Quo Vadis Dax 2009
Gibt es echt noch teilnehmer die sich nach Bankenempfehlungen richten, unglaublich!
Die haben vom 22.12.2008 innerhalb eines Monats ihre Positionen um 1/3 ausgebaut. Gekauft wurde der ganze Mist zu Kursen die von 850 aufwärts liegen. D.h. die sitzen auf einer Menge Verluste. Und wenn ich an ihrer Stelle wäre, würde ich jede Gelegenheit nutzen um da raus zu kommen, nachdem im Jänner die Ralley nicht fortgesetzt wurde. So wie ich Montag die Gelegenheit genutzt habe, meine Longs abzustossen. Ich war seit 14.1.2009 im Dax long, weil ich auch auf eine Fortsetzung der Jänner-Ralley spekuliert habe.
Die Instutionellen Anleger bauen zwar ihre Positionen aus, doch sehr zögerlich. Bei den normalen SP sind sie sogar Netto mit etwa 7000 Kontrakten (1 Milliarde $) Short gegangen.
Extrempositionen, der einen oder anderen Seite gefallen mir nicht, weil die können, IMHO, nicht lange durchgehalten werden und nach irgendeiner Richtung aufgelöst.
Aber 4517 war halt mein erster Einstieg.
schaftler schrieb heute in Focus dass man in usa davon ausgeht dass noch über
Tausend banken pleite gehen werden u. dass es ca.10 jahre dauern wird bis wir
die alten höchstkurse wiedersehen,wie auch immer banken kriegen von mir so schnell
kein geld mehr molly malon
Newstrading ist sehr uneffektiv mA nach.
Zum Thema Stärke des DAX (auch heute wieder viel zu stark) hatte ich vorhin schon was geschrieben.
WTI könnte tatsächlich schon hier einen Boden finden, allerdings, sollte der Sell Off kommen, wird sich auch Öl nicht halten können. Prozyklisch über 42.31 long.
Vor allem die Forderung von IWF-Boss Dominique Strauss-Kahn, das Budgetdefizit heuer auf null zu senken, soll Julia Timoschenko nicht gefallen haben – sie will drei Prozent. Die Regierungschefin verhandelt mit Russland über einen Fünf-Milliarden-Dollar-Kredit. „Ich glaube, dass die Russen auch Forderungen haben, wenn auch andere als der IWF“, sagt Alexander Pecherytsyn, Anlayst bei ING in Kiew. So dürften Tadschikistan und Kirgisien von Russland Notkredite bekommen – als Gegenleistung verlangt der Kreml laut dem Analysten die Beteiligung an gewissen Projekten oder den Erwerb bestimmter Assets.
Was die Forderung an Kiew sein könnte, kann sich nach der Gaskrise jeder denken. Das ukrainische Pipelinenetz ist laut Schukowski rund 25 Milliarden Dollar wert.
Wie der Markt die Sache sieht, ist klar: Der Kiewer Leitindex hat heuer 15 Prozent verloren, der Micex in Moskau 15 Prozent dazu gewonnen. Gestern gab es in Moskau neben Gazprom und der Gastochter Novatek auch die anderen Kreml-nahen Blue Chips wie Rosneft und Sberbank teurer.
http://www.chartdoc.de/mitglied/blogs/abo/?p=991
@all
ich sehe im moment noch kein zu großes problem für die bullen. je nachdem, wie man sein lineal zum linienziehen anlegt, kann man bei derzeit ca. 4370 die unterkante eines aufwärtstrendkanals seit januar ausmachen. ich halte den aktuellen stand bei ca. 4500 für eher neutral. das einzige was mir sorgen bereitet, sind die amis. die haben schon ein echtes problem, allerdings stehen sie am unteren bb. ich halte heute einen weiteren roten tag für eher unwahrscheinlich. entweder grün oder seitwärts bis der arzt kommt.
und vorher besucht das pelztier noch kurz die 4400. ab da kann es dann wieder satt bergauf gehen.
Ein erstes Ziel für meine Position ist 4462, dort aber spätestens um 15 Uhr gebe ich die Hälfte der Shorts, der Rest bleibt spekulativ sogar bis 4362
selbst wenn die $30 kommt auf Jahre gesehen werden wird ein Tag kommen an dem wir DEUTLICH höher stehen und dann mach ich Kasse
vor allem der GD20 ist wichtig, er wirkt stark bremsend
mal sehen ob er ihn dieses mal schafft oder erneut stark abdreht !