RB Leipzig ...
Betrachtet man den Marktwert der Spieler, so liegt dieser im Mittelfeld der 1.BL. und weit weit entfernt von den Top Teams wie u.a. Leverkusen.
http://www.transfermarkt.de/jumplist/startseite/wettbewerb/L1
Daher finde ich es ziemlich peinlich, wenn da irgendwelche Idioten der Meinung sind, dass man die Spieler von RB vom Spiel durch Sitzblockaden abhalten oder man den Bus mit Farbbeuteln bewerfen müsse.
RB zeigt meiner Meinung nach Folgendes ...
1. zeigt es, dass Geld allein nicht zum Erfolg führt, sondern es vor allem auch eine professionelle Betreuung und Förderung braucht. RB hat vor allem in Nachwuchsförderung investiert und züchtet sich viele derer Spieler hochprofessionell heran.
2. zeigt es, dass wenn man kein Geld hat, man nicht ganz nach oben kommen kann. D.h. FCB, BVB & Co. halten sich vor allem deshalb ganz oben, nicht weil sie stets die beste Leistung bringen, sondern weil sie die besten Talente für sich behalten, nicht selten Talente von aufstrebenden Konkurrenten wegkaufen und dann auf der Auswechselbank verkümmern lassen.
Wenn man RB Leipzig den Kommerz zum Vorwurf macht, so sollte hier zuerst beim FCB und auch BVB ansetzen, denn dort spielt Kommerz keine geringere Rolle und hat dies mit Tradition nicht mehr viel zu tun.
Attraktiver und erfolgreicher Fußball ist da nur ein Abfallprodukt, Mittel zum Zweck.
Es gibt ja noch andere Vereine wie Chemie Leverkusen, VW Wolfsburg oder Audi Ingolstadt, die finanziell von Konzernen gesponsort werden, aber so unverhohlen zu zeigen, dass es nur um den Werbeeffekt für die eigene Firma geht, das sieht man nur bei den RBlern.
LPZ und Lev sind abhängig von diesem einen Sponsor und tragen auch den Namen zu Werbezwecken im Vereinsnamen.
Die große Entrüstung erfolgt lediglich, weil der Verein zwar ausschließlich mit der Bull-Kohle eingekauft hat und dann schnell den Sprung von der 3. in die 1. Liga geschafft hat.
Dies konnte aber nur erreicht werden, weil zwar viel Geld da war, dieses aber sehr klug investiert wurde und nicht verpulvert.
Ragnick war schon früher der "Professor" als Trainer und ist der kluge Kopf auch heute noch in der Position als Direktor.
Hasenhüttl ist ein grandioser Trainer.
LPZ hat einen Kaderwert von 80 Mio Euro. Unterer Buli-Durchschnitt. Aktuell sind sie Tabellenführer.
Das Argument, nur Red Bull machte LPZ Spitze, zieht also nicht.
Dies kommt mir in den Diskussionen immer zu kurz.
Natürlich ist Fussball Kommerz aber einen Verein zu gründen, der einzig dem Zweck dient einen süßen Gummibärchensaft zu vermarkten und alles muss sich diesem unterordnen ist schon grenzwertig. Zumindest hat das mit meinem Verständnis von Fussball nix zu tun.
Bayer 04 ist ein 1904 gegründeter Verein, der den
Sport der Betriebsangestellten von Bayer fördern sollte. Daran Sport und Kommerz miteinander zu verbinden dürfte 1904 kaum jmd gedacht hat. Der Sportverein Bayer heisst schon immer so und hat somit sicherlich mehr Tradition als manch anderer Verein (z.B. 1. FC Köln, gegr. 1948).
Natürlich hat der Bayer Konzern den Sportverein Bayer 04 und hier insb. den Fussball in den letzten Jahren verstärkt für seine kommerziellen Aktivitäten genutzt - aber es wurde kein Verein gegründet nur um ein Produkt zu vermarkten.
Ein Superzitat.
Nun wird Anton auch noch zum Fussballexperten und natürlich
zum RB-Fan.
Letzteres ist natürlich völlig legitim.
Fans haben im Regelfall keinerlei Mitspracherecht und die Entscheidungen treffen oftmals irgendwelche Vorstandsmitglieder oder Sportfunktionäre, nicht selten entgegen der Stimmen des Trainers.
Nah am Fan ist das ebenfalls nicht.
Und was den Kommerz angeht, RB führt in Dtl. das modernste innovativste Nachwuchszentrum und hat mehr Geld in die Infrastruktur als in die Spieler selbst investiert. Und genau daraus zieht RB Leipzig heute seinen Erfolg, aus einer höchst innovativen Talentförderung die man nirgendwo anders in Dtl. findet, bis vielleicht in München.
Betrachtet man den Aufstieg von RB, so lag der Wert in der 3.Liga Beispielsweise deutlich unter dem von Dynamo Dresden, welche in der 2.Liga spielten.
RB ist dennoch aufgestiegen und Dynamo Dresden abgestiegen.
Und so geht es bis in die 1.BL. dass RB Leipzig mit einem eben nicht ungewöhnlich hohen Marktwert Bestleistungen stellt.
Allein wenn man sich die Namen und Lebensläufe der Spieler von RB und dem FCB oder BVB oder auch Bayer 04 anschaut, so fällt sehr deutlich auf, dass im Gegensatz zu den Traditionsvereinen eben nahezu keine bekannte A-Nationalspieler spielen.
Ein großer Teil des Marktwertes von RB resultiert deshalb nicht aus namhaften Spielern, sondern aus den hochtrainierten jungen Talenten.
