Tesla - Autos, Laster, Speicher und Solardächer
"Den Sinn der Aktion verstehe ich nicht ganz. In diesem Fall übergibt die unternehmerische Entscheidungsfindung zumindest teilweise in die Hand eines Akteurs, dessen Hauptinteresse im Verkauf von Öl und Gas liegt."
Das würde ich nicht unterschreiben. Den PIF der Saudis gibt es ja gerade deshalb, weil sie wissen, dass ihr jahrzehntelanger Öl-Boom nachlassen wird. Deshalb investieren sie in vielerlei andere Geschäftsfelder. Warum nicht auch E-Mobility?
Was anderes ist die Frage, was die US-Politik dazu sagen würde, wenn eine Zukunftsindustrie in nennenswertem Umfang an die Saudis geht.
........Der $ 420-Buyout-Preis würde nur für Tesla-Aktionäre verwendet werden, die nicht bei unserem Unternehmen bleiben, wenn es privat ist. Meine beste Schätzung im Moment ist, dass ungefähr zwei Drittel der Aktien, die sich im Besitz aller derzeitigen Investoren befinden, in einen privaten Tesla übergehen würden.
Und was bekommen die Tesla-Aktionäre die ihre Aktie gegen Anteile an einem Fond tauschen? Und verwässert die Finanzierung über Equity den Wert der Anteile?
- die institutionellen Anleger haben (mit Saudis) jetzt 65%
- Musk hat 20%
die Shortquote liegt bei 20%
Wie wollen die Hedgefonds da halbwegs unbeschadet rauskommen?
Elon Musk hat mal gesagt dass er als letztes seine Aktien Verkauft. Wenn dann noch seine Aktien an die Shortseller verliehen sind, wird er sie nicht für 420$ Verkaufen, dann werden sie gegrillt. Mal sehen ob sein Plan aufgeht.
https://finanzmarktwelt.de/...r-boerse-nehmen-wie-wann-wo-mit-wem-elo
Zeitpunkt: 13.08.18 21:59
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers
Das Potential ist trotz des hohen Preises noch riesengroß. Deshalb hat auch Tesla keinerlei Probleme genug Investoren zu finden um diejenigen auszuzahlen die keine Anteile an einem nicht gelisteten Unternehmen halten dürfen.
Übrigens wird nicht das Modell von Dell wiederholt. Es werden also keine Schulden aufgenommen. Das wäre ja auch unklug, denn Tesla wird noch sehr viel Kapital brauchen. Da ist eine geringe Schuldenquote sehr nützlich.
SHAREHOLDER ALERT: Bronstein, Gewirtz & Grossman, LLC Notifies Investors of Class Action Against Tesla, Inc. (TSLA) and Lead Plaintiff Deadline: October 9, 2018
https://www.ariva.de/news/...onstein-gewirtz-amp-grossman-llc-7118576
Wo ist das k8 ?
File still missing! und nun auch überfällig!
Der Ausstieg
Goldman Sachs an Bord
heute bei ntv nach Twittermeldungen von Musk
"Zwei Wall-Street-Größen beraten Tesla
Der Chef des Elektroautobauers Tesla, Elon Musk, lässt sich nach eigenen Angaben bei seinen Plänen für einen Rückzug von der Börse von Silver Lake und Goldman Sachs beraten. Musk schrieb auf Twitter, die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake und die Investmentbank Goldman Sachs fungierten als Berater in Finanzfragen.
In Rechtsfragen arbeite er mit der New Yorker Anwaltskanzlei Wachtell, Lipton, Rosen & Katz sowie mit der Kanzlei Munger, Tolles & Olson in Los Angles zusammen."
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zwei-Wall-Street-Groessen-beraten-Tesla-article20571282.html
Goldman Sachs:
Silverlake, bereits bei Tesla investiert:
https://www.silverlake.com/strategies/kraftwerk
Die Kanzleien:
https://en.wikipedia.org/wiki/Wachtell,_Lipton,_Rosen_%26_Katz
https://en.wikipedia.org/wiki/Munger,_Tolles_%26_Olson
Die Hedgefonds greifen aus meiner nicht nach dem letzten Strohhalm, der möglichen Kursmanipulation durch den Tweet.
Gehen wir mal vom Worst Case aus "Es hat eine klare nachweisebare Kursmanipulation stattgefunden", dann muss man sich mal überlegen, wie lange die Untersuchung dazu dauern wird und wie lange es braucht, bis entsprechende Prozesse dazu ins rollen kommen und bis wann diese abgeschlossen sind. Das wird frühestens 2019 der Fall sein und das eher später im Jahr.
Bis dahin sollten wir schon mehrere sehr gute Quartalszahlen gesehen haben und der Short-Spuk löst sich in Luft auch. In Kombination mit der aktuellen Aktionärsstruktur sehe ich nicht, wie die Hedgefonds gut aus der Sache rauskommen.
Das mögliche Delisting von Tesla halte ich persönlich für völlig sinnlos. Wenn in den kommenden Quartalen der CashFlow ohnehin positiv ist, muss sich Tesla keineswegs aufgrund anstehender Quartalszahlen Entscheidungen treffen, so wie es Musk gesagt hat.
