Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie
Aber egal, zur Impfung:
Ich selber, meine Frau und meine 18j Tochter sowie meine 14J Tochter sind bereits bis auf die Jüngere 2x mit Comirnaty von BTNX geimpft.
Keine(r) hatte Nebenwirkungen, nicht mal beim 2. Stich, obwohl hier Reaktionen scheinbar deutlich wahrscheinlicher sind.
@Sanjo: wann rechnest du bzw. deine Kollegenschaft mit einem signifikanten Anstieg der Infektionen?
Alles nicht lustig und alles meine eigene Quelle
Geht das schon wieder los :-(, dieses ständige gezeter um Freigab des geistigen Eigentums.
So wie ich das sehe kurbelt niemand die Immpfstoffproduktion mehr an als Biontech. Zum Dank dafür wird das Unternehmen von allen Seiten beschossen anstatt es zu unterstützen.
Neue Produktionstätten sind bereits im Aufbau, die vorhandenen arbeiten unter Vollast, das geht gerne unter bei der WHO. Den Erfolgreichsten und nach Produktionsmenge auch größten Hersteller anzugreifen ist nicht förderlich!
Vielleicht versucht man auch nur sich zu profilieren, dann herzlichen Glückwunsch / ironie aus
Meine Meinung
"Die Aktie des deutschen Impfstoffherstellers BioNTech zählt seit Monaten zu den Top-Performern an den internationalen Börsen und Anleger spekulieren auf weitere Kursgewinne. Die operativen Aussichten für die kommenden Jahre sind unbestritten gut, doch die Wirksamkeit von BioNTechs Vakzine weckt nicht nur an der Börse Begehrlichkeiten...."
Eine Patentfreigabe von Biontech unter Koordination und Führung der WHO würde eher zu neuem Chaos führen. Nicht auszuschließen, dass hier eher profitable Geschäfte mit gepanschten Impfstoff organisiert würden. Die Vergabe von Lizenzen durch Biontech ist für mich auch eine Garantie dass systematisch und unter Einhaltung von Qualitätskriterien die Anzahl produzierter Dosen Impfstoff gesteigert wird. Letztendlich auch, dass der Impfstoff bei den Menschen ankommt die ihn tatsächlich benötigen und nicht in dunklen Geschäftskanälen versickert.
Hierzu inkubiert man heparinisiertes Vollblut mit Bestandteilen des Erregers, gegen den ein Immungedächtnis bestehen sollte. Sind in der Blutprobe spezifische T-Zellen gegen den Erreger vorhanden, binden die Erregerkomponenten an die T-Zellen und aktivieren diese. Dadurch schütten sie γ-Interferon (IFN-γ) aus, das in der Folge durch einfache immunologische Verfahren (ELISA, ELISPOT Assay oder Durchflusszytometrie) nachgewiesen und quantifiziert werden kann. Der Nachweis von IFN-γ liefert Rückschlüsse darüber, ob und in welchem Maß eine spezifische gegen den Erreger gerichtete T-zelluläre Immunabwehr vorhanden ist. Ein Ergebnis erhält man nach circa 8 bis 24 Stunden.
Bisher wurden IGRA hauptsächlich zum Nachweis einer Immunität gegen das Tuberkulosebakterium oder gegen das zu den Herpesviren zählende Cytomegalievirus eingesetzt. Jetzt kamen aber bereits erste Testsysteme auf den Markt, die ein Immungedächtnis gegen SARS-CoV-2 detektieren. So brachte die deutsche Diagnostikfirma Euroimmun im Januar ein SARS-CoV-2-Testsystem zur Bestimmung der T-Zellreaktion auf den Markt. Dieser IGRA-Test ist aber laut Hersteller nur für Forschungszwecke bisher gedacht gewesen. Es kann im Labor sowohl manuell als auch automatisiert durchgeführt werden. Einzelne Tests sind bereits nun verfügbar. Wir hoffen dass das Testsystem in wissenschaftlichen Studien zur Beurteilung der zellulären Immunantwort bei Covid-19-Patienten oder -Geimpften hilfreich sein kann. Aber diese Tests kosten derzeit zu viel im Vergleich zu einer billigen Impfung, deshalb wird man wohl einfach nachimpfen wenn die AK abfallen ( AK Titer 8,50 Euro ) und das tun sie stets!!! Nach 10-12 Monaten nicht nur bei Civid.
