Deutsche Post
Aber um nicht aufzufallen schickte der geschickte Thaddäus seinen Laufburschen Cameron vor um das Ziel möglichst unauffällig zu erreichen. Das ging richtig gut, weil er das unter dem Anschein eines Austrittgegners zu sein ganz locker schaffte.
Damit nicht aufgedeckt wird, wer der eigentliche Drahtzieher ist, ist Gary angeheuert worden um für die richtige Austrittsgeschwndigkeit zu sorgen. Schnecken haben nun einmal dafür das richtige Tempo.
Das verschafft dann Mr. Crab(b)s genügend Zeit England als neuer Premier in den Sand von Bikini Bottom zu setzen. Dass dabei die Wirtschaft auf die Größe von Plankton schrumpft, muss man eben billigend in Kauf nehmen, wenn man das Monopol für Krabbenburger in England haben will. Europäer würden dabei nur stören.
Zu dumm ist nur, dass ein mächtig gelber Schwammkopf und sein rosa Freund ständig dagegen ankämpfen. Jetzt haben sie sogar wieder ihre magische Miesmuschel in Stellung gebracht. Mit Angela Markrele wird noch verhandelt.
Alles Gute
Der Chartlord
Ich finde die Diskrepanz zwischen dem allgemeinen unisono Medienbashing Großbritanniens und der tatsächlichen Reaktion der Märkte schon bemerkenswert.
Während das Geschrei der Medien immer weiter hallt, zeichnen die Marktteilnehmer ihr eigenes Bild von der Lage, wie der Vergleich des FTSE100 gegenüber dem Dax seit dem Brexit zeigt. Auch wenn die Charts in den jeweiligen Heimatwährungen sind und die Währungseinflüsse diese Differenz wieder schrumpfen lassen, ist aus Sicht des Marktes eben überhaupt noch nicht das Urteil vom Untergang Großbritanniens gesprochen worden. Statt dessen wird wohl sehr aufmerksam registriert, wie die EU-Bürokraten nun reagieren. Noch gestern kam von Draghi das Statement: "Draghi mahnte zugleich die EU-Regierungen dringend zu Reformen, weil es im Rest der Welt womöglich die Wahrnehmung gebe, dass die EU unregierbar werde."Und schon heute, 1 Tag später, zerlegt sich diese EU_Bürokratie in ihrer Uneinigkeit schon wieder weiter, kaum das der Donnerschlag verhallt ist: Ausgerechnet auf dem Brexit-Gipfel erklärt EU-Kommissionschef Juncker, das umstrittene Handelsabkommen Ceta an den nationalen Parlamenten vorbeischleusen zu wollen. EU-Regierungschefs sind empört.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/...rbeischleusen-a-1100444.html
Oder hier:
Empörung über Merkels "kleinen Klub" in der EU
http://www.welt.de/politik/ausland/...els-kleinen-Klub-in-der-EU.html
So,so - nach den Medien und der Mehrheit hier im Forum ist ja ganz ausgemachte Sache, wer hier Gewinner und Looser sein wird. Die Marktteilnehmer sehen das allerdings überhaupt nicht als ausgemachtre Sache an. Und ich auch nicht!
(Chart: FTSE100 schwarz - Dax (Blau) seit Brexit)
Also stimmt deine Grafik nur bedingt:-)
Anyway, hier unten im Süden brennt jetzt wieder mal so richtig die Sonne, und das ist genau mein Wetter - jetzt wieder ab an die Kiesgrube. Bye.bye.
Bis morgen in aller Früh, denn: Der frühe Vogel fängt den Wurm
Wer hier die Rollen des winner / looser übernehmen wird.
Aber es stimmt schon, der veröffentlichte Meinungsmainstream
versucht (in meinen Augen) fast schon verzweifelt davon abzulenken,
das es im eigenen (EU-) Haus an Strategien und Reformwillen
mangelt.
Kann die Briten irgendwie verstehen, daß sie hier nicht länger
mitmachen wollten. Und ja: Wir Deutschen verlieren einen unserer
besten Partner...
http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/...gistik-an-DHL-aus-4960191
Bitte mehr exits !
Der Chartlord
Bei frischen Lebensmittel, werde ich nicht umsteigen sondern weiterhin zum Gemüsehändler oder Markt gehen. Wenn es mit der Bierlieferung keine Probleme gibt, werde ich das wohl häufiger nutzen. Wäre wohl der größte +Punkt.
