Biontech & MRNA: Revolution in der Pharmaindustrie
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Neuester Beitrag: | 27.02.25 10:17 | von: Frieda Friedl. | Leser gesamt: | 11.104.904 |
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15. Februar 18:50
TOKIO
Japan hat mit Pfizer Inc vereinbart, bis März weitere 10 Millionen COVID-19-Impfstoffdosen
zu kaufen, sagte das Gesundheitsministerium, da der Landkreis andere Industrieländer bei
der Einführung von Auffrischimpfungen hinterherhinkt.
Die zusätzlichen Schüsse werden zu den 120 Millionen Dosen hinzukommen, die Japan bereits
für dieses Jahr von dem US-Pharmariesen beschaffen wollte.
Die Regierung wird weiterhin mit den Impfstoffherstellern verhandeln, um stetige Fortschritte
bei der Beschleunigung der Verabreichung von Auffrischimpfungen zu gewährleisten, sagte
Shigeyuki Goto, Minister für Gesundheit, Arbeit und Soziales, am Montag gegenüber Reportern.
Der Deal kam zustande, als Premierminister Fumio Kishida zugesagt hatte, eine Million
Auffrischungsimpfungen pro Tag zu verabreichen, um die Verzögerung bei der Einführung abzumildern.
Die Regierung hat Massenimpfzentren in Tokio und Osaka eröffnet, die von den
Selbstverteidigungskräften betrieben werden, um ihre Bemühungen zu beschleunigen.
Der Prozentsatz der Menschen in Japan, die ihre dritte Impfung erhalten haben, lag laut
Regierungsdaten am Donnerstag bei 7,9 Prozent und damit weit hinter Großbritannien,
Frankreich und Deutschland, wo über 50 Prozent der Bevölkerung eine
Auffrischungsimpfung erhalten haben.
https://japantoday.com/category/national/...vaccine-shots-from-pfizer
Wer hätte das gedacht, das man in den USA die German Fox-News zitiert. ? :-)
> Frage ist wie das mit Pfizer geregelt ist. Die Herstellung soll ja ohne große Wertschöpfung stattfinden. Abschreibung der Container oder werden die von jemandem gekauft? Veränderung der weltweiten Vertriebsgebiete? Was passiert bis die in 2 Jahren in Betrieb gehen, wer liefert bis dahin den Impfstoff?
Weiß ich auch nicht, aber genau genommen sind "Biontainer" und "Pfizer als Zuständiger für den Vertrieb" eigentlich kein Widerspruch.
Ein Biontainer schickt SARS-CoV2-Impfstoff an den lokalen Abfüller, der vielleicht mit Pfizer einen Vertrag hat.
Das Margburg-Werk von BioNTech schickt ja auch Impfstoff an das Abfüllwerk von Pfizer in Belgien, oder? So stelle ich mir das jedenfalls vor.
Die Frage der Bild-Reporterin: Wann genau kommt eigentlich der Omikron-Impfstoff?
Antwort von Herrn Sahin genau an dieser Stelle:
https://www.youtube.com/watch?v=WO8JVFBN1s8&t=203s
Kosten werden geteilt.
Pfizer wird sich vermutlich nicht an der Hardware beteiligen, haben sie in Marbug vermutlch auch nicht.
Denke, BT wir hier einen Satz prp Dosis ansetzen und der wird halbiert.
Genauso berechnet Pfizer vermutlich seine cost of sale und gibt die hälfte an BT ab..also berechnet diese.
Der Omikron-Subtyp BA.2 scheint sich doch sehr deutlich vom noch dominanten Subtyp BA.1 zu unterscheiden. Laut einer noch nicht begutachteten Veröffentlichung ist BA.2 nicht nur viel ansteckender, auch bei der Immunantwort und der Pathogenität gebe es Unterschiede. Die Studienautoren schlagen vor, den Subtyp als eigene relevante Variante einzustufen.
[...]
"
https://science.orf.at/stories/3211507/
Lisst sich so, als wenn BT grob das erste Jahr macht und dann übergibt.
Da die 12 Monate nach Aufbau in Produktiion gehen wollen, kommen die ersten Lrodukte erst Mitte 2023. Vermutlich werden dann Anfang /Mitte 2024 lokale Mitarbeiter die Biontainer betreiben.
Zeigt, dass man über Jahre mit Produktion rechnet und auch, dass BT die Kontrolle behält.
Die Deutschen können sich auf einen Frühling ohne einschneidende Corona-Beschränkungen freuen: Bis zum 20. März sollen die Maßnahmen „in kontrollierten Schritten zurückgefahren“ werden, heißt es in einem gefassten Beschluss der Spitzen von Bund und Ländern.