Klaus1234: zu Okugen : ich denke 65 ist zu wenig wenn man über 80% haben kann. Das heißt von 100 geimpften werden 15 mehr symptomatisch. Wie bei Influenza 40-60% auch hier erreicht man nie Herdenimmunität. Aber jede Impfung zählt, besser eine als keine, nur wenn ich wählen dürfte
Long
Zeitpunkt: 04.07.21 13:08
Aktion: Löschung des Beitrages
Kommentar: Moderation auf Wunsch des Verfassers
In UK ist vor ein paar Tagen dazu eine Empfehlung für die Booster-Impfung ab Herbst 2021 gegeben worden :
https://www.gov.uk/government/news/...on-covid-19-booster-vaccination
UK Booster Impfung Stage 1 :
alle über 16 Jahre u. immunosuppressed oder sehr anfällig
Bewohner von Altenheimen
alle über 70 Jahre
Angestellte im Gesundheits- und Sozialsystem
Stage 2 :
alle über 50 Jahre
16 - 49 und in Covid oder Influenza Risikogruppe
Haushaltskontake von anfälligen Menschen
Meine Meinung: (1) Indien lässt sich Zeit, um Menschenleben zu retten, trotz täglich vieler Todesopfer. Schwer zu verstehen. Ist aber leider so. Jetzt scheinen sie so langsam in die Gänge zu kommen. (2) Dass Biontech-Pfizer in diesem Jahr wirklich 1 Milliarde Dosen nach Indien liefern können (wie in der Presse angegeben) ist auch schwer zu verstehen. Das wäre wirklich sehr viel. Andererseits: Man möchte ja 3 Milliarde Dosen in diesem Jahr produzieren. Also kann es durchaus sein. Soweit meine Meinung, jetzt die Quellen.
Sa, 3. Juli 2021, 16:56 Uhr
Quelle (übersetzt):
„Die erste Charge des Covid-19-Impfstoffs von Moderna wird in den nächsten Tagen in Indien eintreffen, teilten Regierungsquellen am Samstag CNN-News18 mit. Damit hat Indien vier Optionen zur Auswahl – Covaxin, Covishield, Sputnik V und Moderna.
Die Regierung hat in den jüngsten Briefings des Gesundheitsministeriums auch bekräftigt, dass Pfizer bald nach Indien kommen könnte. Albert Bourla, CEO von Pfizer, hatte im Juni gesagt, sein Unternehmen befinde sich in der Endphase der Zulassung seines Covid-19-Impfstoffs von der indischen Regierung und fügte hinzu, dass der Pharmariese nach seiner Zulassung innerhalb dieses Jahres eine Milliarde Dosen nach Indien liefern wird.“
Quelle: https://in.news.yahoo.com/...cines-arriving-india-soon-145600297.html
Jul 04, 2021, 00:03 AM IST
Quelle (übersetzt):
„Die Regierung hat in jüngsten Pressekonferenzen wiederholt, dass der Pfizer-Impfstoff bald in Indien eintreffen könnte. Albert Bourla, CEO von Pfizer, sagte im Juni, sein Unternehmen befinde sich in der Endphase der Zulassung seines COVID-19-Impfstoffs von der indischen Regierung. Er fügte hinzu, dass Pfizer nach der Zulassung innerhalb dieses Jahres eine Milliarde Dosen nach Indien liefern wird.“
Quelle: https://zeenews.india.com/india/...nes-options-available-2373791.html
6. Mai 2021, 16:31 MESZ
Quelle (übersetzt):
„BioNTech SE und Pfizer Inc. haben die Kapazität, in diesem Jahr bis zu 3 Milliarden Dosen ihres Impfstoffs Covid-19 herzustellen und heben damit ihr Produktionsziel an…“
Quelle: https://www.bloomberg.com/news/articles/...on-vaccine-doses-this-year
Quelle:
„In Indien sind nach offiziellen Zahlen mehr als 400.000 Menschen an oder mit Corona gestorben. Diese Marke wurde am Freitag überschritten, als das Gesundheitsministerium 853 neue Todesfälle in dem 1,3-Milliarden-Einwohner-Land meldete.