Gruß Mario
Nach gewonnenem Titel kann der Konsum dann umso mehr gesteigert werden, auch im Interesse der Post-Aktionäre!
Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die extrem schnelle Auffangquote von insolvenzbedingten Kündigungen. Das bereinigt die Wirtschaft von schlecht laufenden Firmen und verstärkt die gut laufenden; und zwar um Kunden und Personal. Ds widerum sorgt für eine gute stimmung bei den Beschäftigten, weil deren Arbeitsplätze viel stärker abgesichert werden auf längere Sicht.
Für die Post ist das ein Nachteil, weil sie so noch schwerer an weitere Mitarbeiter kommt und das bei ihrer starken Expansion. Dennoch bleibt der Vorteil, dass massiv Kaufkraft erzeugt wird und die Nachfrage am Konsum zunimmt.
Alles Gute
Der Chartlord
P.S. Mit solchen Zahlen im Rücken muss man von einem ordentlichen zweiten Quartal ausgehen, das prozentual nicht unter dem ersten liegt. Der Einzelhandel lag im Mai über dem April.
Die Capital Group ist ein ganz langfristiger Anleger, der die Postaktien nicht von gleichartigen Anlegern (=Fonds) gekauft hat. Die Verkäufer waren mittelfristige mittelgroße Fonds. Das hat ganz bestimmte Konsequezen. Zum einen ist das Profil der Capital Group nicht im mittelfristigen Bereich ausgerichtet, sondern im ganz langfristigen. Eine so große Position lässt sich nicht mehr leicht auflösen.
Die bisherigen Anleger haben durch den Verkauf die Möglichkeit beendet die Post in kleineren Stückzahlen an der Börse zu verkaufen. Das reduziert den Anteil der frei umlaufenden Posaktien um eine große Menge, weil jetzt keine technischen sondern fundamentale Betrachtungen des neuen Anlegers für die Post ausschlaggebend sind.
Daran werden sich aber andere mittelgroße, langfristige Fonds anlehnen, die jetzt ihre Bewertung an eine gesunkene Umlaufmenge anpassen. Das ist quasi die umgekehrte Reaktion zu einer Kapitalerweiterung.
Gleichzeitig ist so ein Neueinstieg fast immer auch der Beginn einer mehr oder weniger großen Nachkaufaktion, weil diese ganz großen Anleger nicht nur mit einem großen Haufen besonders günstig neu einsteigen, sondern auch anschliessend von dieser Einstiegsmarke mässig viel nachkaufen um die Einstiegsmenge sofort im Wert weiter anzuheben. (Für 24,00 die 3% kaufen und bis 26 oder 27 nachkaufen, steigert eben alles; die 3% auch dann, wenn nur ein paar Hunderttausend nachgekauft werden.
Langfristig kommt damit die Post auch bei der Capital Group auf die Nachkaufliste. In dieser Liste werden die erfolgreichen Werte praktisch nur nach oben angepasst.
Ich gehe davon aus, dass mindestens bis 26 nachgekauft wird. Geld haben diese Fonds dafür genug. Sind die Zahlen ordentlich bis gut, wird weitergekauft, weil gerade zu Beginn einer so großen neuen Position auf lange Sicht die Preise viel günstiger sind als in 2-3 Jahren, also wird man jetzt zuschlagen und nicht erst in ein paar Jahren. Das aber zieht ab jetzt die Aktien aus dem Markt.
Alles Gute
Der Chartlord
... dass die gaaanz laaaangfristen großen strategischen Fonds immer sehr raffiniert agieren und von ihren gaaanz gaaanz viiiielen Aktien heute ein paar verkaufen, sodass der Kurs sinkt.
"Warum denn das?" fragt ihr naiven Honks ihr euch jetzt natürlich. Weil ihr nichtswissende Anfänger seid!!!
Ist doch gaaaanz logisch. Durch den sinkenden Kurs werden die mittelfristigen Fonds auf die falsche Fährte gelockt ihre nicht richtig gewertschätzten DP Aktien sofort auf den Markt zu schmeißen, sodass die gaaaanz laaaangfristen cleveren Fonds geschickt zuschlagen können um günstig nachzukaufen und so die beste Aktie des Universums, selbstredend die DP Aktie natürlich, weiter in ihrem Bestand aufzubauen.
