Energiewende konkret
und die Bilanzen und GuV 2012 kenne ich leider noch nicht...
Damit kann man mit einiger Sicherheit von mehr als 16 Milliarden Euro EEG-Umlagen für das Gesamtjahr 2012 ausgehen, denn es werden ja weitere Anlagen gebaut und in Betrieb genommen... Und jetzt bin ich mal echt gespannt, ob das nicht mehr ist als der Gesamt - Jahresüberschuss 2012 der Energiekonzerne...
Da ich von dir aber noch nie einen Beleg gelesen habe, kann man sich ja ausmalen, wie werthaltig deine Aussagen sind.
Damit kann man mit einiger Sicherheit von mehr als 16 Milliarden Euro EEG-Umlagen für das Gesamtjahr 2012 ausgehen, denn es werden ja weitere Anlagen gebaut und in Betrieb genommen... Und jetzt bin ich mal echt gespannt, ob das nicht mehr ist als der Gesamt - Jahresüberschuss 2012 der Energiekonzerne...
Die Energiekonzerne haben einen deutlich höheren Gewinn gemacht als die EEG-Umlage und die Energiekonzerne sind ja nicht die Einzigen, die am großen Kuchen viele Milliarden verdienen, da ist ja auch der Staat mit einer ebenso hohen Summe vertreten.
Ich verstehe nicht, wieso man den großen Konzernen den Gewinn gönnt aber den vielen kleinen und mittelständigen Betrieben sowie Haushalten nicht gönnt, zumal die Großen über Jahrzehnte subventioniert wurden und ja immer noch Subventionen für ihre Kohlekraftwerke erhalten.
Da wundert es mich nicht, dass du kiiwii ein Freund der FDP bist, denn die fördern ja auch bevorzugt die Großen und um Gottes Willen ja nicht die kleinen und mittelständigen Betriebe. Ist doch dann logisch, dass wenn man Teil einer solchen Lobby ist, dass man sich dann gegen eine veränderte Energiewirtschaft wehrt und versucht den Gewinn der Großen auf Kosten der Kleinen weiter zu sichern.
Wie ich ja schon mehrfach schrieb, finde ich das EEG in der Ausgestaltung nicht besonders gut, weil man nicht zuende gedacht hat. Andererseits ist es eine von Wenigen Subventionen, bei dem auch mal kleine und mittelständige Betriebe einen Vorteil davon tragen können, die vom großen Subventionskuchen meist nicht viel abbekommen und mit ein paar Steuererleichterungen abgespeist werden.
Ja und was die Zahlen angeht, die Prognose von August habe ich herangezogen, weil dort E.ON und RWE auf einem Blick zu lesen waren. Da sich bis Ende des Jahres die Gesamtmarktsituation nicht dramatisch verändert hat, ist davon auszugehen, dass das Endergebnis auch irgendwo in der Nähe liegen wird.
Du kannst gern aktuellere Zahlen suchen, muss ja nicht immer als Einziger hier meine Aussagen mit Fakten belegen.
So, und nun warten wir in Ruhe die Bilanz + GuV - Zahlen der drei genannten Konzerne für 2012 ab.
Vielleicht solltest du es auch mal tun, statt immer nur dünnes Zeug zu labern.
Ist doch wieder wie bei deinem letzten Posting, du greifst dir immer nur ein Teil einer Gesamtrechnung heraus, vergisst dabei aber, dass sich der Endkundenpreis aus vielen Faktoren besteht, welche dynamisch miteinander verbunden sind.
Wenn nun die Strombörsenpreise um durchschnittlich 1cent niedriger liegen, das EEG um einen cent höher, so bedeutet es nach kiiwii-Logik der Preis um 1cent steigt, nach mathematischer Logik bedeutet ein steigendes EEG eben nicht gleich einen höheren Endkundenpreis.
Gerade weil die erneuerbaren Energien den Wettbewerbsdruck erhöhen, sinken die Marktpreise. Ohne EEG würde es diesen Druck nicht geben und die Börsenpreise würden heute um 20% höher liegen und die Kunden selbige Preise bezahlen.
Es gibt bisher keinen Beleg dafür, dass die Energiewende die Energiepreise deutlich stärker steigen lässt als es vorher der Fall war. Im Gegenteil, die von Experten prognostizierten Preisanstiege liegen im Mittel der Preissteigerungen die es schon immer gab.
Leute wie du haben doch auch nach Fukushima und dem beschleunigten Atomausstieg vor BlackOuts gewarnt und prognostiziert, dass Deutschland bald zum Stromimporteur wird, die Preise explodieren werden.
Ja bis dato gibt es keinen Beleg davon, dass die Zahl der BlackOuts bedingt fehlender Kapazitäten zugenommen hat.
Des Weiteren hat Deutschland 2012 entgegen dieser Aussagen / Prognosen so viel Strom exportiert wie nie zuvor und leidet selbst im tiefsten Winter an chronischen Überkapazitäten (siehe Strompreise)
Einzig die Strompreise könne man behaupten, dass die explodieren, doch muss man hier nach Kundengruppe differenzieren, denn die Großabnehmer und selbst viele Industriebetriebe spüren von der Preisexplosion nahezu nix. D.h. auch die Preise sind bis dato nur deshalb explodiert, weil 40% der kleinen Kunden nahezu das komplette EEG bezahlen.
