Energiewende konkret


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Neuester Beitrag: 08.09.16 09:03
Eröffnet am:07.06.11 09:22von: eckiAnzahl Beiträge:5.739
Neuester Beitrag:08.09.16 09:03von: Fischbroetch.Leser gesamt:179.570
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30558 Postings, 8698 Tage Tony Fordhier nochwas...

 
  
    #2626
2
06.12.12 23:24
Es wird momentan fleißig an einer Brennstoffzellenlösung gearbeitet, welche mit Wasserstoff oder Erdgas betrieben werden kann.
Somit liese sich dann Warmwasserversorgung, Energieerzeugung, Energiespeicherung alles realisieren.

http://www.windkraft-journal.de/2012/09/17/...eneration-im-dauertest/  

9533 Postings, 4623 Tage mexx8888Es kapieren sehr viel woher der Wind weht!

 
  
    #2627
3
07.12.12 09:15

Welcher Partei die Bürger es zutrauen sehr wichtige Aufgaben zu lösen. Mich überrascht die nur die Wahl, dass die Bürger diesen Punkt ganz oben sehen.

 

 
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energie.jpg

30558 Postings, 8698 Tage Tony Fordman muss sich nur mal vor Augen halten...

 
  
    #2628
1
07.12.12 10:04
heute weht so viel Wind, dass unsere Windkraftanlagen so viel Leistung wie 7 Atomkraftwerke bringen und dies relativ konstant.

Dabei gibt es auch Tage, in denen so viel Windenergie erzeugt wird, wie all unsere Atomkraftwerke bringen.

Und an den Strombörsen liegen die Preise mittlerweile mehr als 15% unter denen von Frankreich, daher ist es nur eine Frage der Zeit, bis dies auch am Verbraucher ankommen wird.

Meiner Meinung nach versuchen die Energieversorger nämlich den rückläufigen Verkauf an Strom durch höhere Preise auszubügeln, denn man muss ja bedenken, dass mit der Energiewende immer mehr Verbraucher ihren Strom selbst produzieren, sich dieser Trend die nächsten Jahre noch verschärfen wird, weil die Einspeisevergütung bei neu errichteten Anlagen deutlich geringer als der Selbstverbrauch ist.

So ist davon auszugehen, dass E.ON und Co. immer weniger Strom verkaufen können und was tut ein Unternehmen, wenn es rückläufige Verkäufe zu spüren bekommt? Es erhöht die Preise, um den Umsatz und Gewinn weiter halten zu können.

So verwundert es auch nicht, dass die privaten Haushalte seit 1990 zu Heute etwa 50% weniger Energie verbrauchen, soch die Preise jedoch entsprechend mehr als verdoppelten.

Spart nun die Industrie ebenfalls noch Energie ein, was bis dato kaum praktiziert wird, so verschärft sich die Lage bei den Energiekonzernen und logischerweise steigen die Preise mit den Einsparungen.

Man könnte zwar behaupten, dass der Verbraucher doch zu einem anderen Anbieter wechseln könnte, doch dies ist leider relativ theoretisch, da vor allem die Netzdurchleitungsgebühren aber auch Verwaltungskosten den Kostenvorteil auffressen und alternative Anbieter die Preiserhöhungen ebenfalls mitgehen "müssen".

Deshalb hat Monti richtig gut beschrieben, dass Wer sich nicht selbst um seine Versorgung kümmert, der wird am Ende die hohen Preise im Sinne der Energiekonzerne und Netzbetreiber bezahlen müssen.
Mit den steigenden Energiepreisen jedoch steigt das Interesse an einer Selbstversorgung, weil es sich eben rentiert.
Vor allem schnelle starke Preiserhöhungen geben da besonders viel Auftrieb.

Und mal ehrlich, wir geben doch fast Alle zehntausende EURO für neue PKWs aus und da sagt doch auch Niemand, dass es sich rentieren muss.
Warum also soll man daher nicht mal 15000€ in ein System stecken, mit dem man seinen Strombedarf dauerhaft um 50% senken kann und vor allem den großen Vorteil der Versorgungssicherheit erfährt und keinen Stromausfall mehr befürchten muss.

