Deutsche Bank (moderiert 2.0)
Mal sehen, ob Merkel heute drauf eingeht und eine Kompromislösung verkündet wird, habe aber daran heute so meine Zweifel.
Alle Dax Werte sind rot, wow. Deutscher Wachstum bröckelt. Diese Nachricht nach den miserablen Crashwochen kommt zum falschen Zeitpunkt. Kommt jetzt doch die Baisse? Wäre gut denkbar, aber noch sind alle anderen Wirtschaftsbilanzen sehr positiv, was für eine ordentliche Korrektur sprechen würde. Bin zwischen Sommergewitter an den Börsen und Anfang einer neuen Talfahrt bzw. Baisse hin und her gerissen.
viel wichtiger ist die Zukunft
wie werden die Einkaufs-manager-indicees sein am ende des Monats ?
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...-Deutsche-Bank-AG-1332360
Insiderkauf, da weiß wohl jemand was
jo wirklich der Lacher, da halte selbst ich noch über das 50-fache an DB Aktien...Hab nochmals bei etwas unter 28 nachgekauft, bei 32,80 bin ich wieder bei +/- Null. Hoffe wir mal das die nächsten Hürden schnell überwunden werden und wir zumindest an den 40 bald wieder kratzen. Zumindest bis Ende des Jahres halte ich das für möglich.
ist die dicke wieder abgeschifft wegen der Transaktionssteuer?? Oder war was los?? War den Mittag über in der Sonne.
sie muss ja bei den wählern punkten.
ich werde mein depot ins ausland verlegen.
Neee mal im Ernst, ist sehr wahrscheinlich, dass der Kurs noch deutlich unter 30 fallen wird. Gibt keine Eurobonds (jedenfalls nicht in den nächsten Wochen, irgendwann kommen sie doch und sei es durch den Markt erzwungen) und die Politikmaßnahmen von Merkel und Sarkozzi (ich hoffe man schreibt den so :-)) werden sicher auch einige Wochen brauchen bis die umgesetzt sind. Außerdem wird es 17 einzelne Abstimmungen in den Staaten geben über eine Schuldenbremse, das wird sicher wieder für Unruhe sorgen...
Nächste Woche müsste der IFO-Geschäftsklimaindex rauskommen, der wird bestimmt negitiv ausfallen, was die Zukunftserwartungen angeht...
Ich warte weiter ab, ich glaub das hätte Frau Klee auch besser machen sollen, die verzockt noch die ganze Kaffeekasse :-)
london ist ja die grösste Rohstoffbörse.
politik mit ihren verschleierten , unfertigen Bemerkungen und der Finanzmarkt, der klare
Entscheidungen fordert, das passt einfach nicht zusammen.
wenn die wirklich versuchen sollten, die _finanzmärkte an die Leine zu legen (was noch nie funktionierte und nur alles verunsichert) , dann handeln die eben in Indien oder china
diese Länder würden sich freuen
und online kann es uns egal sein, wo die Papiere gewechselt werden,
ob 300 km weg oder 3000.
... und urlaub abbrechen, nur müll verkünden, steuergerüchte in die welt setzen
....soll so was Märkte etwa "beruhigen" ?
die sollen sich lieber auf das konzentrieren, was sie eh nicht können: Politik
ich habe folgenden Call vor einigen Tagen gekauft: DE000CM763W0
Da ichnoch nicht so viel Ahnung habe, wollte ich einen Schein mit laengerer Laufzeit und mit einem Delta groesser 0.3 Leider sind die Kennzahlen in den letzten tagen schlechter geworden, so dass ich ihn heute nicht mehr kaufen wuerde. Bin mit 30% im Minus...soll ich ihn verkaufen und den Verlust versuchen mit einem besseren Schein auszugleichen oder halten? Kann mir da jemand etwas sagen? Danke
selbst mit einem Straddle habe ich nicht viel verdient
ich mag einfach dieses Zeitspiel nicht.
ich denke einfach, die volatilität nimmt ab (Vdax) und dann fällt auch der Kurs
Auch wenn es schon weh tut - ich habe nun bei 29,60 EUR nochmal eine Posi nachgekauft. Denn dauerhaft können die Bankaktien nicht so weit im Keller bleiben. Irgendwas muss man tun, um den Einstandskurs mal nach unten zu bekommen....
Jetzt haben wir bald schon die Hälfte des Buchwertes. Das KGV dürfte schon bei unter 6 liegen. Was muss denn noch passieren, damit es endlich gen Norden geht?
ntv:
"Ackermann bekräftigte die Gewinnziele seiner Bank für dieses Jahr. Das Geldhaus habe bereits deutlich Risikoanlagen abgebaut und sei nur wenig in den sogenannten PIIGS-Staaten (Portugal, Irland, Italien, Griechenland, Spanien) engagiert"
Wenn sich die DB weiterhin auf 10 Mrd Gewinnzielkurs befindet, was ich übrigens auch bezweifel, käme ein Nettogewinn von 6-7,5 Mrd heraus, je nach Steuerquote. Bei einer aktuelle Marktkapitalisierung von ca. 28 Mrd. bei ca. 30,00€ Kurs entspricht dies einem KGV von 3,7-4,7, ein absurder Wert, der schon fast eine drohende Insolvenz oder zumindest einen extremen Gewinneinbruch und nicht Steigerung vermuten läßt. Aber es werden überwiegend nur noch Trends getraded.