So jetzt wisst ihr Vollpfosten auch warum die Post Aktie heute leicht im Minus liegt und nicht schon kurz vor 45€ steht!
PS 1: Endlich habe ich nach 32 Jahren die Börse auch geschnallt und wundere mich nicht mehr warum die Kurse nicht das machen was ich mir wünsche. Und noch viel besser, ich habe ab sofort IMMER eine POSITIVE Erklärung dafür.
PS 2: Muss wohl an der Berliner Luft liegen
Alles Gute
Der Spreelord (kann mir jemand sagen wie ich mein Synonym bei Ariva ändern kann?)
sich positiv aus (lt. unserem allseits geschätztem Chartlord).
M. f. G.
Nach dem Gap / closed wird wieder verkauft!
FG!
Allen ein erholsames Wochenende und natürlich ein geiles Spiel am Samstag Abend.
Da wird es leider einen Verlierer geben, was uns Postaktionären aber nicht passieren kann. Mit der Post kann man langfristig nicht verlieren, Einige hier werden reich werden, ein paar leider nur reich an Erfahrung.
Die mittelmäßigen, mittelgroßen und mittelfristigen Fonds haben wohl gekauft.
Fairspirit kanns nicht gewesen sein, für 24,71 gab's heute keine Post-Aktien. Der muss schon gestern oder vorgestern gekauft haben. Und wieder scheint seine Strategie aufzugehen. Kompliment!
Ich bin inzwischen sehr skeptisch, was die Performance deutscher und europäischer Aktien in nächster Zeit angeht. Zu deutlich ist die Underperformance der europäischen Märkte im internationalen Vergleich. Und das anhaltende Gezeter in der EU deutet leider auch nicht auf eine Stabilisierung der Lage hin. Ich bin deshalb inzwischen sehr unterinvestiert in deutschen und europäischen Aktien: Die Musik spielt zur Zeit auf anderen Weltmärkten.
Ein Kommentar von Simon Betschinger von Traderfox bringt es auf den Punkt:
"...Für mich bedeutete der Brexit folgendes: Großbritannien möchte die zunehmende Fremdbestimmung durch Beamte in Brüssel nicht mehr mitmachen und stattdessen perspektivisch einfach an einem europäischen Binnenmarkt teilhaben, der den Wohlstand für alle Nationen mehrt. So what? Das ist demokratisch legitim. Kein Grund für alle Beteiligten daraus ein Drama zu machen und kein Grund, den Briten für zukünftige Handelsbeziehungen Steine in den Weg zu legen. Die Börse sieht in dem Brexit offenbar etwas Anderes: Den drohenden Zusammenbruch eines Wirtschaftsraumes, der in den letzten Jahrzehnten Wohlstand und Frieden garantiert hat. Das Vertrauen in die europäischen Institutionen, mit den neuen Rahmenbedingungen umgehen zu können, ist schlichtweg nicht vorhanden. Und so erinnern die Kursverluste nach der Brexit-Entscheidung an den Zusammenbruch der Investment-Bank Lehman Brothers im Jahr 2008. Blinde Panik gehen Hand in Hand mit einem großen Zukunftspessimismus. Der Zukunftspessimismus im Jahr 2008 war falsch. Eine expandierende Weltwirtschaft, getrieben von China, beflügelte von 2009 bis 2015 die Märkte. Der Zukunftspessimismus im Jahr 2016 ist ebenfalls falsch. Und zwar nicht aus dem Grund, weil man für Europa zuversichtlich sein kann, sondern weil die neue Lokomotive der Weltwirtschaft in den Startlöchern steht. Indien! Mit fast 1,3 Mrd. Einwohnern kann Indien für die Weltwirtschaft die gleiche beflügelnde Kraft aufbringen wie China in den letzten 10 Jahren.
Um 7,9 % wuchs die indische Wirtschaft im letzten Fiskaljahr. Das Wachstum zieht an. Kluge Visionäre wie Jeff Bezos erkennen die Chancen und positionieren sich. 5 Mrd USD wird Amazon in den nächsten Jahren in Indien investieren. Bezos wird in Indien das größte Forschungs- und Entwicklungszentrum außerhalb der USA aufbauen. Westliche Technologien, Geschäftprozesse und Organisationsstrukturen werden der indischen Wirtschaft zu deutlichen Produktivitätssprüngen verhelfen. Derzeit beträgt das BIP pro Kopf in Indien lediglich 6.300 USD. Fast zehn Mal so hoch ist dieser Wert in den USA. Das Wachstumspotenzial allein durch Technologieadaption ist gigantisch.
