In Japan droht ein zweites Tschernobyl-
ALLES INSZENIERT .. die hätten das AKW ohnhin Ende März abschalten sollen ... und das ohne ein Endlager in Japan.
Der inszenierte GAU --ý die billigste End-Lagerstätte.
...ist der Zeitgewinn natürlich ein wichtiger Faktor, da eben sowohl Material als auch das verfügbare Personal begrenzt ist. 50 leute können eben nicht überall gleichzeit sein, wenn da normal fast 1000 Leute hingehören..
...ebenso braucht so ein Abklingbecken wie in R4 schätzungsweise etwa an die 20 Tonnen Wasser pro Stunde. Wenn dir dann wie in anderen Reaktorgebäuden Dieselaggregate von Pumpen wegen mangelndem Treibstoff ausgehen, oder aber die dort vorhandenen alle manuell bedient werden müssen, dann sind natürlich jegliche Nachlieferungen an Gerätschaften, die ihre Zeit dauern und die Arbeiten vor Ort "erleichtern", eben schon von Sinn.
Anmerkung/Korrektur zum Zitat: "...jetzt verstanden, dass da Wasser drin war"
"im abklingbecken sind die stengel hoffentlich soweit auseinandergelagert das der mist auch ohne wasser klar kommt",
was mir zeigt, dass du noch nicht mal wusstest, dass Wasser darin das A und O ist...
...ferner, dass die Dinger in solchen Becken wie R4 mal locker mit zwischen acht und zehn Metern Wasser bedeckt sein müssen, und dann ca. 20 Tonnen Wasser pro Stunde in ein solches Abklingbecken gepumpt werden müssen, um das verdunstete Wasser zu ersetzen.
...und, dass die IAEO von einer Wasserstoffexplosion beim Abklingbecken berichtete, wozu die Brennelemente zumindest teilweise trocken gefallen sein müssten - ergo sich Brennstäbe erhitzten, die Umhüllung begann zu schmelzen und dann chemisch zu reagieren, wobei mehr Energie frei und Wasserstoff gebildet wird. Daher dann auch die Explosionen dort....und das aktuelle ausseinseitige Abkühlen durch Wasserwerfer (wobei hier der Effekt fraglich ist, denn das Wasser muss ja ins Becken und dort alles bedecken und weiter noch stets nach geliefert werden!).
Wo du jetzt dein Pilz her hast, den du mir in Mund legen willst, weiß ich nicht - zumindest hab ich nicht einmal in diesem Thread dieses Wort in den Mund genommen...vielleicht von deiner Pizza. Danke, grad kein Hunger.
1324: Japan has raised the maximum radiation dose allowed for nuclear workers, to 250 millisieverts from 100 millisieverts. It described the move as "unavoidable due to the circumstances", AP reports.
Wie lange dauert es, bis das Erkrankungsrisiko wieder auf das Niveau von bisher nicht bestrahlten Menschen zurückfällt, um ein weiteres Mal in den Einsatz zu gehen?
Theoretisch ist das niemals mehr so, oder? Weil die Bestrahlung nur eine Wahrscheinlichkeit ausdrückt, zu erkranken, stimmt's?
[14.51 Uhr] Neue Details zum dritten Reaktor: Laut der japanischen Regierung ist der Reaktordruckbehälter bisher nicht beschädigt worden. Bisher wurde genau das befürchtet. Regierungssprecher Yukio Edano teilte mit, der Behälter sei intakt. Der aufsteigende Dampf stamme von dem Abklingbecken mit verbrauchten Brennelementen außerhalb des Reaktorkerns. Auch diese müssen gekühlt werden, weil ihre Restwärme das Wasser zum kochen und verdampfen bringen kann. Die Brennstäbe sind aber soweit abgebrannt, dass derzeit nicht mit einer Kettenreaktion gerechnet werde.
In Reaktor 4 befinden sich auf Grund von Wartungsarbeiten mehr Brennstäbe als sonst im Abklingbecken, weswegen die Temperatur besonders stark angestiegen ist. Mehrfach ist offenbar deswegen Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte wollen das Becken von außen kühlen, womöglich durch den Einsatz eines Wasserwerfers der Polizei.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,751191,00.html
Radioaktivität wird auf Basis des Internationalen Einheitensystems SI gemessen. Die SI-Einheit heisst Sievert. 1 Sievert (Sv) = 1000 Millisievert (mSv) = 1'000'000 Mikrosievert.
Nach Angaben der japanischen Regierung wurden am Atomkraftwerk Fukushima Strahlenwerte von 400 mSv pro Stunde gemessen. Der Wert liegt mehrere Tausend Mal höher als vor der Explosion im Reaktor vier. Später gab Japan geringere Zahlen an. Der genannte Wert entspräche dem 20-fachen der jährlichen Belastung einzelner Mitarbeiter der Atomindustrie. Bis gegen Mittag MEZ bezifferte der AKW-Betreiber Tepco den Wert auf 100 mSv.
Eine Strahlenbelastung in Höhe von 350 mSv war bei der Tschernobyl-Katastrophe vor 25 Jahren für die Behörden Anlass, die Menschen aus den betroffenen Gegenden in Sicherheit zu bringen.
In der Schweiz ist ein Mensch normalerweise einer natürlichen Strahlung von etwa vier mSv pro Jahr ausgesetzt. Der grösste Teil der Belastung stammt vom Edelgas Radon, das aus der Erde austritt.
Beim Röntgen des Oberkörpers etwa beträgt die Belastung rund 0,02 mSv, beim Röntgen des Kiefers etwa 0,01 mSv.
Die Besatzung einer Fluggesellschaft ist auf der Route New York - Tokio pro Jahr in etwa einer Strahlenbelastung von 9 mSv ausgesetzt. Grund dafür ist, dass die Belastung durch die kosmische Strahlung aus dem Weltall mit der Höhe über Meer zunimmt.
100 mSv gelten als gefährlicher Grenzwert: Die Wahrscheinlichkeit für einen Anstieg von Krebserkrankungen steigt, wenn der Mensch mindestens in dieser Grössenordnung ein Jahr lang durch Strahlen belastet wird. Eine zusätzliche Dosis von 1000 mSv würde wahrscheinlich in 20 Prozent der Fälle nach vielen Jahren noch eine tödliche Krebserkrankung auslösen.
Eine Einzeldosis von 1000 mSv führt zu einer Strahlen- Erkrankung mit Symptomen wie Übelkeit, ist aber nicht tödlich. Eine Einzeldosis von 5000 mSv wäre etwa in 50 Prozent der Fälle binnen einen Monats tödlich.
20 Tonnen sind 20.000Liter also nicht wirklich die Welt - etwa hundert Badewannenfüllungen.
...zudem variieren die Werte sicherlich an einzelnen Aufenthaltsorten. Ob sie diese allerdings auch selbst messen, und damit selbst entscheiden können, ob sie bleiben, bezweifel ich ich...ebenso wie die Werte dann, die man ihnen zum Arbeiten mit auf den Weg gibt.
Aber Bildzeitungsreporter klingt plausibler.