http://www.manager-magazin.de/finanzen/...nlage/0,2828,780137,00.html
nochmal: du kommst in diesen Tagen mit fundamentalen Daten dem Markt nicht bei.
im moment reagiert Angst und Psyche.
das BIP steigt um 5% , der DAX um 30 in einem Jahr
das kann nicht sein , also wird er runter geholt und alles negativ gesehen, was nur geht.
wenn die grossen Player positioniert sind, werden sie schon rechtzeitig wieder
ins andere Horn blasen mit ihren Nachrichten.
und diese Typen geben sich nicht mit 10% zufrieden
Das ist wieder mal typisch: Zu scheinbar "günstigen" 29,60 EUR heute Morgen rein und schon steht das Ding ein paar Stunden im 28er Bereich. Mensch, so langsam beginne ich, an meinem Verstand zu zweifeln.
Kann es sein, dass die Aktie irgendwann sogar ins Minus läuft?
Darin ist das seit einigen Jahren vorherrschende Dilema gut geschildert worden. Fundamentale Daten, stabiles Geschäft und strategische Positionierung einer AG verlieren immer mehr an Bedeutung. Es werden immer häufiger nur noch Trends gehandelt, egal wie absurd der Kurs ist. Durch Puts und Calls und anderen Finanzinstrumenten wird dieser Trend des Kurses noch Verstärkt. Dadurch geht der Trend zur Realität immer mehr verloren und strategische Investmententscheidungen verlieren an Bedeutung. Erst wenn es die Diskrpanz zu absurd wird und eine Neuigkeit als Katalysator die Wende einleitet, schlägt das Pendel in die Gegenrichtung aus, mag diese Neuigkeit noch so unbedeutsam sein. Dies ist eine traurige Entwicklung, ähnlich der Entwicklung des Euros, wo ich keine wirkliche Lösung erkennen kann, und selbst wenn mir eine Einfiele, wie sollten sich all diese Staaten mit nationalen Interessen darauf einigen. Stellt Euch mal ein europäisches Finanzministerium vor, welches die Steuern festsetzt und eintreibt. Wäre eine Lösung, doch die würde ich als Deutscher genausowenig akzeptieren wie die Iren oder die Spanier oder....
Doch wie soll die Währungunion auf dauer bestehen bleiben, ohne eine gemeinsame Finanzpolitik mit exukitiven Befäigungen? Das ist das Problem der meisten europäischen Stellen: Sie dürfen was beschließen, sie dürfen jedoch bei Nichtausführung keine Sanktionen verhängen. Mal sehen, wie lange das mit der jetzigen Transferunion gut geht. Das ist genau der Vorteil den die USA gegenüber uns Europäern hat, dafür haben die allerdings die Teaparty und ganz andere Probleme in der Mentalität.
Es ist eine kranke Welt, in der nur noch Trends und keine Fundamentaldaten getradet werden.
Die DeuBa stürzt ohne Ende.
..das Jahresziel von 10 Milliärden operativer Gewinn bestätigt hat, so bedeutet dies, dass inkl. Bankenabgabe und Steuern ca. 6,5 erreicht werden - und ich glaube das beinahe. Das ist ein KGV unter 5! War sowas schonmal je da??
Wenn jeder denkt, es kann nicht weiter runter gehen, wird jeder eines Besseren belehrt. Das einzig gute ist, dass dies normal ist und dies die Zeit vor jeder Trendwende reflektiert. Nur die Dauer dieser Nachwehen ist und bleibt unbekannt. Bin mal gespannt, ob wir noch eine Tendwende erleben werden. Jeder Antizykliker reibt sich die Hände, da dies die Zeiten sind, in denen er zum Zuge kommt.
Am 25.Oktober kommt der Q III Bericht raus und so lange er einigermaßen auf Kurs der 10 Mrd. ausfällt, selbst wenn er nur auf Kurs von 9 Mrd. liegen würde, kann sich der Markt nicht mehr gegen die Fundamentaldaten stemmen. (bzw. Ziel für den Bericht sind 1,5-2 Mrd. im dritten Quartal)
Habe mal einen Bigchart, um zu sehen, wo wir uns historisch überhaupt befinden. In den letzten 10 Jahren lagen wir nur zum Höhepunkt der Finanzkrise tiefer. Mit der Megakapitalerhöhung und der Postbankübernahme sind Vergleiche mit der Vergangenheit immer etwas verwaschen. Doch habe mal die 70er Linie drinnen, was einer Marktkapitalisierung von 65 Mrd. entspräche. Was bei einem realistischen Jahresüberschuß von 6,5 Mrd einem KGV von 10 entspräche. Früher galt die Faustformel von KGV=15, was einen Kurs von 105 bedeuten würde. Das sind natürlich alles Überlegungen theoretischer Natur, da wir in anderen Zeiten leben. Momentan beschäftigt uns eher die Währungsstabilität, die Schuldenproblematik und das Wirtschaftswachstum.
Aber wie wird es in fünf Jahren aussehen? Was wird uns dann bewegen? Was wird dann die Kurse bestimmen.