█ Der ESCROW - Thread █
Da eine informative und übersichtliche Diskussion zu den Escrows im WMIH-Hauptthread schwierig ist, und die Escrows mit der WMIH auch nicht viel zu tun haben, können hier die bisherigen Infos gesammelt werden und der aktuelle Austausch fortgesetzt werden.
In der Sache geht es um die Arbeit des WMI Liquidating Trust (http://www.wmitrust.com/wmitrust) und um die potentiellen Auszahlungsmöglichkeiten zu den Escrows.
Betroffen sind die folgenden Escrows:
P-ESCROW (US939ESC992)
K-ESCROW (US9393ESC84)
Q-ESCROW (US939ESC968)
Nur eine Bitte:
benutzt diesen Thread nicht für anderweitige Diskussionen. Alles, was diese oben genannten Escrows angeht, sollte hier zu finden sein... und wenn es nur eine ganz einfache Frage ist.
Übersetzung (Teil1-3) findest Du und andere hier:
https://www.ariva.de/forum/wmih-cooper-info-405067?page=58#jumppos1455
MfG.L;)
oheim schreibt quasi im Mittelteil, daß seine Hoffnung per Escrows nicht groß war und
mit FNMAT ist er sehr zufrieden..ist ja OK die waren bei 1€ dann wären es 1500% so was gibt's nicht oft ...!
Außer bei WMIH - Coop alleine seit Frühjahr 2020 von 5€ auf... über 3000%
Darum ist es ja gut daß Er noch die Release Ansprüche hat. Richtig !
Also warten bis zur Bekanntgabe
Wir warten prinzipiell auf das Ende der Konkursverwaltung. Und so lange der LIBOR-Prozess noch läuft, läuft auch auf jeden Fall die Konkursverwaltung.
Zur Erinnerung: Die größte Hoffnung für für "Escrows" besteht in "Safe-Harbor"-Werten, die die alte WMI damals angelegt hat, damit keiner an dieses Geld herankommen kann... vor allen Dingen auch kein "Bankräuber", der bei einer Insolvenz die WMI-Werte übernehmen würde. Das war damals noch gängige Praxis bei den Banken, bis die "Safe-Harbor"-Praktiken untersagt wurden.
Jedenfalls kam bei dem Bankraub... äääh der Übernahme der angeblich insolventen WMI durch JP Morgan Chase durch die Einfädelung der Komplizin... ääääh Chefin der FDIC, Sheila Bair, niemand an diese abgesicherten Werte (man nennt sie auch "versteckten" Werte) ran. Also wenn die Safe-Harbor-Werte existierten, dann werden sie von Treuhänderbanken so lange aufbewahrt (plus Zinsen!!), bis der ganze Insolvenzprozess komplett beendet wurde (das wäre das offizielle Ende der Insolvenzverwaltung durch die FDIC). Erst dann besteht für die Treuhänderbanken die Sicherheit, dass niemand mehr vor den damaligen Aktionären (alle, die die Releases erteilt und Escrows bekommen haben) Geld bekommen wird. Erst wenn das durch das Ende aller Prozesse geklärt wurde, geht der Rest an die Escrow-Leute.
Sollte das wirklich der Fall sein, wenden sich die Treuhänderbanken an die Stellen (wahrscheinlich der Liquidating Trust), die bei den Releases alles aufgezeichnet haben. Diese Daten liegen in den USA und somit ist jeder einzelne "Escrowianer" erfasst... egal, welche Listen wir kennen oder wer da draufsteht oder nicht.
Wenn es Probleme geben sollte, dass die deutschen Broker wieder einmal keinen Plan haben und bei jemandem hier etwas schief läuft, dann helfen wir denen schon auf die Sprünge. Offiziell MUSS jeder übernehmende Broker ALLE Daten der Kunden übernehmen. Und wenn der Broker mehrmals aufgekauft oder übernommen wurde, so wandern die Aufzeichnugen und auch die Verantwortung zum aktuellen Broker. Selbst wenn hier in Deutschland alle Aufzeichnungen zu den Escrows gelöscht wären (wie auch immer), sind die Daten in den USA vorhanden, durch die alles bestätigt werden könnte.