Würde man die Privilegien der Ungleichverteilung abschaffen, würde man den Gewinn von E.ON, RWE & Co. wegrechnen, so müsste der private Haushalt sowie die kleinen Betriebe wohl nicht mehr als 18cent bezahlen, von Preisexplosionen keine Spur.
Also kiiwii, mach aus deinen halben Betrachtungen mal ganze Betrachtungen, am Besten anhand von mathematischen Gesamtrechnungen, denn sonst bringt eine Diskussion nix bzw. führt zu falschen Schlussfolgerungen.
Oder wiegesagt, du ziehst dich einfach zurück, wenn du nicht in der Lage bist, auf mathematischer Ebene gesamtheitliche Beispielrechnungen und Betrachtungen anstellen zu können.
Mich persönlich würde es jedenfalls nicht abhalten eine Solaranlage aufs Dach zu setzen, denn mein Ziel wäre sowieso die Selbstversorgung, davon würde sowieso nix ins Netz eingeleitet.
A weng pervers, odda ?
Die "Selbstversorger" sollten mal überlegen, wie oft in den letzten 10 Wochen die Sonne schien. Würden alle im Dunkeln und Kalten sitzen.
Grüße vom Lindsay.
Solarenergie ermöglicht es, dass wir von Frühjahr bis Herbst unsere konventionellen Kraftwerke sehr viel weniger hoch oder runterregeln müssen, was laut Kronius, kiiwii & Co. ja sooo unwirtschaftlich ist.
Solar- oder Windenergieerzeugung ist doch nicht unsinnig, weil die Politik bei den Subventionen versagt hat?
Und bitte, macht endlich mal eine Rechnung auf, zeigt eure Behauptungen anhand von einem Beispiel, in dem möglichst alle Faktoren berücksichtigt werden. Bis dato bin ich einer von Wenigen die sowas immer wieder tun, von euch Labersäcken lese ich immer nur Beiträge aus dem Bauch heraus ohne diese in irgendeiner Weise mit Fakten und Beispielrechnungen zu belegen.
Des Weiteren gibt es bereits Speichertechnologien, nur dass diese sich bisher noch nicht gerechnet haben. Je höher der Preis steigt, desto mehr rechnen sich auch Speicher und mittlerweile werden Solaranlagen auch mit einem Speicher verkauft.
Und kiiwii wenn die Börsenpreise sinken, die Endverbraucherpreise steigen, wo bleibt denn dann die Differenz aus Beidem?
Die bleibt nämlich vor allem bei den Energiekonzernen wie E.ON, welche dieses Jahr wieder kräftig zulangen und vom Endkundenpreis mehrere Cent ausmachen.
Schaut man mal auf die Strompreise für Industriekunden, so sind diese sogar rückläufig.
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/...utschland-seit-1995/
Um es vorweg zu nehmen, diese Aussagen der Kritiker der Energiewende sind leider falsch und nicht belegbar.
Wie man an der Grafik erkennen kann, gab es in den Jahren 1980 bis etwa 1995 einen ähnlichen Preisanstieg. Selbst unter Einberechnung der Inflation, war der Anstieg zur damaligen Zeit nur unwesentlich geringer ausgefallen.
Wenn man nun noch bedenkt, dass sich in der Zeit 1980 bis 1995 die Rohstoffpreise (Öl, Kohle, ...) nicht verteuert haben, ja teils sogar rückläufig waren und der Preisanstieg bei den Rohstoffen von einem Rekordhoch auf das nächste Hoch kletterte, so ist dieser Preisanstieg beim Strom verglichen mit früheren Jahren vor 1995 als ziemlich moderat zu bezeichnen und zeigt, dass mit der Energiewende sowie zunehmender Überkapazität die deutlich stärker steigenden Rohstoffpreise kompensiert werden können.
Wer glaubt, dass es ohne die Energiewende keine solch hohen Preisanstiege gegeben hätte, der kann nur naiv sein, denn die Historie belegt dies beeindruckend.
Die Strompreise stiegen seit Beginn der Energiewende 2000 um 75%
Die Benzinpreise in diesem Zeitraum um 130%
Die Dieselpreise um 80%
Der Maß Bier um knapp 60%
Der Ölpreis um 300% http://www.tecson.de/historische-oelpreise.html
Der Kohlepreis um 140%
Dies belegt, dass der Preisanstieg beim Strom keinerlei erhöht ist, sondern sich wie gewohnt entwickelt und verglichen zu den Rohstoffpreisen ja sogar günstiger entwickelt.
Als grobe Richtlinie, eine Strompreiserhöhung von 1cent im Jahr liegt in etwa im Mittel der Preiserhöhungen seit 1980.
http://www.spd-eulen.de/...mod=content&menu=449&page_id=16696
Und besten Dank an SAKU!
Und wenn wir Zypern bisschen Gas abnehmen, helfen wir gleichzeitig klammen Südländern.
Israel hat auch riesige Gas- und Ölvorkommen entdeckt.
Die ganzen Lobbyausgaben und die Schleichwerbung haben wohl doch nicht gereicht.
Tja, die teuersten Arbeitsplätze, die sich der Steuer- und Stromzahler leisten konnte.
Schön zu sehen, dass Marktwirtschaft die ineffizienten Technologien aussortiert, wenn sie nicht bestehen. Trotz der Benachteiligung der ausgereiften Energieträger Kohle, Gas und Atom.