Energiewende konkret
Nun stellt sich die Frage, wenn wir es wie Frankreich tun würden, d.h. keine Steuern erheben würden, woher dann die 40mrd.€ nehmen? Dies sollte man in diesem Zusammenhang ebenfalls bedenken.
Des Weiteren habe ich mal ausgerechnet, bezahlt jeder Kunde allein 8cent für die Gewinne von E.ON, RWE, Netzbetreiber & Co.
D.h. würden die Unternehmen keine solch großen Gewinne einkassieren, läge der Preis bei 19cent.
Wenn man dann noch die Privilegien für die Industrie abmildern würde, so läge der Preis für den Privaten irgendwo zwischen 15 und 17cent und da sind wir dann von den Preisen in den USA & Co. plötzlich ziemlich nah.
Ich meine es kann ja nicht sein, dass die Großunternehmen (gute 20% Anteil) sowohl auch die Industrie (weitere 40%) in den Genuss sinkender Strompreise kamen, während die Preise im Ausland gestiegen waren. Die Strompreiserhöhungen im Rahmen zu halten, wäre ja noch ok, doch warum sollen die Preise fallen und die Kleinen diese niedrigeren Preise bezahlen müssen?
Übrigens ist die Energiewende in den USA nix Neues, sondern läuft ebenfalls auf Hochtouren.
U.a. liegen die Strompreise nur in den gering besiedelten Gebieten deutlich günstiger als bei uns, in den Metropolen bezahlt der Amerikaner ebenfalls gute Preise und nicht so viel weniger wie wir.
Dafür muss man ebenfalls mit bedenken, dass die sehr viel mehr Stromausfälle und ein sehr marodes Netz haben, d.h. die Qualität weitaus schlechter ist.
Ich wäre gespannt, wenn die USA ihr Leitungsnetz modernisieren, ob dann die Strompreise immer noch so tief sind ;-)
Oder man regelt es mal wieder über eine entsprechende Neuverschuldung ;-)
...wenigstens einer, der fett verdient hat... (auch wenn seine Solar-Bude vor der Pleite zustehen scheint...)
... Ungeachtet der jüngsten Kältewelle und dem damit verbundenen hohen Stromverbrauch sehen die Netzbetreiber keine erhöhte Gefahr eines Blackouts in Deutschland. "Es ist alles derzeit stabil", sagte der Chef des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz, Boris Schucht, der Deutschen Presse-Agentur. 50Hertz betreibt die Stromautobahnen in Ost- und Norddeutschland. ....
.... Dort entsteht auf 4.100 m2 die Audi e-gas-Anlage. Hier produziert Audi künftig nach dem Power-to-Gas-Prinzip aus Ökostrom, CO₂ und klimafreundlich erzeugtem Wasserstoff einen revolutionären Kraftstoff: das e-gas. Ein synthetisches Erdgas, das Audi über das öffentliche Gasnetz an die CNG-Tankstellen in Deutschland abgibt. ....
Davon scheint Audi aber noch weit entfernt.
Da bewegt sich was in Punkto EEG, damit kiiwii & Co. endlich ruhig schlafen können ;-)
Was ich jedoch nicht nachvollziehen kann ist es, dass man die Selbstversorger zur Kasse mittels einer Mindestumlage bitten will.
Irgendwie klingt dies aber unlogisch, denn immerhin würden Jene Stromproduzenten den Strom ins Netz einleiten, würden sie ja die Umlage kassieren. D.h. wer sich selbst versorgt und damit das EEG entlastet, wird dafür noch bestraft.
Und wenn der Strom aus PV angeblich mittlerweile soo billig erzeugt werden kann, wie hier immer behauptet wird, braucht man es ja auch nicht mehr...
Viel Spaß, Herr Assbeck, aufm Schlössle... dazu hats immerhin gereicht, auch wenn seine Solarbude pleite geht.
Alles weg - oder aber die Einspeiser müssen Speichertechnologien finanzieren oder Gaskraftwerke. Das wäre konsequent.
Je mehr Ökostrom wie etwa Windenergie in das Netz eingespeist wird, desto größer ist die Gefahr, dass es zu Schwankungen kommt. Reservekraftwerke können kurzfristig dafür sorgen, dass die Einspeisung von Strom und der Verbrauch stets im notwendigen Gleichgewicht bleiben."
...heißt es im o.a. Link
Als nächstes sollte man die EE-Betreiber auch noch für die Gaskraftwerke zahlen lassen, die als Reserve vorgehalten werden müssen, wenn die EE Betreiber mal wieder nicht genug liefern können.
Entlastung für die Verbraucher und die Kosten werden endlich den Verursachern aufgebürdet.
Es ist nicht einzusehen, dass die Städte mit ihrem großen Verbrauch die komplette Rechnung tragen, damit irgendwelche Erzeuger in der Pampa mit kilometerlangen Hochleistungsnetzen angeschlossen sind, nur weil sie ihre Scheune mit Solarplatten zukleistern.
.... Bundesweit rangiert man unter allen Kommunen auf Rang 34, in Baden-Württemberg nehmen die Mundelfinger mit einem Selbstversorgungsanteil von über 190 Prozent den fünften Rang ein.
Auf die Einwohnerzahl umgerechnet sprudelt aus den Mundelfinger Dächern mehr als zwanzigmal soviel Sonnenenergie wie in der angeblichen Ökohauptstadt Freiburg. ....
Nur,.. es gibt einen Unterschied zwischen politisch korrekt und sachlich korrekt...
ICH nehm den Strom aus der Steckdose... weil ich keinen Einfluss drauf habe... Das ist politisch natürlich unkorrekt... Ich zahle laut neuester Rechnung der SWM 49% für Umlagen, nicht für Strom. DAS ist politisch korrekt..
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