Alles über Activa Resources - 747137


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Neuester Beitrag: 25.04.21 13:04
Eröffnet am:16.06.05 18:20von: StephanMUCAnzahl Beiträge:5.075
Neuester Beitrag:25.04.21 13:04von: JenniferttjiaLeser gesamt:838.786
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259 Postings, 6600 Tage roderick123normaler Gang...

 
  
    #2501
29.09.08 11:10
scheint ja mittlerweile "normal" zu sein, die Prognosen herunter zu nehmen. Jetzt nur noch 450 barrel/day forecast fuer Jahresende  

237 Postings, 6325 Tage GilbiIch versteh´s nicht

 
  
    #2502
29.09.08 14:07
Ich glaube, Activa könnte auch die besten Zahlen präsentieren und trotzdem wär´s keinem recht.

Da ist ein Investitionsprogramm nach allen Regeln der Kunst zusammengestrichen und dennoch sind Meilensteine erreicht worden. Das Unternehmen arbeitet  nun einigermaßen profitabel und mit den begonnenen Projekten kann bis Jahresende ein tragender cash-flow erreicht werden.

Aber am Jahresanfang gibt´s dann wieder genörgel "Der positive cash-flow reicht ja gerade mal für die Standardprojekte, FS kann man damit ja nie finanzieren!".

Auch wenn die Verfehlungen der Prognosen ärgerlich sind - keine Frage - aber man sollte das Unternehmen vielleicht auch mal etwas an dem Erreichten messen. Wen wundert´s denn dann, wenn´s keine Prognosen mit Phantasiekomponenten mehr gibt. Ich hätte auch keinen Bock mehr, von Potenzial zu reden, wenn ich dann nur noch daran gemessen werde, was theoretisch möglich gewesen wäre - egal, was operativ gut gelaufen ist.

Wenn´s am Jahresende wirklich 450 Barrel sind, dann sind´s immer noch 80% mehr als im Vorjahr + Preissteigerung beim Öl. Das sind dann auch schon 450 Barrel mehr als bei den meisten Explorern - un ddas trotz des Marktumfeldes. Viele Unternehmen wären an der Kapitalmarktlage schon zerbrochen, weil sie keinen Chash-flow haben und sicht die Finanzierungskosten plötzlich verdoppeln (während die Notenbanken den Leitzins halbieren!!!). Ein bisschen Jammern auf relativ komfortablen Niveau muss aber anscheinend immer sein.  

237 Postings, 6325 Tage GilbiNachtrag

 
  
    #2503
29.09.08 14:18
Wer glaubt, dass (zu) langsam wachsende Erträge (80%) das größte Problem sind, der sollte sich mal auf das gefasst machen, was die nächsten 2 Jahre sonst so am Markt passiert. So lange wir hier nicht von existenziellen Problemen für das Unternehmen reden, haben wir vielen anderen Marktteilnehmer doch noch einiges voraus!

Wir werden sicher noch die nächsten 2 und mehr Jahre mit der jetzigen Risikoaversion der Investoren zu kämpfen haben und dementsprechend wird sich auch die Eigen- und Fremdkapitalsituation gestalten. Umso mehr ist es anerkennenswert, dass es Activa gelingt, eine Innenfinanzierung auf die Beine zu stellen, die über diese Situation hinweg helfen wird.

Die jetzige Marktlage birgt auch Chancen. Momentan ist die Risikobereitschaft am Markt bei 0,00000. Wenn sich das in ein paar Jahren mal wieder ändert und davor bereits einige "Kriegsgewinnler" auf Qualitätssuche sind, dann kann Activa sicherlich davon profitieren, wenn das Portfolio stimmt.  

259 Postings, 6600 Tage roderick123Gilbi

 
  
    #2504
29.09.08 15:46
na also da schmeisst Du ein paar Dinge zusammen, die nicht zusammen gehören.
Als Aktionär interssiert mich primär die Zukunft und nicht die Vergangenheit. Das es absolut gesehen schöne Fortschritte bei Activa gibt, zweifelt keiner an. Aber wenn mir der Vorstand wesentlich mehr verspricht als er halten kann und das mehrfach, dann hat er mich gewissermassen "fehlgeleitet" um mal einen Kraftausdruck zu vermeiden, und ich habe aufgrund falscher Annahmen in das Unternehmen investiert. Da das wohl nicht nur ich so sehe, ist es kein Wunder, wenn neben allgemeiner Explorerflaute und Smallcaps-Flaute auch diese permanente Prognosenverfehlung zu schwindendem Vertrauen führt, mit dem Resultat, dass der Aktienkurs nicht jetzt schon zukünftiges Potential widerspiegelt, sondern ich nun warten muss, bis sich irgendwann mal vielleicht der Aktienkurs dem inneren Wert anpasst.