Moderna erfasst derzeit Daten, ob der an Omikron angepasste Impfstoff einen besseren Schutz bietet. Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist erneut gesunken und liegt nun bei 1385,1. Mehr im Liveticker.
Der US-Impfstoffhersteller Moderna geht von einem Omikron-spezifischen Booster im August aus. „Wir glauben, dass eine Auffrischungsimpfung erforderlich sein wird. Ich weiß noch nicht, ob es sich dabei um den bestehenden Impfstoff oder nur Omikron oder um einen bivalenten handeln wird: Omikron plus bestehender Impfstoff, zwei mRNA in einer Dosis“, sagte Moderna-Chef Stephane Bancel.
Das Unternehmen sammele derzeit noch klinische Daten, um festzustellen, ob der an Omikron angepasste Impfstoff einen besseren Schutz bietet als eine zusätzliche Dosis des bestehenden Vakzins."
https://www.welt.de/vermischtes/article236954347/...er-im-August.html
So wie ich es verstehe, liefert BionTech die Hardware, stellt Fachpersonal zur Schulung lokaler Mitarbeiter, und liefert keinen "Cola-Sirup", sondern Rohstoffe zur Impfstoffproduktion.
Für mich hört sich das eher an wie lizenzierte Eigenfertigung - Lizenzen auf Cotainer und evtl. Preisaufschlag auf Rohstoffe - jedoch wird kein "Comirnaty" geliefert und auch kein Konzentrat, welches nur abgefüllt wird. Gilt dafür auch der Vertrag mit Pfizer??
NmM ist Covid in Afrika anscheinend nicht das Hauptthema - eher HIV, Malaria und andere Infektionskrankheiten des lokalen Gebietes.
Gut für Afrika, und sicherlich auch gut für BionTech (Lizenzgebühren Container), wobei Pfizer hier verutlich aussen vor bleibt
...Die Produktionslösung besteht aus je einem Modul für die Herstellung des Wirkstoffs („drug substance module“) und einem Modul für die Herstellung des abfüllfertigen, formulierten Impfstoffs („formulation module“). Jedes Modul für sich stellt einen BioNTainer dar und besteht aus je sechs ISO-normierten Containern (2,6m x 2,4m x 12m). Dies ermöglicht die Herstellung von mRNA-Impfstoffen in Gebinden (mRNA-Herstellung und -Formulierung). Die Abfüllung und Verpackung von Impfstoffen wird von Partnern vor Ort übernommen. Jeder BioNTainer ist ein Reinraum, den BioNTech mit hochmodernen Fertigungslösungen ausstattet. Zusammen benötigen die zwei Module ca. 800 qm Platz und ermöglichen eine geschätzte anfängliche Produktionskapazität von beispielsweise bis zu 50 Millionen Dosen des Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoffs pro Jahr.
"Herstellung des Wirkstoffes" verstehe ich so, dass wirklich erst dort gemischt wird und keine Vormischung zur Abfüllung geliefert wird. Zur Abfüllung ist der 2.Container da.
(womit ich ausdrücklich nicht glaube, dass die Einkünfte durch Comirnaty auf 0 sinken)
Es muss einfach endlich der Fokus auf das Potential in der Zukunft gerichtet werden.
Für mich die wesentliche Aussage gestern war die über die mRNA Technologie.
Es ist nicht einfach ein neuer Ansatz sondern es ist eine komplett neue Technologie die sich wesentlich flexibler und schneller entwickeln wird als die bisherigen.
Keine Evolution sondern eine Revolution mit allen Konsequenzen.
Die Container sind auch nur eine logische Fortführung ... um etwas statt gegen HIV gegen Malaria zu produzieren bedarf es nicht neuer Fabriken, sondern nur ein Softwareupdate!
Das ist es vollkommen egal, wer hier aufstockt einsteigt oder aussteigt.
Wenn sich beweisen sollte, dass der Ansatz nicht nur bei CoVid funktioniert sondern wie geplant in die Breite übertragbar ist ... dann gibt es keine Grenzen mehr!
Nur meine Meinung, keine Handlungsempfehlung ... und schon gar keine Aussage über kurzfristige Schwankungen an der Börse.
Was kümmern mich 20% hoch oder runter (außer zum Spielen, was ich auch tue)
Langfristig wette ich aber stark nach oben (ohne Kursziel) und auch bei meinen Spielen wette ich per se nur nach oben.