Also macht Euch keine Sorgen um die Wege des Geldes, sondern eher um die Höhe desgleichen. Denn wir können nicht mit 100%iger Sicherheit sagen, dass diese Safe-Harbor-Werte existieren.
Vor Jahren haben wir hier schon jede Menge Indizien und Wahrscheinlichkeiten erörtert, die in meinen Augen auf bestehende Werte hingewiesen haben... ziemlich deutlich sogar. Aber sicher wissen können wir es nicht.
Alles Weitere zum Ende der Insolvenzverwaltung werden wir durch die IHub-Diskussion bzw. durch landers Übersetzungsthread erfahren. Diskutiert deswegen eher hier und nicht im Info-Thread, weil sonst landers Übersetzungen schnell untergehen könnten.
Eine andere Möglichkeit von größeren Werten sehe ich nicht. Also keine Aktienausgaben, Dividenden oder ähnliches. Die Reorganisierte Firma hat keine Werte mitbekommen. Wir haben damals durch erhaltene neue Aktien schon alles bekommen. Das alleine war schon unüblich, weil normalerweise Aktionäre bei Insolvenzen leer ausgehen und nur die vorrangigen Gläubiger Geld sehen.
Seit der Aktienausgabe konnte jeder aus den Aktien Werte "schöpfen". Ganz normal, wie bei jeder anderen Aktie auch. Weitere Aktienausgaben in schwindelerregender Höhe halte ich für unmöglich, weil die Firma nur Geld durch ihr Geschäft generiert und sonst keine versteckten Gelder hat.
Die letzte Möglichkeiten kann es nur noch im LIBOR-Prozess geben. Nur da scheint es, wenn überhaupt, nur um Peanuts zu gehen. JP Morgan wird natürlich keinen Schadenersatz zahlen. Und auch die FDIC wird nichts zahlen. Dieser Zug ist abgefahren und wurde mit den Releases besiegelt. "System"-Bankräuber kommen nun mal ungeschoren davon (to big to fail). Faster hatte sich früher darüber schon massiv aufgeregt. Aber das "System" (der tiefe Staat, die dazugehörige korrupte Politik inkl. Systemmedien und teilweise schon Gerichte) schützt sich selbst und der "kleine Mann" bzw. der Wähler kann nur seine Stimme abgeben ... und dann ist sie weg. Alternativen? Sehr Ihr ja bei uns, wie damit umgegangen wird. Erschütternd in meinen Augen!
Deswegen ist für mich klar: Sollten wir doch noch Werte sehen, werde ich die als ALLERERSTES vor diesem "System" in Sicherheit bringen. Die letzten Jahre habe ich diese Lektion gelernt...
Die meisten wissen sicher, was ich damit meine... das sei aber nur mal am Rande erwähnt.
Machen wir uns erst einmal keinen Stress, denn so lange keine Werte den Weg zu uns finden, brauchen wir uns auch nicht darum kümmern.
Liebe Grüße
union
Veröffentlicht
26. Aug. 2025 08:00 Uhr EDT
Die Differenz zwischen den Hypothekenzinsen und der Rendite 10-jähriger Staatsanleihen hat sich verringert, was auf einen potenziellen Schub für Hauskäufer hindeutet. Ein Rückgang des Hypothekenspreads kann dazu führen, dass die Hypothekenzinsen sinken, auch wenn die Fed die Zinssätze nicht senkt.
SEATTLE--(BUSINESS WIRE)-- Die Lücke zwischen den Renditen 10-jähriger Staatsanleihen und den Hypothekenzinsen (bekannt als Hypothekenspread) ist auf den niedrigsten Stand seit über drei Jahren gefallen, so dass die Hypothekenzinsen stärker gefallen sind als die Renditen der Staatsanleihen. Das geht aus einem neuen Bericht von Redfin hervor, dem Immobilienmakler powered by Rocket.
Der Spread lag am 22. August bei 2,26 Prozentpunkten, nach rund 2,5 zu Beginn des Sommers und 2,68 im Vorjahr. Das ist eine gute Nachricht für Haussuchende und Hausbesitzer, die sich refinanzieren wollen, denn abgesehen von der Fed-Politik bedeutet dies, dass Hypothekengeber niedrigere Zinssätze anbieten.