Ein weiterer Vorteil ist zudem, dass die Netze spürbar entlastet werden und ein übermäßiger Netzausbau überflüssig wird.
Wenn man bedenkt, dass uns der Netzausbau soweit ich gelesen habe, 15mrd.€ kosten soll, so könnte man mit dem Geld 3mio. Haushalte mit Energiespeicher ausstatten und die Belastung der Netze sehr stark senken.

Oder anders, ein Netzausbau für 5mrd. würde locker ausreichen, den Rest könnte man sehr viel sinnvoller anlegen.

Wenn man weiter bedenkt, dass wir 2009 mehr als 80mrd. neue Schulden gemacht haben und sich das Rad trotzdem weiter dreht, so stelle man sich mal vor, man nimmt für ein paar Jahre jährlich 15mrd.€ in die Hand (was unser Staatshaushalt locker vertragen würde) und investiert sie in zinslose langläufige Darlehen, mit denen Energiespeicher eingerichtet werden können, so könnten wir in wenigen Jahren einer dezentralen Energieversorgung sehr Nahe kommen und könnten dann unschlagbar günstige Preise haben.

Wiegesagt, einen Beleg dass erneuerbare Energien die Strompreise günstiger machen gibt es an der Strombörse.  

27350 Postings, 5584 Tage potzblitzzzIsocal: Energie speichern durch Eis

 
  
    #2629
1
07.12.12 23:38

27350 Postings, 5584 Tage potzblitzzzPrinzip

 
  
    #2630
1
07.12.12 23:39

27350 Postings, 5584 Tage potzblitzzzKostenkalkulation

 
  
    #2631
07.12.12 23:43

30642 Postings, 6596 Tage KroniosMan muss sich nur mal vor Augen halten

 
  
    #2632
08.12.12 01:11
dass die privaten Haushalte kaum STrom verbrauchen...

dann relativiert sich das ganze Gekeife um Energiesparlampen für den Bürger....  

30558 Postings, 8698 Tage Tony Ford#2632 ist Quatsch...

 
  
    #2633
1
08.12.12 07:53
die privaten Haushalte haben etwa einen Anteil am Gesamtverbrauch zwischen 30 bis 40%  

30558 Postings, 8698 Tage Tony FordStrombörsen in der Übersicht....

 
  
    #2634
1
09.12.12 18:39
http://www.belpex.be/index.php?id=80
Belgien
57 - 67€ / MWh

http://www.apxendex.com/market-results/spot-markets/apx-power-nl/
Niederlande
57-67€

http://www.tge.pl/
Polen
43-51€

http://www.mercatoelettrico.org/En/Default.aspx
Italien
69-79€


Frankreich
57-67€


Schweiz
58-69€


Deutschland
52-67€


Indien
39-...€


Tschechien
48-57€


Wie man sieht, liegen die Börsenpreise in Dtl. im europäischen Schnitt, wenn man das billige Osteuropa mit einbezieht.

So tief lagen die Preise wohl noch nie, denn bis dato galten die Energiepreise in Dtl. als die Höchsten in Europa.
Mit der Energiewende sowie rückläufigen Energieverbrauch haben wir jedoch ein zunehmendes Überangebot an Energie, was die Preise sinken lässt.

Wenn man Beispielsweise mal die Lebenshaltungskosten und Lebensstandard in Osteuropa gegen rechnet, so liegen die Börsenpreise in Dtl. am Niedringsten von allen Ländern, mal abgesehen von Ländern wie Norwegen, Island, usw.

Von einer Preisexplosion entfernen wir uns immer weiter und man braucht kein Prophet sein um zu erkennen, dass die Strompreise in Dtl. bald die Günstigsten sein werden.

Die Frage ist halt nur, wann die Versorger und Netzbetreiber sowie Bundesregierung dies auch an den privaten Haushalt weitergeben. Bis dato wurden die Privilegien ständig erweitert, so dass der private Verbraucher trotz seines Anteils von 30 bis 40% am Gesamtenergiebedarf, 3/4 der Last für die Erneuerung der Netze sowie Subventionen für erneuerbare Energien aber auch der Atomenergie (siehe Endlagerkosten) tragen muss.