1 Modul für die Herstellung der mRNA aus den Grundbausteinen
1 Modul um die mRNA einzupacken in Lipide
Abfüllen war doch außerhalb ... aber kann ich auch falsch verstanden haben ... ist im Detail nicht so wichtig
Auszug aus:
https://investors.modernatx.com/news/news-details/...ies/default.aspx
" CAMBRIDGE, MA / ACCESSWIRE / 16. Februar 2022 /
Moderna, Inc. (NASDAQ:MRNA), ein Biotechnologieunternehmen, das Pionierarbeit auf dem Gebiet der Boten-RNA (mRNA)-Therapeutika und -Impfstoffe leistet, gab heute Pläne zur Ausweitung seines kommerziellen Netzwerks auf sechs weitere Länder in Europa bekannt. Moderna plant, eine kommerzielle Präsenz in Belgien, Dänemark, Norwegen, den Niederlanden, Polen und Schweden aufzubauen, um die Bereitstellung von mRNA-Impfstoffen und -Therapeutika vor Ort zu unterstützen. Dies folgt auf die jüngste Ankündigung von Plänen für vier neue Niederlassungen in Malaysia, Taiwan, Singapur und Hongkong."
Drum sprich BT ja auch immer von NETZWERK und HUB. die Biontainer sind der HUB, die dann an die lokalen Abfüller liefern.
Nur das "wie drucke ich eine mRNA"
Spannender sind a) die Templates und b) die Erstellung neuer Templates und natürlich Patente auf Templates.
Selbst wenn jemand die Technologie nutzen kann, dann ohnehin nicht in der Skalierung, dass es ein Problem darstellt.
Ich bezweifle, dass BioNTech Angst vor nachgebauten Hinterhofcontainern haben die auf dem Schwarzmarkt Spritzen verkaufen.
Da in Afrika zum Selbstkostenpreis produziert werden soll, macht es nicht einmal Sinn, die Technologie zu klauen.
Wer auch immer es im großen Maßstab für den Weltmarkt nachbaut ... naja, dafür sind Patente (außer vielleicht in China und Russland, aber die kaufen ja eh nix)
"Man nehme 1x Melisse, 1,5x Hefe.. usw?"
Denke, die Nummer ist ein wenig komplizierter und die Chemiker werden das im Kopf haben, was sie wo machen bzw einstellen müssen. Wenn das so einfach wäre, müsste man die Leute ja nicht monatelang anlernen.
als ausführendes Organ muss ich ja nicht verstehen/selbst entwickeln sondern sauber einen Prozess/Protokoll abarbeiten.
D.h. ... in den Monaten lernen die in erster Linie, perfekt die komplizierten "Kochgeräte" zu nutzen (Löffel wird es da weniger geben).
Kochgeräte in Art von: https://opentrons.com/
(Ich glaub BioNTech arbeite mit Siemens ... egal)
Die Bedienungsanleitungen sollten komplex sein.
Quellen:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/131778/...d-bedingte-Zulassung
https://www.rnd.de/gesundheit/...gibt-GNS4XBK6YZE2TPYKFYWD55LCT4.html
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/pharma/...4c1-019df86ca64a
https://www.scmp.com/economy/china-economy/...eview-economic-pressure
China/Hongkong: Das öffentliche Gesundheitssystem steht kurz vor dem Zusammenbruch, Patienten liegen in Betten außerhalb von Krankenhäusern und Tausende weitere warten Tage auf die Aufnahme in Isolationseinrichtungen.
City hat es geschafft, das Virus zwei Jahre lang in Schach zu halten. Wann begann Hongkong also, die Kontrolle zu verlieren, und was lief bei den Vorbereitungen für die fünfte Infektionswelle schief?
(in Hongkong wurde viel chinesischer Impfstoff verimpft)
https://www.scmp.com/news/hong-kong/...ht-hong-kong-its-knees-how-did
Ich wette, in 18 Monaten haben die nicht mal die ersten 20 Seiten verstanden.
Zur Beantwortung dieser Frage müsste man wissen, welche Variante aktuell dominant ist in Relation zum dominaten Impfstoff. Wer 2 Dosen Sinovac o.ä. bekommen hat, hat vermutlich keine weitere Impfung (.. mit BionTech..) bekommen.
Und für die chin. Todimpfstoffe ist z.B. Omikron ähnlich einer Strumflut an einer deichlosen Küste
China / BionTech:
Meine Meinung ist, Zulassung erst dann, wenn offensichtlich wird dass der chin. mRNA Impfstoff eine zu geringe Wirksamkeit besitzt.
Zudem scheint mir, dass Omikron und seine Verwandten zu hohe Infektiosität haben, als dass die No-Covid Strategie noch aufgehen könnte.