Energiewende konkret
Vermutlich werden wir im Sommer 2013 in der Spitze 30 GW an Solar erzeugen, was näherungsweise bald die Hälfte des gesamten Energiebedarfs ausmacht.
2012 waren es noch ca. 23GW
In 2014 werden es dann 40GW, 2015 50GW und 2016 60GW ;-)
2022 sind es dann vermutlich 100 GW und mehr als der gesamte Energiebedarf, so dass ein Run auf Energiespeicher zu erwarten sein dürfte.
Energie zur Tageszeit wird dann vergleichen mit Frankreich mehr als 50% darunter liegen und die Energiekonzerne werden höhere Strompreise nicht mehr durchsetzen können, da mit jedem Cent höhere Energiepreise es sich umso schneller rechnet für die Haushalte, wenn sie in Energiespeicher und Energieerzeugung wie Wind, Solar, Biomasse, dezentralen Minikraftwerken, usw. investieren.
U.a. werden gerade ländliche Regionen zum Hauptenergieexporteur, weil sie die notwendigen Flächen haben um ein Vielfaches des Eigenbedarfs zu erzeugen.
Zudem wird es für die ländlichen Regionen zu einem Wirtschaftsfaktor, da sie ja zumeist nicht über die Wirtschaftskraft und Arbeitsplätze wie Städte verfügen.
In Städten sind die Flächen eher begrenzt, doch hier werden sich Bürgerinitiativen finden, welche am Rande der Stadt Solarparks, Windparks, Biomasse-Anlagen aufbauen und sich somit unabhängig von Energiekonzernen machen. Und Warum? Weil es sich schlichtweg lohnt und sehr viel wirtschaftlicher ist.
Beweise hierfür gibt es ja bereits im Norden Deutschlands und dies ist erst der Anfang.
"Die Börsenpreise für Strom in Dtl. liegen heute um 25% unter denen in Frankreich.Und dies trotz der Tatsache, dass kaum Solarenergie erzeugt wird. "
Braunkohleverstromung bei RWE ist übrigens wieder auf Volllast heute. Atom und Braunkohlegrundlast drücken an schwachen Nachfragetagen den Preis erfreulich unter französisches Niveau. Etwas Wind noch dabei und schon haben wir 15% Windanteil und 85% Atom- und Braunkohlestrom im Netz. Also schalt mal besser deinen Rechner ab.
22.12.12 18:39
#2838
denn daß das falsch ist, muß man wissen:
"ist Atommüll wertvoller Rohstoff, den wir in unseren neuen Kernfusionsreaktoren verwenden können. "
abgereicherte kernbrennstoffe kannste nur noch als munition benutzen, deswegen ahben ja auch 50000 amis soldaten das golfkriegssyndrom, weilse in uranstaubverseuchten iraki-panzern nach souvenirs gesucht haben, die deppen.
willst du an dieser behauptung festhalten??
ich warte noch auf ne stellungnahme, verstehe sowieso nicht, daß andere dich danach noch ernst nehmen.
So wird davon gesprochen, dass das EEG zu Lasten der Armen geht und es wird vorgehalten, dass vor allem die Armen einen sehr viel höheren Anteil ihnen zur Verfügung stehender Mittel bezahlen müssen als die Reichen, was ja per Definition der Unterschied zwischen arm und reich ist.
Egal um welche Erhöhungen es geht, es geht IMMER zu lasten der Armen, die Armen werden IMMER einen höheren Anteil als die Reichen zahlen, das ist einfach ein Fakt.
Die FDP, denen diese Nutzer meist nahe stehen, setzt komischerweise sehr viel daran, dass vor allem die Armen bzw. die privaten Haushalte und klein- sowie mittelständige Unternehmen besonders viel zahlen müssen, während die Großunternehmen zu einem nicht geringen Teil teils komplett jeglicher Nebenkosten befreit werden.
Die FDP war es, welche die Subventionen für die Atomindustrie aufrecht und die Kosten für die Endlagerung verstaatlichen wollte.
Die FDP ist es, welche Niedriglohnsektoren etabliert hat und Ausbeutung salonfähig machte.
Die FDP ist es, die von den eh schon lediglich befristeten Arbeitern verlangt, dass sie noch flexibler werden sollen.
Die FDP ist es, welche Arbeit staatlich subventioniert und immer mehr Dumpinglöhne durch staatliche Gelder aufstockt, quasi Personalkosten verstaatlicht. Man könnte es im Grunde schon eine Art "Outsourcing" von Kosten nennen.