Getreu nach dem Motto, es ist immer der Schuld, der nicht mal am Tatort war ;-)  

30558 Postings, 8698 Tage Tony Fordwiedermal viel Wind...

 
  
    #2635
2
09.12.12 20:38
http://www.transparency.eex.com/de/

aktuell so viel Wind wie all unsere AKWs zusammen liefern.
;-)  

10 Postings, 4463 Tage erdjokeLöschung

 
  
    #2636
09.12.12 23:39

Moderation
Zeitpunkt: 10.12.12 08:01
Aktionen: Löschung des Beitrages, Nutzer-Sperre für immer
Kommentar: Regelverstoß - Mehrfach gesperrte Doppel ID

 

 

30558 Postings, 8698 Tage Tony FordVergleich Strompreisanteil Indien vs. Deutschland

 
  
    #2637
10.12.12 10:54
Um einfach mal zu zeigen, wie absurd die Diskussionen um die Strompreise in Dtl. für die privaten Haushalte sind, hier mal ein Vergleich, wie hoch die Strompreise in Indien im Vergleich zu Deutschland bezogen auf die Einkommensverhältnisse wären.

Indien:

Strombörsenpreise = 0,04€ / kWh
Monatsverbrauch: 50kWh / Person (für vergleichbaren Standard wie in Dtl., realer Verbrauch liegt deutlich darunter)
Durchschnittsverdienst = 150 € / Monat

Anteil=1,3%


Deutschland:
Strombörsenpreise = 0,06€ / kWh
Monatsverbrauch: 100kWh / Person
Durchschnittsverdienst: 1500€ (Netto) / Monat
nur Sozialleistungen: 500€

Anteil bei Durchschnittsverdient: 0,4%
Anteil bei Sozialleistungsempfänger (HartzIV): 1,2%


Betrachtet man die Börsenpreise, so findet man in Indien keine günstigeren Strompreise, denn man muss ja bedenken, dass zwar die Strompreise ca. 20% unter denen unserer Preise liegen, jedoch auch die Verdienstmöglichkeiten entsprechend deutlich geringer sind.

Kritiker könnten jetzt behaupten, dass die Betrachtung über die Strombörsenpreise irreführend ist, da der Verbraucher nicht die Börsenpreise bezahlt bzw. der Börsenpreis nur ein Bruchteil des Gesamtpreises ist.

Doch da muss man insofern widersprechen, als dass auch in Indien Steuern anfallen und es nur eine Frage der Steuerpolitik und der gesetzten Prioritäten sowie Privilegien ist.
Wenn wir mal vom Beispiel Frankreich oder auch anderen Ländern ausgehen, so setzen die ihre Steuer-Prioritäten nicht bei der Energie, sondern entweder bei einer höheren Neuverschuldung oder höhere Steuern an anderen Stellen oder weniger Staat, weniger Infrastruktur, weniger Bildung, usw.

D.h. die Betrachtung der Börsenpreise ist objektiver als die Preise inklusive Steuern, denn wenn man die Steuern auf Strom weglassen würden, hätten wir eben eine höhere Neuverschuldung oder müssten dies an anderer Stelle durch höhere Abgaben begleichen.  

129861 Postings, 7772 Tage kiiwii...wieder mal kein Solarstrom heute...

 
  
    #2638
10.12.12 11:31

129861 Postings, 7772 Tage kiiwiiund der Wind flaut auch ab...

 
  
    #2639
10.12.12 11:34
8,6 MW Wind, 60 MW konventionell...

http://www.transparency.eex.com/de/

129861 Postings, 7772 Tage kiiwiiBraunkohle- + Steinkohle-KWs + AKWs super-stabil

 
  
    #2640
10.12.12 11:38

30558 Postings, 8698 Tage Tony FordStrompreise nach Steuern...

 
  
    #2641
1
10.12.12 17:54
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/...gewaehlten-laendern/

Gut zu erkennen, dass die Preise in Frankreich deutlich unter den Preisen in Dtl. liegen, jedoch die Börsenpreise sogar teurer sind.

Rechnet man den Börsenpreis heraus, so liegt der Steueranteil in Frankreich bei Quasi Null, d.h. Frankreich liefert Strom steuerfrei.

In Deutschland liegt der Steuer-/Abgabenanteil bei etwa +150% oder durchschnittlich 9cent je kWh

Rechnet man dies auf den Gesamtverbrauch in Dtl. hoch, so würde dies Steuermindereinnahmen von mehr als 40mrd.€ pro JAHR ergeben!

Nicht ohne Grund sieht die Haushaltslage in Frankreich alles Andere als rosig aus und nicht wenige Wirtschaftsexperten sehen Frankreich in der Eurokrise teils gefährlicher als Spanien oder Griechenland.