Und davon profitiert nicht nur RB, sondern auch Leipzig, die Region im Osten, Deutschland als Gesamtes sowie z.B. auch der FCB der u.a. die Talente abkauft und damit seinen Erfolg sicherstellt.
Sicherlich mag die Tatsache dass ein Konzern a la RB dahintersteht störend sein, sicherlich steckt dahinter auch eine Gewinnerzielungsabsicht, doch ich nehme an, dass dies bei anderen traditionellen Vereinen auch nicht nur um die Wohlfahrt geht.
Fakt ist, dass RB in erster Linie durch eine sinnvolle Nachwuchsförderung sowie höchstinnovativen Methoden und einer höchstprofessionellen Unternehmensführung punktet und dies hat RB den anderen Vereinen voraus.
Wenn ich wählen könnte würde ich mich dennoch für Dynamo Dresden entscheiden, den Hut ziehe ich dennoch vor RB.
Man kann jetzt den Aufstieg von RB mit Fakten belegen, wie unser Freund Tony das versucht. Dem kann man schwerlich widersprechen. Klar, RB hatte die letzten Jahre Erfolg und auch in der Buli werden sie erfolgreich sein....und w'lich bald auch in Europa. Spiele gegen Real, Barca oder ManU sind schon sehr bald w'lich.
Fan sein hat jedoch wenig mit Fakten zu tun - dann wären wir alle FCB Fans - sondern mit Emotionen, Identifikation und Herzblut.....und da bietet RB als Kunstverein zur Vermarktung einer Süssbrause für mich absolut nix.
Aber das ist Ansichtssache.
Findest du nicht, dass sie dadurch auch Emotionen und Sympathien beim Zuschauer wecken?
Nicht RB steht aufm Platz, sondern Spieler tun es.
Sie spielen für LPZ und sicherlich nicht für RB.
Die Bundesliga ist allerdings auch bei weitem nicht so stark, wie die Medien sie machen.
Wie der Forsberg da unbedrängt gegen 4 "Begleiter" !!! bei den Pillendrehern zum 2:2 eintüten kann, ist ein Witz
Die spielen unter Hasenhüttl weit über ihrem Limit.
Vor RB hatte es 7 Jahre lang keinen Ostverein in der 1. Liga gegeben.....der letzte war, die Älteren unter uns erinnern sich vielleicht noch, Energie Cottbus. Die spielen mittlerweile in der 4. Liga. Das Gros der alten DDR Vereine ist in der 3. Liga (Rostock, Erfurt, Halle, Magdeburg.....). Gerade mal 3 Vereine sind aktuell in der 2. Liga.
Redbull hat sich schon die richtige Stadt ausgesucht. Im Westen wäre es unmöglich einen Kunstverein wie RB hochzuziehen.
Aber Red Bull hat eine Geschichte des Sponsoring bei Hochrisikosportarten, wo immer waghalsigere Stunts eingefordert wurden, die die Skrupellosigkeit der Firma zeigt..
Etliche Leichen begleiten ihren Weg.
Sicher kann man sich auf den Standpunkt stellen, dass jeder für sein Leben und das Risiko, das er eingeht, selbst verantwortlich ist, aber Red Bull hat das Risikoverhalten durch Sponsoring von entsprechenden Wettbewerben und Filmmaterial gefördert, einzig um damit das Firmenprodukt hipper erscheinen zu lassen. Die daraus resultierenden tödlichen Unglücksfälle hat man schulterzuckend zur Kenntnis genommen.
Und jetzt eben Fußball...
Zudem sind Pharma-Konzerne bei Vegetariern auch nicht sonderlich beliebt...
RB ist nicht mehr Kunstverein wie alle anderen großen Clubs heute auch.
Wieviele Münchner spielen noch bei Bayern?
Wieviele Madrilenen noch bei Real?
Wieviele Liverpool-Spieler kommen aus Liverpool?
Die ersten Ligen sind heute weltweit ein Geschäftsmodell,
da gibt es keinen Unterschied zwischen Natur und Kunst mehr.
Diese Romantik gibt es nur in den Köpfen von uns Zuschauern.
Und wer schön Fussball spielt wird Meister.
FC Bayern.......aber bis dorthin ist es noch ein weiter weg.......also locker bleiben.....wie Lahm eben....
Aber darum geht es doch nicht. Die Zeiten von Fritz Walter, als in den 50igern der FCK Dt. Meister wurde mit einem Team nur aus "echten Pfälzer Bubn" die sind wirklich sehr lange vorbei. Schon in den 70igern gab es das nicht mehr.
Daher ist es ziemlich unerblich wie viele Spieler tatsächlich aus der Stadt kommen für die sie spielen.
Da waren die Millionen willkommen!
schwächeln und schon jede Menge Punkte abgegeben haben, und die Mehrfachbelastungen
sind auch nicht hilfreich gegenüber RB. Und sämtliche andere Titelanwärter haben schon gewaltigen Rückstand, Hertha, Köln und Hoffenheim haben sowieso nicht den Kader dazu, was man von RB nicht sagen kann, und hungrig sind sie auch noch. Ein, zwei Verstärkungen im Winter und die Meisterschaft ist möglich! Ich wette einmal 100€ auf RB. Leicester ist ein Paradebeispiel!
Außer Platzwart und Zeugwart wechseln in Proficlubs doch
so ziemlich alle - egal ob Spieler, Trainer oder Sportdirektor.
Und falls ein Gegner mal zu viele Tore schießt, muss man
eben wieder dessen Stürmer für die nächste Saison kaufen.
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