Die besten Gold-/Silberminen auf der Welt
Was erkennt Trump und sein beratender Ökonom nicht: Das Leistungsbilanz-Defizit ist eine Seite der Medaille. Die Andere: die USA haben ein Kapitalleistungs plus und ein Dienstleistungs plus. Diese beiden Faktoren führen zum Status als Weltreserve-Währung der USA und gleichzeitig beide Seiten gegeneinander aufgerechnet es gibt per letzte Woche keine Notwendigkeit, das Leistungsbilanzdefizit durch Importsteuern zu verringern.
Nun hat sich Trump genau dazu entschlossen. Was geschieht dann auf der anderen Seite der Medaille?
Die USA werden für den Kapitalmarkt uninteressant, da durch die Steuern die amerikanische Wirtschaft ins Schleudern gerät und mit importierten Dollars weniger oder kein Geld für ausländische Anleger zu verdienen ist. Bei der Dienstleistungsbilanz schaut es genau so aus. Warum soll z.B. ein Ausländer auf Meta & Co werben, wenn die beworbenen Produkte durch Importsteuern zu teuer für einen Import werden? Warum soll ein europäischer Importeur v. Gütern aus Asien in Dollar bezahlen, wenn er problemlos über eine Gold-besicherte Plattform den Euro in eine andere Währung transferieren kann?
Mit anderen Worten: Trump risikiert über die kurze Zeit den Weltreservestatus des Dollar. ( der sowieso schon angreifbar ist )
Als nächstes: Wir holen die Fertigung heim in die USA. Bravo! kürzer kann man nicht über die Konsequenzen nachdenken. Eine Textilindustrie in den USA neu aufzubauen kostet nicht nur Zeit, sondern auch Milliarden Dollar. Amerikanische Arbeiter verlangen zudem einen Mindestlohn, der ein Vielfaches dessen beträgt, den ein vietnamesischer Textilarbeiter oder ein chinesischer Arbeiter für die Zulieferung von Apple-Bauteilen bekommt. Ein fertiges T-Shirt bei Walmart, kostet dann 2027 ( vorher ist die neue Fabrik nicht fertig ) statt 10$ rund 50$. Dies Beispiel zeigt: Auf Sicht von mind. 2 Jahren muß weiter importiert werden, tragen die Importzölle zu einer ungehemmten Inflation bei und die US-Arbeiter verdienen nicht einen Dollar durch die heimgeholten Arbeitsplätze, dürfen aber die Kosten durch die Zölle bezahlen.
Jetzt komme ich nochmals auf Dein Argument silverfeaky zurück: Trump will, dass die Kosten für die Finanzierung des Staatshaushaltes gesenkt werden. Dazu muß er langlaufende Staatsanleihen ausgeben. Die dürfen aber nicht die Zinsen kosten, die für die bisherigen Anleihen zu zahlen sind. Sonst ergibt sich kein Vorteil für den Staatshaushalt. Die Erwartungen von Trump sind sogar noch größer: Er will seine Freunde und auch alle anderen Staaten, die derzeit Staatsanleihen halten, dazu bewegen, 0-Coupon-Anleihen mit einer 100-jährigen Laufzeit im Tausch für die derzeit dort gehaltenen 10 - 30-jährigen Anleihen zu akzeptieren. Auf Deutsch: Für das Wohlwollen der Trump-Administration etwas Rest-Werthaltiges in garantiert nichts-mehr-Werthaltiges zu tauschen. Kennst Du jemanden, der diesen Trump-Deal als Gegenpart unterschreiben wird? Ich nicht. Ich hoffe, Herr Merz hat genau diesen Rest-IQ noch.....
Per Freitagsschluß sind wir in einer Korrektur der US-Aktien-Indizes, nicht in einer Rezession. Schaut man sich die Historie an, dann endeten 3 von 4 solcher Korrekturen nicht (!) in einer Rezession.
Die Kaufkraft sinkt, da ja am Ende der Kette es der Verbraucher zahlt.
Folge ist Rezession.Es könnte im übelsten Falle sogar Stagflation entstehen.
Rezession + Inflation.
Das problem mit den Staatsanleihen ist das die USA halt als sicherer Hafen gelten.Solang die ihre Zinsen an die Halter abdrücken und deren eigene Währung abwertet, werden sie wohl gekauft?
Wenn die jetztigen uS-Anleihen Besitzer diese abstossen kommt natürlich auch ihre eigene Bilanz in Schieflage, wenn US-Anleihen abwerten.Aber tendenziell passiert das schon.
ab Min. 14
https://www.youtube.com/watch?v=x3mfaZjIIaQ
In den letzten 4 Monaten seit Dezember 24 ist bereits die Gesamtliefermenge des Jahres 2023 übertroffen worden.
Ähnlich massiv ist die Lage am Silbermarkt. Genau wie bei Gold werden auch die off-Monate mit Lieferverlangen extrem unter Druck gesetzt. Insgesamt wurde in den 4 Monaten für 32473 Verträge die physische Lieferung verlangt. Das sind ca 5050t Silber! Ebenfalls erheblich mehr ( rund 40%), als im gesamten Jahr 2023 geliefert werden mußte.
Die hohen Spreads vom Jahresanfang zwischen LBME und COMEX haben sich bisher nicht zurückgebildet.
und man kann auch weiter das Depot aufstocken bei den Minentiteln
Bei Gesamtkosten von 1400$ wäre eine daraus resultierende Marge m.Mn.n. nicht ausreichen. Die Entwicklung eines bedeutenden Grassroot-Projekts bis zur Produktion erforder-n(ten) MIlliarden$ an Vorleistung. Viele Explorer gehen auf dem Weg pleite. Wenn das einen volkswirtschaftlichen Sinn machen soll, brauchen die Minen heute weit mehr Marge um für die Zukunft wirtschaftlich aufgestellt zu bleiben.
Leider ist das vielen Anlegern nicht bewußt.
Davon abgesehen: es gibt keinen Grund, derzeit mit einem solchen Abrutsch zu liebäugeln. Sowohl fundamentale, wie technische Aspekte sprechen derzeit dafür.
Das gilt sinngemäß auch für Silber.
„Später am Tag zeigte er jedoch Anzeichen von Besorgnis, indem er Powell in einem Social-Media-Post scharf angriff und sagte, dieser solle ‚aufhören, Politik zu spielen‘ und die Zinsen sofort senken.“
Anbei zwei Artikel von Finanzmarktwelt, um das drohende Desaster besser einordnen zu können.
Ich bleibe dabei:
Die aktuellen Ereignisse sind meiner Meinung nach durchaus mit dem Corona-Crash vergleichbar – allerdings mit einer deutlich schnelleren Reaktion durch die Fed. Sobald die Fed mit Zinssenkungen und Quantitative Easing auf dem Parkett erscheint, könnten wir die letzte, alles übertreffende Katastrophenhausse erleben. Silber und insbesondere Silberminen sollten dann einen gewaltigen Sprung nach oben machen (in der Zwischenzeit dürften sich die Commercial Shorts bereits massiv eingedeckt haben).
https://finanzmarktwelt.de/...ash-aus-kommt-es-noch-schlimmer-345035/
https://finanzmarktwelt.de/...der-der-den-reset-knopf-drueckt-345027/
https://www.youtube.com/watch?v=yIBeSiihhlo
Das Massaker geht weiter, innerhalb 20 Minuten minus 3,3 %. Hochgerechnet steht Silber am Ende der Woche bei 19,5 Dollar.