Als Börsianer ist es für uns wichtig zu begreifen, dass Europa für die Weltwirtschaft schon bald keine große Rolle mehr spielen wird. Wir dürfen uns von der Untergangsstimmung, die hier herrscht, daher nicht vereinnahmen lassen...."
Vermutlich ist die Deutsche Post in diesem Szenario als Global Player mit rechtzeitiger Präsenz in den zukunftsträchtigen Weltmärkten noch mit am besten positioniert, sollte sich die EU nicht aus ihrer Reformstarre befreien. Ansonsten halte ich es - außer für Trader wie Fairspirit - für längerfristige Investoren für einen Fehler, seinen Focus ausschließlich auf den heimischen Markt zu richten: Immer noch über 20% unter Alltime-High im Dax sprechen wohl eine klare Sprache der großen Marktteilnehmer.
Im Bild: Dow (schwarz) contra Dax und EuroStoxx seit 1.1.16
Damit nicht genug wird nicht einmal der Tagesschluss abgewartet, an dem die intraday Bullenflagge mustergültig vollendet werden konnte und so schon per Tageschart den zynisch-ironischen und inhaltslosen Beitrag als schrumpfkopfartigen Schnellschuß nach hinten entlarvt. Jemand, der so auf seine angeblich Jahre lange Praxis an der Börse verweist, hat keine Ahnung von langfristigen Kapitalanlagen und deren taktische und/oder strategische Ausnutzung. Die Seite, die er gesehen hat war dafür viel zu kurz.
Noch nie haben die Shorties an einem Freitag zwischen 12.00 und 14.00 Uhr beim Dax ihre Positionen glatt gestellt. Noch nie haben das langfristige Anleger gewusst, und auch noch nie haben die abgewartet bis alle "Opfergaben" zum Wochenschluss auf dem Altar lagen, die sie dann ALLE abgeräumt haben. Und schliesslich haben wir auch noch niemals zuvor einen "U" oder "V" förmigen Chart bei der Post gesehen, der während der Anstiegsphasen vorkam. Dessen zweiter Schenkel aufwärts den Ausgangspunkt des ersten Schenkels zum Tagesschluss übersteigt, was weitere Anstiege ankündigt.
Das ist alles Neuland für denjenigen (oder besser diejenigen) der nur die falsche Seite der Medallie betrachtet hat und weiter betrachtet. Für jemanden, der sich auskennt, ist und war der Kursverlauf der Post und seine Ursachen eindeutig und - ohne weitere Einflüsse - vorhersehbar.
Alles Gute
Der Chartlord
Mit einer Ausnahme: der oder diejenige hat ein riesiges Defizit im Umgang mit anderen Menschen.
Dazu habe ich heute folgende Zeilen gelesen, die ich (leicht abgewandelt) gern weitergebe:
Chartlord,
ich soll Dich ganz herzlich vom Niveau grüßen.
Ihr trefft Euch ja so selten...
... frisch geadelt von seiner Hohheit persönlich startet es sich prima in die Woche :-))
Aber leider nur als Schrupflopf. Na ja, vielleicht schaffe ich es ja noch zum Schrumpfkopf.
Sorry elwu, dass ich Dir hier Deine Position streitig mache ;-)
Na, dann will ich mal der Besserung geloben und probieren mir die richtige Seite der Medaille anzuschauen. Da ich von meinem Adelsvetter aber bisher nur eine Seite in der Vergangenheit habe anschauen können und ich daher von ihm eigentlich nur diese eine kenne, muss ich mich jetzt fragen: "hat er mir bisher stets die falsche Seite der Medaille gezeigt?" Das würde ja bedeuten, dass ...
Vergnügte Grüße von der Spree
Durchlaucht Schrupflopf zu Spreelord
Dafür reicht ein Zweizeiler aus um das klarzustellen.
(Aber kein Wunder, wer nichts Sachliches beitragen kann, der reagiert unsachlich um wenigstens etwas zu schreiben.)
Guten Morgen
Der Chartlord
http://mylogistics.net/2016/07/04/...-pakete-zur-wunschzeit-am-abend/
Das ist das Ende aller Hoffnungen/Planungen/Wünsche/Gerüchte von Amazon.
Alles Gute
Der Chartlord