Offensichtlich ist Tesla dazu auf absehbare Zeit nicht angewiesen. Daher kann es schon sinnvoll sein diesen Prozess jetzt durch zu ziehen.
Wenn die Short-Seller wie Chanos & Co erst mal herausgedrängt sind, dann haben sie auch keinen Grund mehr mit Schmutzkampagnen gegen Tesla vor zu gehen. Man muss ja nur mal Tesla und SpaceX vergleichen.
Und für eine Wachstumsfirma wie Tesla ist das Denken in Quartalsberichten auf jeden Fall ein Gift. Wie stark es wirkt ist schwer zu sagen, aber ohne diese lästige Pflicht langfristig planen und handeln zu können ist viel wert. Das sollte man nicht unterschätzen.
Ich frage mich dann durchaus, warum Du selber hinschreibst, wo der Unterschied zwischen einem Aktionär und einem Derivate Zocker ist - und im nächsten Satz dann einfach schreibst, dass das für Dich keine Rolle spielt.
Aktionär: Stimmrecht, Mitsprache, besitzt ein handelbares Mitspracherecht
Derivate Zocker: nix, gar nix, besitzt nur einen Wettschein.
"Ja, die Erde mag eher eine Kugel sein, aber für mich ist sie dennoch flach."
Klingt fast so überzeugend wie nebenan Alex1235, der zwar meinte, es wäre Unsinn, dass ein Short Squeeze möglich sei, aber auf die Frage nach den Gründen dann weder abschätzen konnte, wie hoch der Freefloat derzeit sei - und erklären wollte er es nicht, weil das zu kompliziert se, man würde die Modelle nicht verstehei. Man möge ihm also einfach glauben, weil er eine Art Experte und vom Fach sei.
Argumente wären überzeugender. Ich hab immerhin Zahlen geliefert. ;-)
Ihr seid beide lustige Kameraden. Der eine will nix sehen, der andere will nix begründen. Aber ansonsten seid ihr natürlich diejenigen, die alles exakt richtig verstehen. Als einzige.
Glückwunsch!
Ich bin ein positiver Mensch, aber ich vertraue niemandem, der nicht mit Argumenten seine Thesen belegen kann.
Wie auch immer: wenn 80% der Aktien bei Institutionellen und bei Elon (davon 20%) sind, und die restlichen 20% sich in Streubesitz befinden, und wenn dann noch der Short Interest in etwa bei 20% liegt, dann haben die Shortseller meiner Meinung nach ein großes Problem.
Wenn von den 20% der Aktien im Streubesitz 10% bei überzeugten Tesla Aktionären liegen, die sich nicht davon trennen, dann KANN es durchaus passieren, dass sich die Shortseller um die restlichen 10% prügeln.
Rechnerisch dürfte das den Preis doch erheblich über die $420 heben - doppelt so hohe Nachfrage wie das Angebot. Viel Fantasie braucht man da nicht, um sich hohe Kurse auszurechnen.
Dass der Kurs derzeit noch unterhalb der $420 liegt, hat m.E. den Grund, dass die Short Fraktion mit Nachdruck reinbuttert, um den Kurs unten zu halten, und zeitgleich lancieren sie kräftige Blaming Kampagnen, um die Kleinanleger zu verunsichern.
Das wird vermutlich sogar etwas bringen, aber ohne kräftige Verluste werden sie dennoch nicht herauskommen.
Warum?
Weil der Short Interest Anteil zum 30. Juli, also vor den Zahlen, kräftig aufgestockt wurde, der Kurs aber seitdem sehr stark gestiegen ist. Klassisch verzockt. Dumm gelaufen.
Und mich freut es, weil Chanos, Einhorn und Mr Big Short sich das redlich verdient haben.
(Selbst wenn teilweise Institutionelle ihre Aktien wegen Regularien abstoßen würden, könnte das direkt zum nächsten Investor passieren, so dass diese gar nicht erst am Markt verfügbar erscheinen, die bestehenden Investoren könnten aufstocken, und, und, und. Da ist vieles möglich. Und ausser Alex1235, da bin ich recht zuversichtlich, würde sich keiner trauen zu sagen, wie 'die Investoren' reagieren werden. Wie auch: die haben allesamt unterschiedliche Hintergründe und Interessen.)
Das sollte man nicht unterschätzen. Wenn ein junges Unternehmen von einem Nebel von Halbwahrheiten und einer medialen Schmierenkampagne wachsen muss, dürfte das ein massives Hindernis sein.
Schau Dir einfach den Kursverlauf von Tesla an. Solche Kampagnen wieken wie Brandbeschleuniger, die die Volatilität verdoppeln oder gar verdreifachen.
Denk einfach daran, wieviele Milliarden in Marketing Kampagnen investiert werden, damit die Unternehmen möglichst wenig Angriffsfläche bieten.
Am Beispiel Handelsblatt kann man sehr gut erkennen, was es bedeutet, wenn ein Online Medium mit jeder Nachricht einem Unternehmen einen negativen Spin mitgibt - potentielle Aktionäre werden dadurch eher abgeschreckt, mitunter grundlos.