/Documents/...D085FB6FCF1.2_cid381.pdf
seite 9 unter c): "... nicht ausreichend ist es, die in Rede stehende Information im Rahmen einer Pressekonferenz des Unternehmens oder anlässlich einer Hauptversammlung bekanntzugeben. Diese Veranstaltungen richten sich gerade nicht an eine unbestimmte Zahl von Interessierten, sondern gewähren nur einem bestimmten Kreis von Personen Zutritt. Dies gilt auch, wenn die Hauptversammlung "live" im Internet übertragen wird, alle maßgeblichen Presseorgane vertreten sind oder die Information auf der Homepage des Unternehmens eingestellt wird. In keinem dieser Fälle ist hinreichend gewährleistet, dass die Insiderinformation zeitgleich der Bereichsöffentlichkeit bekannt wird."
letzte veröffentlichte Insiderinformation nach Art. 17 MMVO/MAR:
Die Lang & Schwarz Aktiengesellschaft prüft, ob für das Geschäftsjahr 2020 eine gegenüber bisherigen Dividendenausschüttungen verminderte Ausschüttungsquote, also das Verhältnis von auszuschüttender Dividende und dem Bilanzgewinn, von etwa 50% angemessen ist, um die Eigenmittel für weiteres Wachstum der Gesellschaft zu stärken. Für das Geschäftsjahr 2019 ist wie bereits berichtet keine Dividendenausschüttung geplant. Die Ausschüttungsquote für das Geschäftsjahr 2018 betrug 100%.
Bin auch kein Freund von Aktienrückkäufen, wie einer meiner Vorredner. Bei der aktuellen Geschäftsentwicklung und zu aktuellen Kursen wäre dies zwar vorteilhaft. Allerdings beobachte ich in vielen Unternehmen, dass bei einem institutionalisierten Rückkaufprogramm auf Dauer meist zu viel zu hohen Kursen rückgekauft wird und damit Wert vernichtet wird. Da bezahle ich lieber meine Kapitalertragssteuer und reinvestiere die erhaltene Dividende, wenn ich es für richtig empfinde.
L&S wurde von der HV 2019 ermächtigt zum handel mit eigenen aktien (§ 71 Abs. 1 Nr. 7 AktG), mW aber nicht zu rückkauf und einziehung eigener aktien (§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG)
31.12.2020e | 31.12.2019 | |
12. Konzernjahresüberschuss (EpS 2020e: 10) | 31.460.000 | 709.512 |
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 1.701.221 | 991.709 |
14. Entnahmen aus Gewinnrücklagen | 0 | 0 |
15. Einstellung in Gewinnrücklagen | 0 | 0 |
16. Konzernbilanzgewinn | 33.161.221 | 1.701.221 |
2020e: 40% Dividende | 13.264.488 | 0 |
Dividende pro Aktie | 4,22 | 0 |
Dividendenrendite bei Kurs 49,20 | 8,6% |
(Zahlen 2019 aus https://www.bundesanzeiger.de/pub/de/suchergebnis?14)
beim bilanzgewinn ist zu unterscheiden zwischen konzernbilanzgewinn (2019: 1.701.220,78 , s. Bundesanzeiger), nach dem sich die ausschüttungsquote bemisst oder nach mM bemessen sollte, und dem bilanzgewinn des einzelabschlusses der muttergesellschaft (2019: 822,05 , s. Bundesanzeiger), aus dem die ausschüttung handelsrechtlich erfolgt
bilanzgewinn 2019 im einzelabschluss der muttergesellschaft (802,05 , Quelle: Bundesanzeiger):
Ausschüttungsquote ist aber 50% und nicht 40%
Bei 50% würde die Divi dann schon ca 5,30€ ausmachen. Ist natürlich ein Riesensprung zur ehemaligen "Rekorddivi".
Das EK reicht selbst jetzt (noch) aus für die Quote.
Falls man aber noch größer wird, braucht man mehr EK. Da das EK aber bei mehr Handelsvolumen automatisch mehr wird, muss man es nicht übertreiben.
Jetzt 50%. Nächsten Jahre muss man sehen. Wenn das Wachstum bspw. stockt, dann kann man auch wieder höher gehen.
Weniger als 50% macht aber bspw. überhaupt keinen Sinn, weil das impliziert, dass die Gewinne bei steigendem Handelsvolumen sinken.
Vielleicht kommt in den nächsten Tagen noch ein HV-Bericht von GSC.
Das Intelligent Matrix Trend Wikifolio kratzt übrigends gerade an der 50Mio AUM-Marke (49+Mio).
Mal sehen wann das erste Wikifolio die symbolische 100Mio Marke reißt ...
Ich bin zudem letzte Woche mal der Trade Republic Gruppe beigetreten um zu sehen wie da die Mitgliederentwicklung ist. DIe Gruppe hat mittlerweile über 13.000 Mitglieder, wurde Ende letzten Jahres gegründet. Letzte Woche war ein neuer Rekord an Neu-Mitgliedern von ca. 540, diese Woche gab es 900 neue Mitglieder! Das sind mal eben 66% mehr als der vorherige Rekord, ganz viele von denen sind Neueinsteiger. Der Mitgliedszuwachs dort dürfte nach wie vor sehr hoch sein. Ich bin gespannt wann die 500.000 Mitglieder verkündet werden.
Am Freitag gab es auf LS-X auch 2 Trades in Höhe von je 4,5 Mio €. Die dürften für L&S besonders interessant sein, weil gemäß AGB von Trade Republic die Gebühren auf 3€ bei normalen Trades bzw. bis zu 17,50€ bei besonders hohen (etwas diffus ausgedrückt dort) Trades. Durch diese Begrenzung dürften auf jeden Fall Trades mit hohem Umsatz besonders interessant sein.
Das bezieht sich natürlich auf Trade Republic selbst, nicht auf die Facebook Gruppe.
Ich weiß nicht, warum jeder diese Tabelle so lesen muss. Preise bei der Gattung BONDS sind Prozentnotierungen. Du hast das Prozentzeichen bei deiner Rechnung ignoriert!
Am Freitag wurden 50.000 Stück DE000A0DEN75 gehandelt, eine Anleihe auf die Deutsche Postbank zu je 91,73%.
Nominalwert sind 1.000€, was dann ausgehend vom Prozentsatz 917,30€ pro Stück, bzw. 45.856.000,00 insgesamt (also über 45 Mio €) entsprechen würde. Kommt das hin oder wo ist mein Denkfehler?
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Wenn der Nomialwert 1.000 EUR sind, dann ist das die Stückelung.
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Bei Bonds wird immer der Nennwert als "Stück" betrachtet. In der Ordermaske gibst du bei der Gattungs BONDS auch immer den Nennwert ein.
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Schau mal heute bei XS1377248635. CSV ID 51282 => 2000 EUR zu 96,98%. Der Kunde handelt hier einen Nennwert i.H.v. 2000 EUR zu einem Kurs von 96,98%.
Die "Stückzahl" ist der Nennwert, d.h. 2000 EUR, und der Preis 96,98%.
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Oder anders gesagt: In der Spalte "price" fehlt das Prozentzeichen und du musst den Preis durch 100 teilen, da BONDS immer als Prozentsatz zum Nennwert quotieren.
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