Porsche: verblichener Ruhm ?
Freuen wir uns erst einmal auf die gute Dividende in 2 Wochen.
Porsche war zu dem Angebot verpflichtet, nachdem der Sportwagenhersteller Anfang Januar seine VW-Beteiligung auf über 50 Prozent der Stammaktien aufgestockt hatte. Dadurch hatte Porsche indirekt auch die Kontrolle an der VW-Tochter Scania übernommen. Porsche hatte jedoch sogleich klar gestellt, man habe kein strategisches Interesse an dem Lastwagenbauer. Deshalb habe man nur ein Mindestgebot abgegeben, hieß es am Montag erneut. "Wir freuen uns, wenn uns nichts angeboten wird", hatte ein Sprecher Anfang Januar gesagt./dct/das/wiz
http://www.finanznachrichten.de/...a-pflichtangebot-vorgelegt-016.htm
was sind die Gründe für den ungebremsten ständigen Kursrückgang von Porsche? wie weit wirds wohl noch runter gehen? ...
40,- wird wohl mehr als psychologische Grenze als nächstes getestet......aber ob die hält?
Trend nach unten ist ungebrochen.....
:-(
Die Wahrheit liegt immer irgendwo in der Mitte. Analysiert man die Porsche-Aktie rein mathematsich, kann man aber als mittel- und langfristiger Anleger auch jetzt sehr gut schlafen.
Leider kann ich nicht teilnehmen, da geht's bestimmt hoch her.
Vielleicht nimmt von euch jemand teil und gibt anschließend hier ma nen Kurzbericht.
Gruß
FredoTorpedo
Wenn ein Michael Schumacher 80 Mio. im Jahr verdient, hat damit niemand ein Problem. Ich kann es ja noch verstehen, dass man sich über Bank-Vorstände aufregt, die Milliarden versenken und Millionen kassieren.
Bzgl. der Optionen und der damit ggf. verbundenen Risiken sollten sich die Herren Anwälte und Analysten keine Sorgen machen. Das Duo Wiedeking/Härter haben die Sache sicher besser im Griff als jeder andere. Das alles in der Öffentlichkeit zu erläutern würde die Strategie der beiden sicherlich stören.
Ist jedenfalls meine unmaßgebliche Meinung.
Allerdings finde ich die Gewinnbeteiligung der Vorzugsaktionäre, die ja auch Eigentümer (ohne Stimmrecht) sind, im Vergleich zur Gewinnbeteiligung des Herrn Wiedeking absolut unangemessen. Die Vorzugsaktionäre haben durch die Bereitstellung ihres Kapitals ohne Mitspracherecht ebenso wie Herr Wiedeking dazu begetragen, dass sich Porsche in den letzten dahin entwicklen konnte, wo man heute steht.
Es wäre daher fair, wenn man z.B. die Vorzugsaktionäre bei Rekorderträgen wie in den vergangenen Jahren deutlich höher zu beteiligen (du kannst jetzt natürlich sagen, bei Kursen von 40€ ist eine Div von über 2€ schon sehr gut, doch ich gehe von gerechtfertigen Kursen um die 100€ aus.).
Alternativ könnte man die Vorzüge in "echte" Aktien (=stimmberechtigte) umwandeln.
Gruß
FredoTorpedo
Angesichts dieses Rekordgewinns, wäre eine etwas aktionärsfreundlichere Dividendenpolitik sicherlich angebracht.
Genügend Cash dafür hätten Sie allemale, und den Kurs würd's auch beflügeln.
Bin leider auch nicht auf der HV. Werd mir aber die Rede von Hr. W im Stream anschauen.
gruss
auch zur Erinnerung!
Zur VERTRAGSVERLÄNGERUNG von Herrn Wiedeking
Artikel in den Finanznachrichten!
Auszug:
ALTE VEREINBARUNG
Wiedeking profitiert mit seiner Beteiligung am Gewinn von einer Vereinbarung, die mit Porsche-Gründer Ferry Porsche lange vor dem Einstieg der Stuttgarter bei dem wesentlich größerem VW-Konzern getroffen wurde. Der Manager hatte den 1992 in die tiefroten Zahlen gerutschten Sportwagenbauer wieder in die Gewinnzone gebracht und mit seinem Privatvermögen für eine für die Stuttgarter überlebensnotwendige Kapitalerhöhung GEHAFTET. Dies hatten die Banken zur Bedingung für frisches Geld für den damals von der Pleite bedrohten Autohersteller gemacht. Der Aufsichtsrat mit dem Ehrenvorsitzenden Ferry Porsche dankte es dem Manager mit einem Vertrag, der ihm eine Beteiligung am Unternehmensgewinn zusicherte. Es soll sich um rund 0,9 Prozent des Vorsteuergewinns handeln. Porsche bestätigt diese Angaben nicht, hat sie aber auch nie dementiert. Dass der Gewinn jemals in solch schwindelerregende Höhen steigen würde, hatte in diesen Krisenzeiten wohl niemand in Stuttgart-Zuffenhausen zu träumen gewagt.
