Deutsche Post
Am Wochenende tagen die Regierungschefs, da werden die Wirtschaftskriegsbeile endgültig ausgegraben. An der Reaktion Putins in der Öffentlichkeit kann man ablesen, dass er von der erfolgreichen offensiven Expansionsphase (mit kühlen Äußerungen) in die nächste Phase übergehen musste, in der heißblütige Vorwärtsparolen ausgegeben werden, wohl wissend, dass es nicht mehr so schnell vorwärts geht. Das geht auch mit der Bekanntgabe der militärischen Ziele einher. Die dritte Phase kennt jeder von Dr. Josef Goebels aus dem Sportpalast, bevor es zur vierten Phase kommt, in der Zyanid und Handfeuerwaffen das letzte Wort sprechen.
Das übelste Gift für Russland wurde heute von der deutschen Wirtschaftsforschung ausgegeben, die öffentlich bekundete, dass es auf dem Erdgasmarkt genügend Überkapazitäten gibt. Diese Verlautbarung mit der heftigen Überproduktion an Erdöl ohne spezielle Bezugnahme reichte aus um die wütende Antwort Putins mit seinem Hinweis auf die russsische Atommacht zu entlocken. Drohungen, während laufender militärischer Auseinandersetzungen, kündigen die dritte Phase an.
Ich bin mir sicher, dass man Putin gerne das historische Vorgängermodell des Führers zur Verfügung stellt. Es wird bestimmt noch funktionstüchtig sein. Ob es allerdings noch die historischen Ampullen gibt ?
Alles Gute
Der Chartlord
Die Marktanteile wachsen ständig weiter, und selbst in den USA muste jetzt am Drehpunkt Cincinnatti erweitert werden und 100 zusätzliche Leute eingestellt werden. Durch die letzten Wirtschaftsdaten in Frankreich und Italien, die sowohl negative Preisentwicklung als auch sinkendes Volumen bescherten, darf jetzt nicht länger bei der EZB gezögert werden. Ansonsten geht es diesen Wirtschaften an den Kragen und Deutschland wird als nächstes deren Automobilindustrie ruinieren.
Wird ab nächster Woche aufgekauft, so kommt es zum erwarteten Euro-Kursrutsch. Bleibt die EZB untätig, so werden anch und nach die anderen Euroländer Deutschland immer mehr zur Kasse bitten wollen. Hier ist eine riesige Gefahr für die Einheit des Euroraumes, denn wir werden nicht zahlen, und die passende politische Kraft dazu hat sich schon gebildet. Tendenziell ist es notwendig, dass sich die deutsche Politik dem Druck der anderen Länder auf die EZB zumindest vorläufig anschließt damit das Währungsgefüge wenisgtens in Europa erhalten bleibt.
Alles Gute
Der Chartlord
Wenn ihr mit Optionsscheinen spekulieren wollt, dann seht dem Risiko in's Auge und fangt nicht an zu heulen, wenn die Aktie nicht macht, was ihr euch vorgestellt habt.
Wenn ihr in die Aktie selbst investiert, dann ist es doch völlig wurscht, ob die kurzfristig 3% hoch oder runter geht. Oder ist es davon abhängig, dass ihr direkt wieder verkauft? Was soll das?
Lernt doch endlich mal, dass es etwas Geduld und langen Atem benötigt an der Börse.
Wenn euch langweilig ist, dann sucht euch eine Arbeit, die euch besser auslastet, dann habt ihr vielleicht mehr Geld, um an der Börse zu investieren.
Alles Gute
Der Chartlord
Aber das ist doch wirklich nicht besonders wichtig.
Ich selbst habe am Freitag versucht, den Rücksetzer zu nutzen für einen Nachkauf bei 24,50. Leider hat mein Fischzug knapp keinen Erfolg gehabt.
Aber auch das ist nicht wichtig. Ich denke, dass der weitere Verlauf bei der Post bis zu den Zahlen des dritten Quartals eher erratisch oder vom DAX geprägt sein wird. Ich glaube nicht, dass der positive Effekt auf der Währungsseite eine Rolle spielen wird (da von dem Abzug der Amis aus Europa wg. des schwachen Dollars (über)kompensiert).
Ich rechne aber weiterhin mit einer sehr positiven Überraschung zum Gewinn im 3. Quartal. Und mit einem sehr guten 4. Quartal, sodass Ende 2014/Anfang 2015 der Kurs der deutschen Post hoffentlich neue Höhen erreicht haben wird. Bis dahin gibt es hoffentlich noch die eine oder andere gute Gelegenheit, den Bestand zu erhöhen.
Die Devise muss also sein: Bitte, bitte, liebe Post, gehe noch etwas weiter runter, damit ich billiger nachkaufen kann.
War doch eigentlich eher eine kurze Ausnahme von der andauernden underperformance, oder?
Den Aspekt finde ich allerdings auch interessant.
Denn entweder liegen wir hier alle falsch, oder es wird wirklich irgendwann mal aufgeholt.
Daher gibt es einen guten Grund, von der Underperformance in die Outperformance ueberzugehen, um den Rueckstand der Post aufzuholen. (Kann sein, dass das erst mit neuen Zahlen passiert. Kann aber auch frueher anfangen und sich dann ploetzlich hochschaukeln.) Nach dem letzten Tief war ein Anfang schnell gemacht..
Nochmal deutlicher: Ich finde es sehr interessant, wie sich die Post zum DAX verhaelt.
PS: Heute wird abgewartet? EZB?
"Auch sperrige Güter werden immer beliebter: So machten Möbelbestellungen erstmals 3 Prozent Anteil aus."
Das sieht doch gut für die Deutsche Post aus.
Damit liegt das Dividendenpotential für 2014 bei fast 90 Cent und für 2015 bei über 100 Cent. Das muss alles noch in die Kurse. (Währungsgewinne nicht eingerechnet)
Alles Gute
Der Chartlord
Angst habe ich aber tatsaechlich vor Putin...
Wenigstens gehen Euro und Öl heute wieder in die richtige Richtung.
Donnerstag wird sich zeigen wie ernst es Draghi überhaupt mit den Aufkäufen meint. Ab November beginnt sich der Winter bemerkbar zu machen. Damit bleiben technisch nur September und Oktober übrig um mit den Käufen zugleich die Wirtschaft etwas anzukurbeln, und so bestände wenigstens ein kleine Chance, dass positive Effekte den Winter überdauern und nicht dass der Winter zum vollen Einbruch in den Krisenländern wird. Besonders Frankreich steht auf der Kippe und wird ohne Impulse in die Rezession abgleiten. Da Italien sie jetzt schon hat, würde das für die ganze EU den Rückwärtsgang einlegen - nur nicht für Deutschland. Ganz schlimm sind die neuesten Zahlen für den BM Finanzen, da das wieder Begehrlichkeiten der Nachbarn erweckt.
Alles Gute
Der Chartlord
und umgekehrt, Investoren die auf eine steigende DP Aktie wetten....