Nur in den USA und Brasilien wurden bislang mehr Tote im Zusammenhang mit der Pandemie erfasst…“
Quelle: https://www.bz-berlin.de/welt/...hr-als-400-000-corona-tote-in-indien
Quelle (gekürzt): 03.07.2021, 11:24 Uhr
…
Der indische Corona-Impfstoff Covaxin ist laut Studien zu 77, 8 Prozent effektiv, teilt der Hersteller Bharat Biotech mit.
Bei der Delta-Variante sei der Wert mit 65,2 Prozent jedoch geringer.
Millionen Inder erhielten bereits das Vakzin, in 15 anderen Ländern ist der Impfstoff darüber hinaus zugelassen.
…
Die indische Regierung hatte dem Impfstoff Covaxin von Bharat Biotech bereits im Januar eine Notfallzulassung erteilt, obwohl Experten zufolge zu diesem Zeitpunkt noch zu wenige Daten aus klinischen Studien vorlagen. Millionen Inder wurden damit bereits geimpft.
Auch in 15 anderen Staaten, darunter im Iran, in Mexiko und auf den Philippinen, wurde der Impfstoff bereits zugelassen. Nach der Vorlage der Ergebnisse der sogenannten Phase-III-Studie wolle man nun eine Notfallzulassung durch die Weltgesundheitsorganisation WHO erreichen, teilte Bharat Biotech mit.
Quelle: RND/AP https://www.rnd.de/gesundheit/...nger-E7F5IEZE523WOQS2T6G24H2S2A.html
"Pfizer/BionTech bevorzugt von denen, die die dritte Dosis in der Türkei erhalten
İSTANBUL
Die Türkei hat sich in den letzten Wochen vor allem mit der Vereinbarung mit BioNTech verstärkt und die Impfung von 37 Millionen Menschen, davon 15 Millionen mit doppelter Dosis, zum 1. Juli in Corona-Impfungen sichergestellt. …
Ergänzend zur Zwei-Dosen-Impfung mit dem meist chinesischen Sinovac-Impfstoff ebnete die Türkei ab dem 1. Juli den Weg für die dritte Impfdosis für diejenigen, die mit zwei Dosen geimpft wurden.
…
„Wenn Sinovac gereicht hätte, wäre eine dritte Impfdosis sowieso nicht nötig gewesen“
…
Auf die Fragen von VOA Turkish antwortete Gençol: „Ich habe den Sinovac-Impfstoff bekommen. Als ich dort war, gab es diesen Impfstoff, der BioNTech-Impfstoff war noch nicht angekommen. Aber jetzt werde ich BioNTech als dritte Dosis nehmen. Wenn Sinovac gereicht hätte, wäre die dritte Impfdosis meiner Meinung nach ohnehin nicht nötig gewesen. Weil es heißt, dass im BioNTech-Impfstoff „zwei Dosen genügen“, sagte er.
„Es gibt viele um uns herum, die den dritten Impfstoff haben. Jeder hat solche Angst vor COVID 19“
Hale Alemli, die als Apothekerin in Feneryolu arbeitet, gab an, dass viele Menschen, die in ihrer Nachbarschaft zwei Dosen Sinovac-Impfstoff erhalten haben, seit Donnerstag einen Termin für den BioNTech-Impfstoff vereinbart haben."
https://www.amerikaninsesi.com/a/...rcihi-pfize-biontech/5952295.html
Auch all den anderen, die in diesem Forum sachlich und oft auf hohem Niveau berichten, gilt mein Dank.
Als Pflegekraft wurde ich bereits im Feb. d.J. (bei Zweitimpfung im März) mit Comirnaty geimpft und hatte überhaupt keine Nebenwirkungen. Auch in meinem Kollegen- und Bekanntenkreis ist mir niemand bekannt, der bei der Impfung mit Cormirnaty irgendwelche nennenswerten Nebenwirkungen hatte. Sofern mir im Herbst eine Drittimpfung mit Comirnaty ermöglicht wird, bin ich dazu bereit.
