Wirecard 2014 - 2025
https://x.com/csFraudAnalysis/status/1907900284342513908
Ein Post auf X vom 04. April 2025 (um 01:10 CEST) fragt: „Wenn der Schaden für die Banken ‚nur‘ 522 Millionen beträgt, war es ja gar kein Milliardenbetrug?“
Dies deutet auf Verwirrung hin, die mit der Reduktion der Schadenssumme zusammenhängen könnte.
Ein weiterer Post vom selben Tag (07:07 CEST) erwähnt: „Da wurden ja immer Milliarden genannt (3,2 Mrd), deshalb schon spannend, warum jetzt der Schaden nur 0,5 Mrd ist.“
Der Nutzer vermutet, dass das Gutachten den Schaden speziell für Banken als Geschädigte der Anklageschrift ermittelt hat, was die Differenz teilweise erklären könnte.
Mögliche Erklärung durch Abschreibungen:
Die Reduktion von 3,2 Milliarden auf 522 Millionen Euro könnte durch Abschreibungen und andere Faktoren bedingt sein:
Abschreibungen: Banken haben möglicherweise einen Großteil der 3,2 Milliarden Euro bereits vor 2025 als Verlust verbucht. Solche Abschreibungen erfolgen oft über Jahre hinweg, um die Bilanzen zu bereinigen. Wenn beispielsweise Sicherheiten verwertet oder Rückstellungen gebildet wurden, sinkt der offene Schaden.
Verwertung von Vermögenswerten: Der Insolvenzverwalter Michael Jaffé hat bis 2025 etwa 650 Millionen Euro aus Verkäufen von Wirecard-Teilen erlöst (z. B. an Banco Santander). Ein Teil davon könnte an die Banken geflossen sein, wodurch ihr Nettoverlust reduziert wurde.
Fokus des Gutachtens: Das Gutachten im Prozess könnte sich nur auf den „direkten Betrugsschaden“ konzentrieren – also auf den Betrag, der durch nachweisbare Täuschungen (z. B. manipulierte Konten) entstanden ist – und nicht auf die gesamten Kreditverluste. Die 3,2 Milliarden Euro waren die ausstehenden Kredite, aber nicht jeder Euro davon war zwangsläufig „betrügerisch“ verloren.
Berichte wie die vom Handelsblatt (2020) zeigen, dass Banken sich früh auf hohe Abschreibungen eingestellt hatten. Die Commerzbank, eine der größten Kreditgeber, soll bereits 2020 Verdacht geschöpft und Vorsorge getroffen haben. Bis 2025 könnten solche Abschreibungen abgeschlossen sein, was den realisierten Schaden senkt.
Zudem erwähnt ein Bericht von finance-magazin.de (Februar 2025), dass Jaffé etwa 651 Millionen Euro aus Konten der Wirecard AG sichergestellt hat, was die Verluste der Banken weiter kompensiert haben könnte.
Fazit:
Es ist plausibel, dass die Schadenssumme der Banken durch Abschreibungen und die Verwertung von Vermögenswerten von 3,2 Milliarden auf 522 Millionen Euro reduziert wurde. Das Gutachten scheint den verbleibenden „Betrugsschaden“ zu quantifizieren, nachdem andere Verluste bilanziell abgewickelt wurden.
Bis Ende April sehen wir für folgende Werte, folgende Kursziele.
Rheinmetall: 1010 €
Hensoldt: 45,47 €
Renk: 22 €
Steyr Motors: 29-45 €
Bis ende April
"Jaffe hat also auch noch 650 MIO auf WDI KOnten gefunden" -----letzter Absatz in Kathryns Obigem Post ;)
Ich hab ja schon mal getippt, dass Kathryn in irgendeiner VBDG zu Jaffe steht ...
Ja und der Schadensschätzer hat den Schaden "abzüglich Abschreibung" formuliert ;)
giuseppe leoncino
@giuseppeleonci2
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18 Std.
Jaffe sagt dies, um seine Arbeit zu verteidigen. Denken Sie daran, dass die Lizenz zum Handel mit Kryptowährungen bald verfügbar sein wird
wirecard saga team
@Wirecardsaga
·
4 Std.
Diese Lizenz war beantragt, die US Banklizenz gesichert. Trotzdem wäre #wirecard ein Schwindel gewesen, das ist etwas, was ich niemals anders sehen werde. Ich widerspreche also.
wirecard saga team
@Wirecardsaga
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4 Std.
ich widerspreche nicht der Auffassung, dass Dr. Michael Jaffe schlechte Arbeit geleistet hat und dass er sich weiterhin schlecht verhält. Nur wird daraus keine Geschichte, in der eine gesunde Wirecard das Thema ist.
Ich verteidige nicht blindlings Markus Braun oder #wirecard
Im Wirecard-Fall könnte die niedrigere Summe von 522 Millionen Euro (im Vergleich zu 3,2 Milliarden Euro) jedoch darauf hindeuten, dass das Gutachten den Schaden enger definiert hat (z. B. nur den direkten Betrugsschaden) oder dass Rückflüsse aus der Insolvenzmasse berücksichtigt wurden. Abschreibungen könnten indirekt eine Rolle spielen, indem sie den realisierten Nettoverlust der Banken senken
csfa.
@csFraudAnalysis
In diesen 651 Mio sind nach meinem Stand die Verkaufserlöse enthalten.
siehe Lach- und Sachstandsberichte.
#wirecard
Fakt ist: es waren über 200 Mio € bei der Wirecard bank eingefroren wegen Felix Hufeld, der damit "Omas Ersparnisse" sichern wollte, dieser Dummschwätzer...
Das war ein Hauptargument für die ruck-zuck-Insolvenz. Dann ging es zack-zack bei Jaffé...
Er ist eine schillernde und ziemlich dubiose Figur, wenn man bedenkt, dass er aggressiv James Freis daran hinderte, Geld zu sichern. Als Insolvenzverwalter? Das stinkt zum Münchener Himmel...
@Meimsteph
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1 Std.
wann genau sagte Freis, dass Jaffe ihm verboten hat nach Wirecardgeldern zu suchen ?
csfa.
@csFraudAnalysis
also wenn ich der Vorsitzende Richter wäre im Fall wirecard, hätte ich ihn das selbstverständlich gefragt.
aber Herr Födisch wird in den Medien beschrieben als ein Mensch, der sich akribisch in die Akten einliest und dann zu einer Meinung kommt, von der er nicht mehr abzubekommen ist.
im Fall wirecard hat man ihm ja wohl diese schwierige Aufgabe abgenommen, zu einer Meinung zu kommen und sie ihm einfach schon hingelegt.
;)