Der Hypothekenspread fiel im Jahr 2021, als die Hypothekenzinsen auf Rekordtiefs lagen, auf rund 1,5 Prozentpunkte und damit niedriger als üblich. In den Jahren 2022 und 2023 verdoppelte sie sich auf ein Niveau, das normalerweise bei Finanzturbulenzen zu beobachten ist, weil die Hypothekenzinsen stiegen, die Märkte unsicherer wurden und die Kreditgeber versuchten, ihre Risiken abzusichern, indem sie höhere Zinsen verlangten.
Jetzt sinkt der Spread langsam, aber er hat noch mehr Spielraum, um zu fallen, bevor er auf ein typischeres Niveau von etwa 1,5 bis 2 Prozentpunkten zurückkehrt. Das bedeutet, dass das Potenzial für Hypothekenzinsen größer ist als die Renditen der Staatsanleihen.
"Stellen Sie sich den Aufstrich wie eine Mahlzeit im Restaurant vor", sagte Chen Zhao, Leiter der Wirtschaftsforschung bei Redfin. "Die Treasury-Rendite sind die Kosten für die Rohstoffe, der Hypothekenzins ist der Preis für das Essen auf dem Tisch und der Spread ist der Aufschlag des Restaurants, der die Kosten für den Koch, die Miete für das Restaurant, die Gewinnspanne usw. abdeckt. Unabhängig von den Kosten der Rohstoffe senkt das Restaurant die Rechnung des Kunden, wenn es einen niedrigeren Aufschlag hat. Unabhängig von den Maßnahmen der Fed hilft ein niedrigerer Hypothekenspread, die Hypothekenzinsen zu senken."
Warum der Rückgang des Hypothekenspreads für Hauskäufer und Hausbesitzer wichtig ist
Ein tieferer Hypothekenspread entspricht niedrigeren Hypothekenzinsen. Wenn der Spread weiter sinkt, könnten die Hypothekenzinsen noch stärker fallen, als sie es bereits getan haben.
"Es ist wichtig zu beachten, dass, wenn die Fed die Zinssätze wie erwartet im September – oder stärker als erwartet – senkt, die Hypothekenzinsen stärker als erwartet fallen könnten, da auch der Spread sinkt", sagte Zhao.
Es ist auch erwähnenswert, dass es sich um einen Käufermarkt handelt, auf dem viele Verkäufer offen für Verhandlungen sind, einschließlich einer Preissenkung, da viele Häuser schon lange auf dem Markt sind. In Kombination mit niedrigeren Zinssätzen könnte jetzt ein guter Zeitpunkt sein, um eine niedrigere monatliche Wohnungszahlung zu sichern.
Ein Hauskäufer mit einem monatlichen Budget von 3.000 US-Dollar kann sich ein Haus im Wert von 439.000 US-Dollar mit einem Hypothekenzins von 6.55 % leisten, was in etwa dem heutigen Durchschnitt entspricht. Das bedeutet, dass Hauskäufer seit Mai, als die Zinsen einen jüngsten Höchststand von 7,08 % erreichten, rund 20.000 $ an Kaufkraft gewonnen haben.
Redfin-Makler in einigen Teilen des Landes haben berichtet, dass Hauskäufer am Wochenende begonnen haben, auf niedrigere Hypothekenzinsen zu reagieren.
Den vollständigen Bericht einschließlich einer Grafik finden Sie unter: https://www.redfin.com/news/mortgage-spread-narrows/
Über Redfin
Redfin ist ein technologiegetriebenes Immobilienunternehmen mit der meistbesuchten Immobilienvermittlungs-Website des Landes. Als Teil von Rocket Companies (NYSE: RKT) schafft Redfin eine integrierte Wohneigentumsplattform von der Suche bis zum Abschluss, um den Traum vom Eigenheim erschwinglicher und für alle zugänglicher zu machen. Die Kunden von Redfin können mit On-Demand-Touren zuerst Häuser sehen, ganz einfach ein Wohnungsbaudarlehen mit Rocket Mortgage beantragen und Tausende von Gebühren sparen, während sie mit einem Top-Agenten vor Ort zusammenarbeiten.
Weitere Informationen zu Redfin und die neuesten Daten und Forschungsergebnisse zum Wohnungsmarkt finden Sie unter Redfin.com/news. Weitere Informationen zu Rocket Companies finden Sie unter RocketCompanies.com.