Boah! Irgendjemand (kann mir denken, wer es war!) hat es geschafft, meinen heutigen Beitrag #34232 bei den Mods erfolgreich zur Löschung zu melden.
Begründung: Regelverstoß - Quellenangabe fehlt
Betroffene Sätze: "In Indonesien wird b.a.w. vorwiegend der Impfstoff von Sinovac angeboten, der gegen die Delta-Variante beim 1.Schuss angeblich nur zu rd. 16% schützt, bei der Zweitimpfung nur zu rd. 50%. Das Risiko, sich somit trotz Zweitimpfung mit diesem Impfstoff erneut zu infizieren, ist leider groß. So haben sich bereits mehrere Personen in Indonesien, die 2x mit dem Sinovac-Impfstoff geimpft wurden, wieder infiziert."
Und bevor dieser Post (s. nachstehend) erneut gelöscht wird, hier noch die Quellen:
"Jüngst ergab eine Coronavac-Studie in Brasilien lediglich eine Wirksamkeit von 50,7 Prozent für diesen Impfstoff des Herstellers Sinovac, der bereits in mehr als 30 Ländern notfallmäßig zugelassen sein soll. Nur knapp über der 50-Prozent-Grenze, die ein Corona-Impfstoff laut WHO mindestens leisten muss. "
https://www.sueddeutsche.de/politik/...inovac-sinopharm-who-1.5283288
"In Indonesien hatten sich kürzlich Behördenangaben zufolge mehr als 350 Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit dem Coronavirus infiziert, obwohl sie mit Sinovac geimpft worden waren."
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/pharma/...7bd-f7b4a9c8219a
Weitere Quelle: aus Indonesien, die hier - ohne Übersetzung - auf gewaltige Verständnisprobleme stossen würde :-)
Hier nun der gelöschte Post, den ich als Antwort auf den Post von "Mr. 0815" schrieb, der irgendwo las, dass China nun selbst an einem mRNA-Immpfstoff bastelt...
Guthrie: 0815 04.07.21 11:27
Ich vermute mal, dass die große Mehrheit der Weltbevölkerung es begrüsst, wenn weitere Impfstoffe auf den Markt kommen, die eine möglichst hohe Wirksamkeit bei möglichst geringen Nebenwirkungen aufweisen. Und sofern China dabei ebenfalls künftig erfolgreich mitwirken kann, soll es mir (als BionTech-Aktionärin) recht sein.
In Indonesien, wo ein Großteil meiner Familie lebt, und in vielen anderen Ländern auf unserem Globus ist die Not, einen wirksamen und gut verträglichen Impfstoff zu erhalten, leider weiterhin groß. In Indonesien wird b.a.w. vorwiegend der Impfstoff von Sinovac angeboten, der gegen die Delta-Variante beim 1.Schuss angeblich nur zu rd. 16% schützt, bei der Zweitimpfung nur zu rd.50%. Das Risiko, sich somit trotz Zweitimpfung mit diesem Impfstoff erneut zu infizieren, ist leider groß. So haben sich bereits mehrere Personen in Indonesien, die 2x mit dem Sinovac-Impfstoff geimpft wurden, wieder infiziert.
Ich denke, dass die meisten von uns (auch in den Biontech-Foren) überhaupt nichts dagegen haben, wenn neue hochwirksame und gut verträgliche Impfstoffe auf den Markt kommen. Wenn ich allerdings lese, dass die WHO erneut eine "vorübergehende" Aufhebung von Patentrechten hinsichtlich der schon auf dem Markt zugelassenen Impfstoffe einfordert, dann macht mich das wütend, denn das ist mit Diebstahl des geistigen Eigentums gleichzusetzen und erhöht die Gefahr, dass auch Impfstoffe wie Comirnaty unsachgemäss in Drittstaaten produziert werden.
„Der COVID-Impfstoff von Pfizer ist zu 70 Prozent wirksam gegen die neue ultraansteckende Delta-Variante, behauptet eine neue Studie der Hebräischen Universität, so Kan. Dies steht im Vergleich zu einer etwa 95-prozentigen Wirksamkeit des Impfstoffs gegen frühere Stämme von COVID.