Bin ja froh, dass Du rundum zufrieden bist. Ich bin es nicht!
Und jammern auf hohem Niveau, dass ist ja wohl Themaverfehlung. Nur weil es Banken schlimmer erwischt hat, muss ich ja deswegen nicht automatisch mit der Kursentwicklung von Activa zufrieden sein?! so nach dem Motto: Du hättest ja auch im Tschad oder Bangladesh geboren worden sein können und dann wär alles schlimmer, also höre doch bitte auf zu jammern...  

237 Postings, 6325 Tage Gilbi@roderick123

 
  
    #2505
29.09.08 16:15
Was gehört nicht zusammen?

Die Kapitalbeschaffung ist gescheitert, weil kein Kapital am Markt verfügbar ist. Dementsprechend musste das Bohrprogramm erheblich gestutzt werden und damit geht die Prognoseverfehlung hauptsächlich einher.

Wer glaubt, dass die Sub-prime-Krise alleine ein Problem der Banken ist, der wird sich die nächsten zwei Jahre aber wundern. Für viele Unternehmen geht es nun um die Existenzsicherung, weil sich die Finanzierung erheblich schwieriger gestaltet und noch schwieriger gestalten wird.

So dreht sich nun mal das Rad. Wir brauchen uns keine Illusionen zu machen, dass wir uns mit Activa die nächsten zwei Jahre der Marktsituation entziehen können. Aber eine solide Innenfinanzierung ist die Basis dafür, dass wir durchdie nächsten zwei Jahre einigermaßen unbeschaden durchkommen und das Geschäft dennoch aus eigener Kraft wachsen kann.

... Und mit der Kursentwicklung zufrieden sein ist eine Sache - mit der Unternehmensentwicklung eine andere. Ich denke, beides wird hier inzwischen stark vermischt. Rundum zufrieden bin ich sicher nicht, aber ich betrachte das Ganze vielleicht von einem höheren Blickwinkel.  

259 Postings, 6600 Tage roderick123hm,

 
  
    #2506
29.09.08 16:34
ums klar zu machen: mich interessiert nur und ausschliesslich die Kursentwicklung! Activa ist kein Hobby von mir, sondern Mittel zum Zweck (Geldvermehrung). Punkt.
Logischerweise überlegt man sich dann, worin man investieren will, in Luftnummern oder solide Geschäftsmodelle, je nachdem wo man sich eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Kurssteigerung erwartet. Der eine zockt, der andere investiert. Wenn ich investiere, möchte ich nebst anderen Kriterien ein zuverlässiges und glaubhaftes Management haben. Dazu gehört die Fähigkeit verlautbarte Ziele zu erreichen!
Alles klar?  

237 Postings, 6325 Tage GilbiDas trifft sich doch gut..

 
  
    #2507
29.09.08 18:03
... mit Luftnummern wird die nächsten 2 Jahre kaum Geld zu verdienen sein aufgrund einer finanziell induzierten "Marktbereinigung".

Zocken kann man sicher gut, auf der Short-Seite mit der Hoffnung auf das richtige Timing zwischen den Verstaatlichungsaktionen.

Ansonsten zählt die nächsten Jahre nur das Geschäftsmodell und selbst die Unternehmen mit einem guten Geschäftsmodell werden wie 2001 - 2003 deutliche Unterbewertungen durchstehen müssen. Wenn die Käufer aber zurück an den Markt kommen, muss man richtig positioniert sein.

Wer also eine Kurssteigerung will, muss sich auf das Geschäftsmodell verlassen können das es ermöglicht, schlechte Zeiten durchzustehen. In diesen Unternehmen kann man in schlechten Zeiten der besagte "Kriegsgewinnler" sein und als erstes vor einem Aufschwung positioniert sein.