Nebelkerzen über Nebelkerzen
wer bahauptet, daß atomare abfälle in kernfusionsreaktoren verstoffweckselt werden können, dem fehlen elementare kenntnisse der physik.
zähle dich also zu den 99 % der deutschen, bei denen das so ist...;)
(Und wer bezahlts ?)
Wird höchste Zeit, dass dieses moderne Raubrittertum mit Umverteilung von Arm zu Reich unterbunden wird. Klar, dass die Abkassierer hier das anders sehen.
Denn nur ihretwegen müssen sie gebaut werden
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/...er-roesler-a-875355.html
Die "Dokumentationsjournalisten" blamieren sich offenbar doch lieber als grüne Lobbyisten statt als journalistisch beschlagene Rechercheure...
eigentlich habe ich meine liebe Sonne und auch manch andere Quatschköppe auf "Ignore" gestellt, doch heute hab ich einfach mal der Neugier halber geschaut. Was da für ein Schwachsinn geschrieben wird, da frage ich mich, welche Bildung solche Leute genießen, die ja noch nicht mal einfachste mathematische Logik und Berechnungen beherrschen.
Hier wieder solch ein mathematischer Unfug
wenn die Winderzeuger also 9 cent pro kwh bekommen, der Börsenpreis aber nur 3,3cent beträgt, müssen ja nur zwei Drittel der Einspeisevergütung durch die EEG Umlage finanziert werden. Da freut sich der Verbraucher, der diese Pracht bezahlen darf.
Ist so sinnvoll, wie wenn wir jeden Audi, der 30k in der Produktion kostet, für 10k verkaufen und die Differenz durch eine Zwangsabgabe reinholen. Wirtschaftlicher Unfug auf Kosten der armen Verbraucher.
Sinken die Preise an der Strombörse, so müssten entsprechend auch die Preise für den Endverbraucher sinken, was sie jedoch nicht tun.
Würde man die niedrigen Preise angesichts eines zunehmenden Überangebots an Strom an die Kunden weitergeben, so lägen auch die Preise deutlich niedriger, so dass unterm Strich das EEG keine höhere Belastung darstellt.
Nur mal als Beispiel:
Börsenpreis 9cent, Windstrom wird mit 9cent vergütet, EEG laut oben genannter Logik = 0
Endpreis 27cent = +18cent
Börsenpreis bei 3cent, Windstrom wird mit 9cent vergütet, EEG laut oben genannter Logik = 6cent
Endpreis 27cent bei gleicher Kostenstruktur / Marge, denn 3+6cent + 18cent = 27cent.
Ohne den Ausbau an erneuerbaren Energien läge der Börsenpreis sehr viel höher, nämlich statt der 3cent eben bei 5cent, so dass unterm Strich wir im Falle einer subventionsfreien Energiewirtschaft statt 27 eben heute 23cent bezahlen würden.
Nun zeigt aber die Geschichte, dass auch Atomkraft sowie viele andere Kraftwerksprojekte ordentlich subventioniert wurden und teils heute immer noch werden. Daher wäre es sehr naiv zu glauben, dass die Preise ohne die Energiewende sehr viel niedriger lägen. Die Vergangenheit zeigt, dass dies ein Trugschluss ist oder anders gesagt, man kann das Gegenteil zweifelsfrei mit der langfristigen Preisentwicklung beweisen.
Im Gegenteil, es läuft zunehmend darauf hinaus, dass durch die dezentrale Energieerzeugung die Macht der Energiekonzerne schwindet und die Marktpreise immer weiter gedrückt werden können. Zu früheren Zeiten hingegen konnten die Energieversorger das Angebot soweit regulieren, dass die Preise attraktiv bleiben und eine Scheinknappheit an Energie publiziert werden kann, so dass die Subventionspolitik immer schön weitergeführt wird.
Ich finde es nämlich schon äußert fraglich, wie zwei Energiekonzerne E.ON und RWE binnen 6 Jahren mehr als 25mrd.€ allein an ihre Aktionäre ausschütten können, während für den Bau eines Endlagers kein Geld da ist.
verstehe sowieso nicht, daß andere dich danach noch ernst nehmen."
Was den zweiten Teil Deines Satzes betrifft, so möchte ich
auf die "Lese-Ignore-Funktion" des Ariva Talkforums verweisen.
Wer Postings von User "Sonnenscheinchen" liest, ist selber schuld :-)
Das ist Zeitverschwendung in reinster aller möglichen Formen.
Mit dem großen Rest hier, kann man zumindest halbwegs,
meist konträr, Meinungen austauschen. Ich vermeide bewusst
das Wort "Diskussion", da das nämlich die Bereitschaft zum
Zuhören und Auseinandersetzung mit den Argumenten der
jeweiligen Gegenseite voraussetzt.