Laut der Studie ist der Impfstoff von Pfizer-BioNTech auch weniger wirksam, um zu verhindern, dass Menschen, die mit der Delta-Variante infiziert sind, schwere Symptome entwickeln.
Heute früh, berichtete Haaretz über Zahlen des Gesundheitsministeriums, die darauf hinwiesen, dass die Delta-Variante für mehr als 90% der neuen COVID-Fälle in Israel in den letzten zwei Wochen verantwortlich ist; verglichen mit nur 60% der neuen Fälle im Land vor nur zwei Wochen.“
https://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/...variant-claims-study/ July 4, 2021
Auch der Immunologe Carsten Watzl von der TU Dortmund betonte im Deutschlandfunk, man sei dem Virus nicht hilflos ausgeliefert. Die Effektivität des Biontech-Impfstoffes falle von 90 Prozent bei der Ursprungsvariante auf 88 Prozent, die von Astrazeneca von 66 auf 60 Prozent. https://www.deutschlandfunk.de/...17.1939.de.html?drn:news_id=1276633
Und was ist mit der indischen Variante, die derzeit besonders im Fokus steht? «Für die sich derzeit in Europa stark ausbreitende Linie sind die Auswirkungen auf die Effektivität der Impfstoffe als gering bis mässig einzuschätzen», heisst es wiederum beim RKI. Der Impfstoff von Biontech/Pfizer schützt bei der Delta-Variante in 88 Prozent der Fälle vor einer Ansteckung. Momentan laufen deshalb keine klinischen Studien mit einem angepassten Impfstoff.
https://www.blick.ch/politik/...varianten-im-anmarsch-id16631297.html
a) Üblicherweise bisher die Wirksamkeit gegen die ANSTECKUNG gemessen und publiziert wurde.
b) Die UK Gesundheitsbehörde vor einigen Wochen, die Russen und Chinesen ebenfalls Werte veröffentlicht haben, die sich auf die VERMEIDUNG EINES KRITISCHEN VERLAUFES konzentrieren.
So gab die UK Gesundheitsbehörde (QUelle: ebenda) in jüngsten Veröffentlichungen vergleichbare Werte für Biontech und Astra zur Vermeidung von kritischen Verläufen (darunter verstehen Sie Intensiv-Station/Todesfall) an.
Spekulation und eigene Meinung:
So werden schlecht gegen Ansteckung wirkende Impfstoffe aufgehübscht und suggeriert, sie wären ähnlich wirksam wie Biontech/Moderna. Die Fallzahlen von Ansteckungen und auch Todesfällen in den überwiegend nicht mit Biontech/Moderna geimpften Ländern sprechen aber aktuell eine ganz andere Sprache.
Ach man, diese Zeitung soll gefälligst irgendeine Quellenangabe machen. Sie schreiben einfach so "70% Wirksamkeit", ohne anzugeben, was für eine Wirksamkeit das sein soll und was für eine Art von Studie das ist.
Bei der uns bereits bekannten Studie ist alles klar: Der BioNTech-Impfstoff ist zu 88% wirksam gegen einen symptomatischen Krankheitsverlauf bei dem Virus-Mutant aus Indien B.1.617.2 (Delta).
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2021.05.22.21257658v1
Abrufbar, verständlich, ...
Entweder es gibt eine veröffentlichte Studie zum ansehen, oder ich werte solche Nachrichten als Falschmeldungen, fertig.
persönliche frage:
ich hab einen johnson jab. wär ratsam mir nen mrna booster zu holen nach 12 Wochen?
ich mein ja, mein hausarzt sagt, abwarten....
Ich persönlich würde auch bei einen guten T-Zellantwort ab 15U/ml mich selbst wieder auffrischen denn ich möchte nicht erst das mein Immunsystem auf den Virus reagiert wenn die ersten Zellen bereits befallen sind, aber das ist unsere/meine Sicht der Dinge.
Hoffe ich konnte helfen, dies ist keine Handelsempfehlung .