Was ich damit sagen will ist, dass Du mit Aktien - rein statistisch - derzeit gänzlich falsch positioniert bist, wenn Du schnelle Kursgewinne erhoffst. Wenn Du Dich aber langfristig positionieren willst brauchst Du ein Unternehmen, dass sich durch eine Krise finanzieren kann. Ob dabei alle Ziele eingehalten werden, ist mir in so einer Situation sch.... egal. Mir ist es wichtig, dass das Unternehmen seine Existenz sichern und bei einer besseren Marktlage dann sein Potenzial zeigen kann und DAS zeigt ein fähiges Management. Ich habe hier lieber einen Prognosefehler als falsche Geschäftsentscheidungen. Potenzial in guten Zeiten auszuschöpfen ist schon mal gut, aber die zudem noch für eine Krisenzeit gewappnet zu sein, zeichnet ein wirklich starkes Management aus!  

12 Postings, 6416 Tage 1974Weberknechtzu hohe Ziele

 
  
    #2508
30.09.08 00:43
O.K., zu hohe Ziele sind die eine Sache, aber meiner Meinung nach war das erst Halbjahr einfach ein Desaster, das in einem Business, das auf Wahrscheinlichkeit baut, irgendwann mal passiert (Wahrscheinlichkeit bei einer Bohrung Öl/Gas zu finden oder nicht).
Activa hat (meiner Meinung nach) im ersten Hlabjahr sehr viel "Pech" (kann man erst im Nachhinein entscheiden) gehabt. D. h. eigentlich alle Bohrungen sind in die Hose gegangen. Wäre/Würde das ein Dauerzustand, dann würde ich auch noch für 2€ verkaufen (mit einem Riesenverlust, auch noch zu 0,50€), dann hätte die Firma keine Zukunft. Vor diesem fatalen Halbjahr ist das, meinen Informationen zu folge, nie in dieser Häufung passiert (durch detailliertere Informationen lasse ich mich gerne vom Gegenteil überzeugen). Daher werden die nächsten Bohrergebnisse entscheidend meine Einstellung zu Activa beeinflussen. Noch ein derarig "unglückliches" (s. o.) Halbjahr und ich bin raus, weil dann die positiven Bohrergebnisse (75-80% Erfolgsquote in den Jahren zuvor) Makulatur werden. Wenn es mit den Erfolgsquoten der letzten Jahre weiter geht, dann werden auch die Prognosen erreicht. Ich bin sehr gespannt auf die Entwicklung bis zum Ende des Jahres.
Anfang des Jahres, und das muss ich auch mal ehrlich zugeben, dachte ich, dass 7 Mio $ (Umsatz) das absolut unterste Level und eigentlich total lächlich sind. Jetzt muss Activa auch noch um dies Marke bangen (gleiche Förderung, gleicher Ölpreis; ungefähr 5 Mio $). Das finde ich wirklich dramatisch.
Mich würde interssieren, wie Ihre Schätzung zu Anfang des Jahres war. Können Sie sich noch daran erinnern? Das sollte aufschlussreich sein!  

6499 Postings, 6395 Tage xoxosHalbjahresbericht

 
  
    #2509
30.09.08 20:37
Ausgehend von den Erwartungen Ende 2007 sind die 450 BOE natuerlich eine Enttaeuschung. Aber ich stimme Gilbi zu. In erster Linie geht es jetzt um den Erhalt des Unternehmens. Wachstum kann in einer Rezession nicht das erste Ziel sein. Mit einer gesunden Bilanz aus der Krise raus,das ist die Devise. Und allen Unkenrufen zum Trotz waechst das Unternehmen und das erstmals sogar profitabel. Aber wir brauchen Geduld.
Positiv ist auch, dass wir hier harte Assets besitzen. Die Aufstellung der Reserven zeigt das Potential was in der Aktie steckt. Verstehe die Aussage zu den Fehlbohrungen nicht. Der Aufwand dafuer war in etwa auf Vorjahreshoehe. Gehe auch davon aus, dass Activa 7 Mio. EURO und nicht wie im letzten Beitrag gepostet 5 Mio. USD Umsatz machen wird. Das Bohrprogramm des 2.HJ wird dafuer sorgen, dass im naechsten Jahr ein zweistelliger Betrag erloest werden kann.
Nochmals:Zur Zeit wuerde ich neue Risiken nicht mittragen. Lieber ein Projekt weniger, dafuer Sicherheit. Wie andere Strategien scheitern koennen sieht man z.B. bei Karstadt-Arcandor. Ein vollkommen ueberschaetzter CEO Middelhoff faehrt das Unternehmen an den Rande des Bankrotts.Alle Assets Immobilien verkauft und dann ueberschuldet. Activa besitzt die Assets noch!!! Und da moechte ich irgendwann dran teilhaben.  