Quelle:
Dies scheinen wie ich aus vielen auch vor allem anderen Foren und aus persönlichen Gesprächen weiss ...viele NICHT ZU WISSEN!
Was recht ist sollte recht bleiben!
Gruss Digger
Ich werde da sein!
Mal sehen was alles diesmal so läuft!
Vielleicht sieht man ja den neun Panamera?
Digger
Und im Übrigen, je mehr er verdient, desto mehr verdienen wir...
Im übrigen - es gibt immer Neider - vor allem bei uns Deutschen ist das sehr weit verbreitet!
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Wollen wir mal hoffen dass es bald wieder vernünftig Aufwärts geht, der PP (Porsche/Piëch) Clan,
VW, Audi, Skoda usw. (gesamt Konzern) hat noch sehr viel Arbeit vor sich bis wir Aktionäre mal
wieder richtig gute Zahlen sehen werden!
Aber ... Geduld zahlt sich aus.
Gruss Digger
Anmerkung: Umgerechnet auf den erfolgten Split waren das somit ca. 40 €. Ironie: Paßt doch ganz gut zum aktuellen Kurs zum "Silbernen Börsen-Jubiläum".
Sehe daher den Kurs diese woche bis auf 50 Euro steigen.
Schnelle 20 % sind also drin.
Im vergleich zahlt Siemens bei einen Kurs von 42 Euro nur 1,60 Dividende.
eine Schöne grüne woche allen
Was meint ihr, öffnet Porsche für uns am Freitag nach der HV die Pforten zum neuen Museum? Wäre doch was anderes als die Werkführung in den letzten Jahren... Da die offizielle Eröffnung am Sa ist, wäre dies doch eine super Überraschung!;-)
So long!
Ein Prachtbau aus besseren Zeiten
Ein Koloss aus Stahlbeton: Spektakuläre Architektur inmitten eines Wohngebiets
21. Januar 2009 Früher war Porsche ein kleiner Sportwagenbauer, und das Museum entsprach der Größe des Unternehmens: „Ein länglicher Schlauch, vollgestopft mit 20 Autos. Das hat den schwäbischen Charme von Porsche eindrucksvoll demonstriert“, sagt Anton Hunger nur halb im Scherz. Als Kommunikationschef von Porsche hat er in den vergangenen Jahren das Bild des „David“ Porsche geprägt, der sich anschickt, die Großen der Branche das Fürchten zu lehren: immer ein bisschen frecher und letztlich immer erfolgreich.
Die Davidszeit ist jetzt aber vorbei. Seit zwei Wochen besitzt Porsche mehr als 50 Prozent am Volkswagen-Konzern und ist damit der größte europäische Autohersteller. Und auch bei der Selbstdarstellung ist das Ende schwäbischer Bescheidenheit gekommen. In der kommenden Woche wird das neue Porsche-Museum eröffnet - ein spektakulärer Bau, den sich der Sportwagenbauer 100 Millionen Euro hat kosten lassen. Geplant in goldenen Zeiten, wird der Prachtbau nun mitten in der Autokrise eingeweiht, in der auch die Tochtergesellschaft Volkswagen Kurzarbeit für Tausende der Mitarbeiter ankündigt.
Ein spektakulärer Koloss von 35.000 Tonnen
Die Aktionäre der plötzlich so groß gewordenen Porsche SE dürfen die neue Ära als Erste hautnah erleben. Während sie früher nach dem Ende der Hauptversammlung mit Bussen nach Zuffenhausen gefahren wurden, um zu besichtigen, wo ihre Lieblingsautos entstehen, werden sie dieses Mal als erste Gäste des neuen Museums begrüßt: ein Koloss von 35.000 Tonnen, der auf drei Kernen aus Stahlbeton gleichsam schwebt, spektakuläre Architektur inmitten eines wenig ansehnlichen Wohn- und Gewerbegebiets.