Die traditionell sehr hohe Dividendenrendite bei den Stromkonzernen
zeigt, wo die wahren Abzocker sitzen und wer zumindest zu einem
guten Teil an den stetig steigenden Preisen Schuld hat.
Stromversorgung ist elementar für eine Industriegesellschaft.
Sie zu Privatisieren gleicht einem Outsourcing des eigenen
Kreislaufsystems. Die jährliche Dividende gehört dem Volk
und muss demnach dafür eingesetzt werden die Strompreise,
auch für die ärmere Bevölkerungsschicht, bezahlbar zu halten.
Da macht ne Firma wie VW 18 Milliarden Gewinn im Jahr und kein Hahn kräht, aber wenn die Versorger einen Bruchteil davon haben, kriegen einige hier feuchte Träume...
@
monti, wenn du mal ein Argument haben solltest, lass es mich wissen.
Immer mehr Kraftwerke auch kommunaler Eigentümer verdienten am Strommarkt kein Geld, zugleich fehlten vor allem in Süddeutschland Kapazitäten. Es könne nicht sein, dass nur noch „schmutzige“ Braunkohlekraftwerke Geld verdienten, „der ganze Rest nicht mehr und am Ende nur noch abgeschriebene ,Dreckschleudern‘ und übersubventionierte Erneuerbare ins Netz kommen“. ....
Hat echt lange gedauert, bis bei dir der Groschen fällt, dass was faul ist bei den subventionenen. Damit bist du den meisten ökolobbyisten hier schon weit voraus
Wir sind quasi gegen alles
Atomenergie? Nein Danke... Kohle? Zu schmutzig, höchste Vorsicht wegen CO2...
Windräder? Haben wir schon genug... Biogasanlagen? Nur im Nachbardorf... PV? hör auf mit dem übersubventionierten Scheiss...
Und schon gar keine neuen Stromleitungen...
Dieses Verhalten gefährdet den Industriestandort Deutschland....
Passt es nicht in die grüne Propaganda, dass Solarzellen die wahren Klimakiller sind?
Stattdessen wird es auch noch gefeiert, wenn neue Produktionsrekorde dem Klima den Rest geben. Sowas verlogenes...
Atomenergie? Braucht Keiner, denn wir haben Energie im Überfluss, warum also noch mehr Großkraftwerke bauen und zudem die Endlagerfrage ungelöst ist?
Kohlekraftwerke? Wiegesagt, wir haben ausreichend Kapazitäten und der Energiebedarf stagniert seit Jahren, die Diskussion um neue Kraftwerke ist daher überflüssig.
Zudem werden neue Kohlekraftwerke nicht selten ohne Einbeziehung der Bewohner im Umfeld, was dann logischerweise zu Konflikten führt.
Windkraftwerke?
Auch hier gilt, die Bewohner werden / wurden nicht ausreichend einbezogen, so dass es eine natürliche Reaktion ist, solche Windräder abzulehnen. Wer will schon, dass ein Windparkbetreiber auf Kosten der Lebensqualität und Grundstückswerte seinen Profit macht?
In Regionen, in denen die Bürger ausreichend und frühzeitig einbezogen wurden, gibt es relativ wenig Konflikte durch beiderseits akzeptable Kompromisslösungen.
Biogasanlagen, da habe ich bis dato Keinen erlebt, der sowas ablehnt. Leute die nahe einer Biogasanlage in ländlichen Regionen leben, für die ändert sich ja im Grunde nix, denn der Gestank war auch schon vorher vorhanden.
Und für alle anderen Fälle gilt das Gleiche wie für die Windräder, wenn man die Bürger nicht mit einbezieht, dann erntet man Ablehnung.
Dies ist nicht erst seit der Energiewende so, sondern gibt es so lange es die Menschheit gibt. Gerade weil Bürger "Wutbürger" sein dürfen, werden viele Dinge weitaus nachhaltiger entwickelt und gebaut als Beispielsweise in China, die Heute eine neue Stadt aufbauen und Leute zwangsenteignen um dann wenige Jahre später festzustellen, dass kein Bedarf da ist und man die Stadt wieder abreißen kann.
Der "Wutbürger" ist ein wichtiges Feedback der Gesellschaft auf bestimmte Abläufe und viele Kraftwerksbetreiber sowie Behörden haben mittlerweile dazugelernt, dass sie viel effektiver Dinge MIT den Bürgern als über deren Köpfe hinweg entwickeln und planen müssen.
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