237 Postings, 6325 Tage GilbiLage

 
  
    #2510
30.09.08 21:43
Schön, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe.

Die Marke von 7 Mio USD steht überhaupt nicht zur Disposition, da mit dem Rückgang der Preise gleichzeitig auch das Fördervolumen ausgeweitet wird. Mit 450 BOE ist dieses Umsatzniveau auf Basis der heutigen Preise mehr als gesichert und ein umfangreiches Bohrprogramm steht auch 2009 an, um mindestens das selbe Wachstum wie dieses Jahr wieder zu erreichen und dabei ist das Thema Finanzierung eines der Marktsituation mehr als angemessenen Wachstums weitestgehend vom Tisch.

Ich möchte auch noch mal erwähnen, dass wir hier nicht von zu schaffenden Werten reden, sondern "nur" um Assets, die zu Geld gemacht werden müssten.  

311 Postings, 6759 Tage tomtom123xUSD / EURO

 
  
    #2511
01.10.08 10:21
Ich habe den eindruck, dass teilweise (zumindest in den drei letzten Beiträgen) ziemlich zischen USD und EUR Beträgen hin und hergesprungen wurde.
5 Mio EUR (entsprechend 7 Mio USD) Umsatz / Fördererlöse in 2008, das ist doch der Aktuelle Stand.
Ich verstehe Weberknecht so, dass bei unveränderten Öl und USD-Kursen die Förderung 5 Mio USD entsprochen hätte.
Aber egal, es wird produziert und das mit Gewinn.
Mich umtreibt vielmehr die Frage, wie zukünftige Projekte finanziert werden können.
Das ist eine echte Aufgabe in diesem Umfeld, aber vielleicht ist diese Farge auch noch etwas zu früh gestellt. Im moment ist man ja schon froh, wenn nicht schon gegebene Finanzirungen zurückgefordert werden.


/t
 

259 Postings, 6600 Tage roderick123Gewinn

 
  
    #2512
01.10.08 11:36
Ich will hier ja nicht den Ruf eines Schwarzsehers erlangen, aber um es klarzustellen: ein positives EBITDA hat nichts mit Gewinn zu tun. Gewinn ist unterm Strich! Also positives EPS. Davon sind wir weit entfernt.
 

237 Postings, 6325 Tage GilbiDas spielt doch keine Rolle...

 
  
    #2513
01.10.08 16:12
... hier werden alle freien Mittel sowieso reinvestiert und was an Mitteln da ist, drückt das EBITDA viel eher als z.B. das Konzernergebnis aus.

Klar wäre grün unter´m Strich auch nett, aber da werden wir uns wohl noch ein Jahr gedulden müssen.  

259 Postings, 6600 Tage roderick123spielt keine Rolle????

 
  
    #2514
01.10.08 19:03
naja, ich wollte eigentlich nur darauf aufmerksam machen, dass wir hier nicht davon reden sollten, dass bereits profitabel oder eben mit Gewinn gearbeitet wird. Dass Du sogar meinst, dass spiele keine Rolle...nun gut, jeder wie er meint...habe dennoch Deinen eigentlichen Punkt herausgehört, dass erstmal Innenfinanzierungskraft geschaffen werden muss. Ist soweit so gut, halt nur ein anderer Punkt als Gewinn zu verkünden.
 

12 Postings, 6416 Tage 1974WeberknechtUiuiui

 
  
    #2515
01.10.08 19:31
Ja, da ist mir doch tatsächlich ein böser Schnitzer passiert. Es hätte natürlich 5 Mio € heißen müssen. Den letzten Teil des Postings nehme ich damit zurück, aber beim ersten Teil bleibe ich. Wenn das erste Halbjahr ein Ausrutscher war, dann sieht Activa einer rosigen Zukunft entgegen. Wenn der Bohrerfolg nicht zurückkehrt, dann wird es problematisch.
Zu der Frage mit den Fehlbohrungen (Posting 2509): ich kann leider im Moment den letzten Newsletter nicht herunterladen, aber Posting 2408 beschreibt die Situation meiner Erinnerung nach nicht ganz falsch. Zudem spricht der Rückgang von 263 BOE tägl. Fördermenge (Q IV 2007) auf 233 BOE (Q II 2008) allein schon Bände. Mir ist klar, dass Förderung und Bohrungen nicht linear korrelieren, aber wenn Activa 1000 BOE als Ziel ausgibt und die Zahl nach dem ersten Halbjar auf 450 BOE verringert, dann ist wohl nicht alles so gelaufen wie geplant, oder? Ich glaube nicht, dass Hooper in böser Absicht zu hohe Zahlen angegeben hat, er war vielleicht einfach ein bischen zu optimistisch was die Bohrerfolgsquote angeht.  