Fakt ist auch, dass die Subventionen und Nullsteuerpolitik vor allem auf Atomstrom in Frankreich in den kommenden Jahren beendet wird und die Strompreise sehr stark steigen werden.
Fakt ist auch, dass Frankreich damit ein riesiges Problem bekommt, da ein Großteil der Wohnhäuser elektrisch beheizt werden.
Fakt ist, selbst wenn Frankreich die Atompolitik fortführen würde, müsste Frankreich mehrere neue AKWs bauen. Doch wie die AKWs bauen, wenn die Haushaltslage es nicht erlaubt?

Fazit:

Frankreichs Energiewirtschaft steht nahe eines Kollaps und die Konsequenzen des billigen hochsubventionieren Atomstroms wird nun deutlich, u.a. an den immer weiter steigenden Strompreise an der Strombörse, welches dem Staat jedweden Handlungsspielraum kaputt macht.

In Dtl. hingegen liegen die Preise deutlich höher, doch könnten wir problemlos die günstigen Preise mitgehen, wenn wir es wollten.  

129861 Postings, 7772 Tage kiiwii2641--ne Quelle für die Steuerbelastung pro Land ?

 
  
    #2642
10.12.12 19:49
gibts die irgendwo ?

3084 Postings, 4789 Tage brauchmehrkohle@ Kiiwii

 
  
    #2643
2
10.12.12 20:27
kein Solarstrom heute ist nicht ganz richtig. Hab doch glatte 20 KW/h heut gemacht. Immerhin etwas oder nicht?  

10491 Postings, 5474 Tage Monti Burns@kiiwii

 
  
    #2644
2
10.12.12 20:51
Bei mir waren es trotz Schneeauflage 1,5 kwh.
Aber wie üblich hat Bauer Grunzinger :-) die Differenz über
seine Biogasanlage geliefert. Wir brauchen
in unserer Gemeinde den Atomdreck nicht, kiiwii. Wir sind hier
nämlich, rein rechnerisch (Stromproduktion vs. Verbrauch), dank
Wasserkraft, reichlich vorhandener Groß-Solarparks,
privater PVA´s, Biogasanlagen, einige Windräder, etwas
Geothermie und unzähliger Solarthermie-Anlagen, bereits
energetisch überdeckt. :-) Das heißt, wir könnten auch
Abnehmer im Taunus zusätzlich versorgen, wenn mal
wieder ein AKW gewartet werden muß oder
hoffentlich bald ABGESCHALTEN wird.  

129861 Postings, 7772 Tage kiiwiier zähl mir nix vom Pfärd, Herr Burns...

 
  
    #2645
10.12.12 20:57

10491 Postings, 5474 Tage Monti BurnsGroßes Ehrenwort !

 
  
    #2646
1
10.12.12 21:09
 
Angehängte Grafik:
p1070903.jpg (verkleinert auf 69%) vergrößern
p1070903.jpg

10491 Postings, 5474 Tage Monti Burns.....übrigens brauchst Du an Tony

 
  
    #2647
1
10.12.12 21:15
keine Fragen oder Rückfragen mehr zu stellen.
Soweit ich mich erinnere, bist Du bei Ihm auf "Ignore".  

129861 Postings, 7772 Tage kiiwii...das spräche für mich...

 
  
    #2648
10.12.12 21:52

10491 Postings, 5474 Tage Monti BurnsWie kommts ?

 
  
    #2649
1
10.12.12 22:18
Er operiert mit interessanten Informationen, Argumenten,
m.E. in Bezug auf die Thematik "Energiewende" mit vernünftiger
Diskussionskultur mit einer eindeutigen Position, nämlich einer
völlig anderen als die Deinige. Von Dir kommen in der Regel aber
nur noch hämische Bemerkungen hinsichtlich einer schwachen
Wind- und/oder PV-Stromerzeugung bei ungünstiger Witterung.

Klarer Vorteil Tony !  

129861 Postings, 7772 Tage kiiwiina ja, wenn Fakten als "hämisch" empfunden werden

 
  
    #2650
10.12.12 22:26
zeigt das ja nur, daß du auch zu den "Gläubigen" gehörst und für Argumente nur noch beschränkt zugänglich bist.. (ok, andere sind überhaupt nimmer zugänglich...)

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