2014 QV DAX-DJ-GOLD-EURUSD-JPY
warum auch, der s&p 500 folgt dem nasdaq 100 und der lag auch schon mal bei 4000 oder so ;-)
in diesem sinne noch viel platz für long !
Geldpolitische Lagebeurteilung vom 18. September 2014
Nationalbank bekräftigt den Mindestkurs
Die Schweizerische Nationalbank hält unverändert am Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro fest und belässt das Zielband für den Dreimonats-Libor bei 0%-0,25%.
Die Wirtschaftsaussichten haben sich spürbar verschlechtert. Der Franken ist nach wie vor hoch bewertet. Bei einem Dreimonats-Libor nahe null bleibt der Mindestkurs das zentrale Instrument, um eine unerwünschte Verschärfung der monetären Rahmenbedingungen zu verhindern. Die Nationalbank wird deshalb den Mindestkurs weiterhin mit aller Konsequenz durchsetzen. Zu diesem Zweck ist sie bereit, unbeschränkt Devisen zu kaufen. Bei Bedarf wird sie unverzüglich weitere Massnahmen ergreifen.
Die bedingte Inflationsprognose der Nationalbank vom September zeigt einen mittelfristig deutlich verringerten Teuerungsdruck. Zwar weist die Prognose eine leichte Zunahme der Inflation im ersten Quartal 2015 auf, die einen Basiseffekt aufgrund des Preisanstiegs im vergangenen Quartal widerspiegelt. Ab Mitte 2015 liegt die Inflation indessen tiefer, was vor allem auf die verschlechterten internationalen Konjunkturaussichten sowie das verlangsamte Wachstum in der Schweiz zurückzuführen ist. Für das laufende Jahr bleibt die Inflationsprognose mit 0,1% unverändert. Für 2015 liegt die neue Prognose nun mit 0,2% um 0,1 Prozentpunkte und für 2016 mit 0,5% sogar um 0,4 Prozentpunkte tiefer als bei der letzten Lagebeurteilung. Für die Schweiz haben die Deflationsrisiken damit wieder zugenommen. Wie im Vorquartal beruht die Prognose auf einem Dreimonats-Libor von 0% über die nächsten drei Jahre und geht von einer Abschwächung des Frankens über den Prognosezeitraum aus.