237 Postings, 6325 Tage Gilbi1000 zu 450

 
  
    #2516
01.10.08 19:44
Nun versuch ich´s zum letzten mal, dann lass ich´s.

1.000 BOE = 18 Mio USD Investitionen (geplant)
450 BOE = 5 Mio + X USD Investitionen (getätigt)

Die Redutzierung erfolgt NICHT NICHT NICHT NICHT NICHT aufgrund von Fehlbohrungen. Das geplante Investitionsprogramm ließ sich aufgrund der Kapitalmarktlage nicht finanzieren.

Sorry, aber langsam wird´s müßig... :-(  

237 Postings, 6325 Tage GilbiBohraktivität

 
  
    #2517
01.10.08 22:19
Vielleicht ist es auch noch mal an der Zeit das zu wiederholen, was L. Hooper in München über das Loma Projekt erzählt hat. Vielleicht wird dann mal ein wenig klar, dass hier 2008 nicht geschlafen wurde - nur mal an EINEM Projekt erklärt.

Loma: Über den erfolgreichen Verlauf der Bohrung wurde ja bereits berichtet. Konservative Schätzungen gehen von einem Potenzial von 10 BCF Gas und 500.000 BOE aus (siehe Präsentation). Gerechnet:

Gas: 10 BCF = 10.000.000 Tausend CF * 7 USD = 70 Mio USD
Öl: 0,5 Mio BOE * 100 USD = 50 Mio USD

= gesamt 120 Mio USD -> 15% = ein 18 Mio USD Asset allein in Form dieser einen Quelle, die im November endgültig in Produktion gehen soll.

Erste Produktionstests laut Präsentation mit 1,8 - 3,0 Mio CF Gas pro Tag = 12.600  - 21.000 USD pro Tag.
Öl im Verhältnis ca. 1/3 gem. Reservenaufteilung) = 150 BOE pro Tag = 15.000 USD pro Tag

Umsatzpotenzial wäre damit für die Bohrung 27.600 - 36.000 USD pro Tag

-> Activa = 4.140 - 5.400 USD pro Tag * 360 = 1,5 Mio bis 1,94 Mio USD pro Jahr.

Die Investitionskosten haben sich damit in weniger als einem Jahr amortisiert (das zum Thema Innenfinanzierungskraft).

Allein diese eine Loma-Bohrung hat also eine deutliche Auswirkung auf den Umsatz und die Bohrung ist im testbetrieb und steht kurz vor der endgültigen Inbetriebnahme.

Das ist zwar das größte Neuprojekt, was Activa 2008 zu bieten hat, aber es sind auch noch viele kleinere Dinge im gleichen Stadium, steht ja ausführlich in der Präsentation.  

59 Postings, 6520 Tage GeldscheierOktober Präsentation Online

 
  
    #2518
02.10.08 11:29

259 Postings, 6600 Tage roderick123Oktober Präsi

 
  
    #2519
02.10.08 22:39
Hat einer Peilung, was mit der Kapitalrücklage passiert ist???
Und wo finde ich in der GuV Seite 6 die auf Seite 4 ausgewiesen 532 TEUR operativen Gewinn???
Und für was sind die Rückstellungen?


 

237 Postings, 6325 Tage Gilbi@roderick123

 
  
    #2520
03.10.08 10:07
Den operativen Gewinn kann ich nicht ganz genau nachvollziehen, da die Posten nicht deataillierter sind, aber ungefähr kommst Du so hin:

Betriebsergebnis                                              - 141
+ Abschreibungen                                            + 343
+ nicht zahlungswirksame MA-Optionen          + 290
=                                                                         492

Die Kapitalrücklage ist in die Rückstellungen geflossen. Ich denke (bin mir aber nicht sicher), dass hier der Barwert des Hedge-Geschäftes schlummert - das würde von der Höhe her passen. Sollte dies so sein, wird er je nach Entwicklung der Rohstoffpreise und Verkürzung der Restlaufzeit abgebaut. Da es nur ein Sicherungsgeschäft auf eine bestehende Produktion ist, wäre das Ganze dann auch nur indirekt zahlungswirksam über Abzüge von den Fördererlösen. Das Thema hedging haben wir ja schon mal analysiert.