Long
Durchgesickertes Memo weckt in Thailand Bedenken über die Wirksamkeit des Sinovac-Impfstoffs
Reuters
July 5, 202111:33 AM CEST
BANGKOK, 5. Juli (Reuters) - Ein durchgesickertes Dokument des Gesundheitsministeriums hat in Thailand zu Forderungen geführt, dass medizinisches Personal, das gegen COVID-19 geimpft wurde, eine Auffrischung eines mRNA-Impfstoffs erhalten sollte, nachdem es einen Kommentar enthielt, dass ein solcher Schritt das öffentliche Vertrauen in den Impfstoff von Sinovac Biotech (SVA.O) beeinträchtigen könnte.
Das interne Memo, das verschiedene Meinungen enthielt, wurde von lokalen Medien berichtet und in den sozialen Medien breit geteilt. Es wurde vom thailändischen Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul als authentisch bestätigt.
Es enthielt einen Kommentar eines ungenannten Beamten, der den Behörden empfahl, keine Auffrischungsimpfung des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech (PFE.N), (22UAy.DE) an das Gesundheitspersonal an vorderster Front zu geben, da ein solcher Schritt ein Eingeständnis wäre, dass der Sinovac-Impfstoff nicht wirksam ist".
…
Der Kommentar in dem durchgesickerten Dokument veranlasste prominente thailändische Gesundheitsexperten, darunter ein hoher Beamter des medizinischen Rates, dazu, dem Gesundheitspersonal eine Auffrischungsimpfung von Pfizer-BioNTech zu geben.
Der Hashtag "Give Pfizer to medical personnel" (Gebt Pfizer dem medizinischen Personal) war am Montag mit mehr als 624.000 Tweets ein Trending auf Thai Twitter.
Der leitende Gesundheitsbeamte Opas Karnkawinpong sagte Reportern jedoch, dass das Dokument nicht echt sei, und widersprach damit Gesundheitsminister Anutin.
Anutin sagte, der Kommentar zur Auffrischungsimpfung sei "nur eine Meinung" und es gebe ein Expertengremium, das die Impfstoffpolitik festlege.
Er sagte, dass zwei Dosen des Sinovac-Impfstoffs wirksam seien und "Ergebnisse jenseits des Standards liefern".
…
Thailand hat 20 Millionen Dosen des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech für zukünftige Lieferungen beschafft und wird diesen Monat 1,5 Millionen Dosen erhalten, die von den Vereinigten Staaten gespendet wurden.
Experten der Weltgesundheitsorganisation befanden, dass der Sinovac-Impfstoff bei Erwachsenen unter 60 Jahren wirksam zur Vorbeugung von COVID-19 ist, aber es fehlten einige Qualitätsdaten zum Risiko ernsthafter unerwünschter Wirkungen.
Berichte von Panu Wongcha-um, Chayut Setboonsarng und Panarat Thepgumpanat; Bearbeitung durch Martin Petty
https://www.reuters.com/world/asia-pacific/...es-efficacy-2021-07-05/
Ich denke, dass die Stiko ihre Empfehlung für diese Altersgruppen ändern wird.
Quelle: Spiegel Nr.27 vom 3.7.21
https://www.spiegel.de/
Gleiches thema bei schwangeren, es gibt einige Länder die mit der Impfung bei Schwangeren keine schlechten Erfahrungen gemacht haben, bei uns muss man drum betteln wenn man eine Impfung will. Keine Quelle, eigene Erfahrung.
Auch wenn bei dieser Altersgruppe der Verlauf milder ist, ist die Gefahr der Longcovid-Folgen genauso
groß.
Meine beiden Mädels sind in dieser Altersgruppe, und mit ihrem Einverständnis, na - eher aufgrund ihres Drängens, habe ich sie bei unserem Hausarzt impfen lassen, der dankenswerter Weise anders als die Stiko denkt.
Glückauf!
Wie immer gilt: Deutschland erhält 19 Prozent der EU-Lieferung, also kann man die Abbildung auf die EU übertragen. Ist natürlich nur meine bescheidene Meinung bis hierhin. Und nun die Abbildung (Datenquelle: https://impfdashboard.de, eigene Abbildung).