Zur Gewissheit kann man hier aber sicher noch mal nachfragen wegen dem Posten.  

75 Postings, 6318 Tage DerRentneroperativer Gewinn

 
  
    #2521
03.10.08 10:58
hinzugerechnet wurden auch noch 54 TEUR währungsbedingte, zahlungswirksame Abschreibungen auf Forderungen an die US-Töchter. Diese sind in den IFRS-Zahlen als sonst. betr. Aufwand ausgewiesen.

Als operativen Gewinn würde ich das jedoch nicht bezeichnen, da hier ja die depletion cost (also die Abschreibungen auf die aktivierten Bohrkosten) hinzugerechnet wurden. Diese sind ja nun mal unstrittig "operativ".

Was die RSt anbetrifft würde ich wie auch Gilbi vermuten, dass es sich hier um den cash-flow-hedge handelt. Ich frage aber nochmal nach.

 

75 Postings, 6318 Tage DerRentnerRückstellung

 
  
    #2522
03.10.08 17:20
also die Vermutung war richtig. In den RSt sind 2.003.081 EUR für den cash flow hedge enthalten.  

237 Postings, 6325 Tage Gilbi@DerRentner

 
  
    #2523
04.10.08 00:28
Danke für´s Nachfragen!

Wahrscheinlich ist das wohl wieder so eine IFRS Geschichte, über deren Sinn man sich sicherlich streiten kann. Bedeutet das nicht einen ganz ordentlich aufgelaufenen Steuerstundungseffekt? Immerhin kommen auch in diesem Halbjahr ganz ordentliche Steuererstattungen dazu.... Naja, besser gelegen als jetzt werden wir´s wohl nie gebrauchen können zwecks Investitionsfinanzierung.

Der Ölpreis lag zum Abschlusstag um die Höchststände. Wenn dieser am Jahresende bei 100 USD liegen sollte, ist hier eine satte Auflösung fällig. Hinzu käme noch der wiedererstarkte Dollar (warum auch immer, nachdem die jetzt 700 Mrd. $ aus dem nichts zaubern).

Vielleicht kommen wir ja durch die beiden Effekte sogar im Konzernergebnis über die 0..... Nicht dass das irgendeinen wichtigen Vorteil hätte, aber es wäre eine psychologisch gute Marke für den Markt!  

75 Postings, 6318 Tage DerRentner@Gilbi

 
  
    #2524
04.10.08 09:11
wenn der Ölpreis weiterhin so tief bleibt wird natürlich auch die RSt am Jahresende deutlich niedriger sein. Allerdings ist das ja eine reine Bilanzsache die nicht über die GuV läuft (da ja direkt gegen das EK gebucht).

Steuerlich wird das keinen Effekt haben. Hat die AG den hedge abgeschlossen wäre in der Steuerbilanz eine Rückstellung dafür nicht möglich. Bei einem Abschluss durch die AR Ltd. wird das vermutlich nach US-Steuerrecht ähnlich sein. Also kein Steuerstundungseffekt (und daher auch keine Auswirkung auf die latenten Steuern).

Die in IFRS gezeigten Steuererstattungen sind rein bilanziell. Hier fliesst kein Geld vom Finanzamt. Die werden als latente Steuern aktiviert.  

237 Postings, 6325 Tage Gilbi@DerRentner

 
  
    #2525
04.10.08 10:26
Danke für die Erläuterungen. Vom amerikanischen Steuerrecht hab ich keine Ahnung, ich bin schon froh, dass ich mich durch´s deutsche so einigermaßen durchkämpfen kann. :-)

Steuerlich dachte ich hat es deshalb Auswirkungen weil ich in Erinnerung hatte, dass Hedgekosten in den vergangenen Bilanzen ergebniswirksam verbucht worden sind. Ich kann mich aber auch täuschen.

Aktivierte latente Steuern ...nachdenk... wenn ich jetzt nicht auf der falschen Seite liege, dann heißt das, dass steuerrelevante Bilanz einen zu hohen Steuerposten ausweist, der hier in der Handelsbilanz korrigiert wird? Somit werden hier fiktive Steuerforderungen gegen das Finanzamt aufgebaut, was sich dann durch entsprechend niedrigere Steuerbelastungen in der Zukunft wieder ausgleichen wird. Oder anderes: wir leisten Steuervorauszahlungen (bzw. wenn wir keine Zahlen ist trotzdem die Berechnungsgrundlage zu hoch).  

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